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| Monopoly-Typen | ||
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| Monopologie: Die Typologie der Monopoly-Spieler. |
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| Der Psychotest | Ermittle Deinen persönlichen Monopoly-Spielertyp! |
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| Der Besserwisser |
behauptet, das Spiel schon x-mal gespielt zu haben. Greift aufdringlich in die Spielzüge anderer ein. Gibt Tips, die keiner haben will und greift sich mit einem "Uhhh" an den Kopf, wenn man seine Ratschläge überhört. Liebste Floskeln: "Hätt'ste auf mich gehört" und "Sieh'ste". | |
| Der Pechvogel |
tappt überall hin, nur nicht auf die eigenen oder noch freien Felder. Läuft entweder rot an oder hält die Luft an, wenn er auf ein fremdes Feld kommt. Benimmt sich dann so auffällig, daß selbst Blinde die Situation erkennen. Darf folglich immer als erster nach Hause gehen. | |
| Der Sadist |
freut sich diebisch über jeden, der auf fremden Feldern landet. Läßt sich dann absichtlich mit dem Würfeln Zeit, wenn er der nachfolgende Spieler ist. Setzt in solchen Situationen auf Auffälligkeiten, beginnt mit dezentem Schunkeln und hält den Würfel so lange in den Händen, bis er schmilzt. Versucht Zeit zu schinden, bis auch der letzte Depp bemerkt, daß auf seinem Feld eine fremde Figur steht. Nur dann kulant, wenn ein noch größerer Sadist am Tisch sitzt. | |
| Der Bankhalter |
taucht in zwei Varianten auf. Die Monopologie kennt den überkorrekten Typ und den Schlawiner. | |
| a) | Für den Überkorrekten ist der Spielverlauf nur Nebensache. Eigentlich ist für ihn die Verwaltung des Geldes das Hauptanliegen. Neigt deshalb zur Pedanterie, würde sich am liebsten alles Geld quittieren lassen und hält auch schon mal Monopoly-Scheine gegen das Licht, um deren Echtheit zu prüfen. Wäre selbst gerne Beamter geworden und gefällt sich in der Rolle des "Bankbeamten". | |
| b) | Gefährlich ist die zweite Variante - der Schlawiner. Er ist nur Bankhalter, wenn er auch mitspielen darf Klar, damit er um so besser in die Kasse greifen kann. Aufpassen - verzählt sich gerne zu seinen Gunsten. Der Schlawiner war in einem früheren Leben Hütchenspieler auf dem Bahnhofsvorplatz. | |
| Die Plaudertasche |
Ein spielendes Irrlicht. Wollte eigentlich gar nicht mitspielen, ist aber mangels anderer Einladungen dann doch gekommen. Sie erzählt allen alles: Krankheiten, Reisen, Klatsch und Tratsch. Geht allen auf die Nerven, weil sie mit ihren Geschichten den Spielfluß behindert. Hält für den größten Nachteil des Spiels, daß die "Lindenstraße" nicht vorhanden ist. Auf dem Gefängnisfeld zettelt sie eine Diskussion über die Einführung der Todesstrafe an. Lieblingsausspruch: "Ich bin schon wieder dran?" | |
| Der Meckerer |
regt sich über alles auf, macht für sein Schicksal im Spiel alle verantwortlich. Hat Monopoly autodidaktisch gelernt und ein paar falsche Regeln dazu. Diese hat er so verinnerlicht, daß er fast jeden Zug der Mitspieler mit dem Satz begleitet: "Das spielen wir bei uns immer anders." | |
| Der Hausjurist |
ist überaus penibel und ist im wirklichen Leben überversichert. Jeden Zug der Mitspieler verfolgt er argwöhnisch, denn aus seiner Sicht hat er sich mit einer Bande von Schummlern eingelassen. Seine Mutter hatte ihn schon immer vor solchen Leuten gewarnt. Das Regelheft liegt links neben ihm und wird von ihm bewacht, als sei es der Goldschatz von Fort Knox. In zehnminütigen Abständen blättert er im Regelheft und trägt einige Passagen im ernsten Ton vor. Im 5-Minuten-Rhythmus schaut er nur stumm hinein, was alle verunsichert. Wenn alle Stricke reißen, beruft er sich auf das Bürgerliche Gesetzbuch. | |
| Der Ausgebuffte |
sitzt immer am Tisch. Zieht den Mitspielern das Fell über die Ohren, ohne daß sie es merken. Die gierigste Version wartet nicht erst, bis der Schuldner sein Geld übergibt, sondern greift am liebsten direkt in den Geldvorrat des Schuldners. Spielt knallhart und ohne mit der Wimper zu zucken. Mitleid hält er für Gefühlsduselei, plädiert für Tempo 100 im Innenstadtbereich. Schon in seiner Jugend hat er den anderen immer eins übergebraten, wäre im Wilden Westen eines unnatürlichen Todes gestorben (wahrscheinlich Schuß in den Rücken nach einer Pokerpartie). | |
| Der Mathematiker |
hat alles schon vorher berechnet. Weiß alles über Wahrscheinlichkeiten und spielt nur, um zu prüfen, ob die Prognosen auch eintreten. Macht während des Spiels ständig Notizen und trägt Sachen, die Mami rausgelegt hat. Ansonsten eine absolute Nullnummer - langweilt mit seinem Zahlenwerk alle übrigen. | |
| Der Looser |
meist jung und kann nie verlieren. Schlimm, wenn dann das Ende droht. Tränen kullern, die Stimme scheint zu ersticken. Eine kleine Reizung genügt und das Spielmaterial fliegt undiplomatisch durch den Raum. Verkennt die Realitäten wie Obelix ("Wer ist hier dick?"). Trotzigster Spruch: "Wer hat hier verloren?" Und "Alles nur Glück!" | |
| Der Intellektuelle |
ist ein unangenehmer Spielpartner.
Sucht immer nach der Metaebene, kann aber die Miete für die Schloßallee
nicht bezahlen. Verwechselt Monopol mit Monolog. Landet er auf dem
Theaterplatz, dann folgen langatmige Ausführungen zu aktuellen Stücken.
Hier und da auch ein paar Kurzrezensionen. Ob Marx Hegel verstanden hat,
interessiert auf dem Gemeinschaftsfeld nicht die
Bohne. Alt-68igern fällt nur ein: "Früher war alles besser." |
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