
Sakralbauten im Landkreis Weißenfels
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Updates
22.10.2004: 1. Update (Leißling neu)
22.02.2002: neu angelegt (beginnend mit 23)
Die Kirchen/Klöster
- Burgwerben: gotisch E. 13. Jh. - Chor got. 1581-86
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- Deumen: romanisch (Chor) - Turm 1543 (Haube barock) - Saal neoromanisch 1860
Außen: Kirche von Süden 01 /
Kirche von Süden 02 /
Turm von Osten /
Turm von Süden /
Anbau Nordseite /
Fenster Südseite /
Fensterspalt Südseite
Innen: Innenraum 01 /
Inschriftstein in der Kirche /
Aufgang zu den Emporen /
Innenraum 02 /
Detail Boden /
- Domsen: 18. Jh. - IMO eine Mischung aus Klassizismus und gotisierenden Elementen
Kirche vom Weg aus /
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- Grunau: romanisch (Chor) - Turm 15. Jh. (IMO wirkt er aber romanisch) - Saal neoromanisch 1860
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Innen 12
- Hohenmölsen: St. Marien: modern
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- Hohenmölsen: St. Petri: spätgotisch 1592-94 - Turmhelm 1857 - Vorhalle 1909
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- Keutschen: St. Georg: romanisch um 1200
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- Leißling: St. Marien: barock (1. V. 18. Jh.) stark überprägte romanische Chorturmkirche
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- Lützen: St. Viti: gotisch 1488-1513
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- Obschütz: i.K. romanisch 13. Jh. - Apsis im 15. Jh. durch Chor ersetzt
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- Pettstädt: romanisch um 1150 - Apsis 1520 durch Chor ersetzt
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- Röcken: romanisch 1. H. 12. Jh. - spätgotisch vergrößert
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- Storkau: iK romanisch - 1599 Umbau
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- Tagewerben: barock 2. H. 18. Jh.
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- Trebnitz: Heimatstil 1910-20
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- Weißenfels: Lutherkirche: konventionelle Bauform mit express. Elementen 1926-28
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- Weißenfels: Neuapostolische Kirche: modern (IMO Umnutzung eines Wohnhauses)
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- Weißenfels: St. Elisabeth: neogotisch 1872-73 - 1912 erweitert (Querschiff, neuer Chor u.a.)
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- Weißenfels: St. Laurentii: neogotisch 1878
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- Weißenfels: St. Marien: gotisch 1430-1480 (Chor und Langhaus) - Unterteile des Turms noch vom Bau von 1303 - Oberteile ca 1530/35 - Turmhaube 18. Jh. - Vorgänger: Kirchen aus dem 12. Jh. (1158 als "St. Maria und Michael" ersterwähnt) und von 1303 - Kirche des Jahres 2001
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- Zembschen: gotisch (Untergeschoß Turm) - 1766-69 Schiff und Turmoberschoß
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weitere Sakralbauten
- Domsen: Friedhofskapelle der Familie Reuter:
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- Leißling: Friedhofskapelle: Neogotik / Heimatstil
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- Lützen: Gustav-Adolf-Gedächtniskapelle:
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- Weißenfels: Klarissen Kloster: 1285 in der Nikolaivorstadt gegr. - 1301 Ortswechsel in die Stadt - 1539 aufgehoben, später weltliches Frauenstift, Gymnasium, Lehrerseminar, Museum und zuletzt Polizeiwache - beim Abriß der Klosterkirche (1882-86) wurde der gotische Chor auf den Stadt-Friedhof versetzt und dient dort als Friedhofskapelle
Friedhofskapelle 01 /
Friedhofskapelle 02 /
Friedhofskapelle 03
Die großen Tagebaue im Kreis Weißenfels haben (ähnlich wie im Kreis Merseburg-Querfurt) zur Vernichtung von ganzen Ortschaften geführt. Auch die Orte Domsen, Deumen, Großgrimma und Grunau sind bereits geräumt worden und sollen dem Tagebau geopfert werden und mit ihnen werden auch die drei Kirchen verschwinden. Ihre Einwohner sind sozusagen freiwillig nach Hohenmölsen umgesiedelt. Warum die Geschichte der Kirchen von Deumen und Grunau (liegen in Blickweite voneinander entfernt) so ähnlich klingt, ist mir nicht bekannt. Heutzutage sind sie zusammen mit Domsen bei Großgrimma eingemeindet. Orte wie Dobergast (mit Kirche von 1866), Mutschau, Steingrimma (mit Kirche von 1692), Köttichau oder Döbris (mit Kirche von 1710) sind bereits zu DDR-Zeiten verschwunden.
Besonders tragisch ist der Einsturz der Kirche von Schkortleben im Jahr 2000, also zu einer Zeit, in der man so etwas nicht mehr erwarten würde. Auch andere Kirchen (z.B. St. Gangolf Pobles) sind akut gefährdet.
In Weißenfels gab es früher drei weitere Kapellen (St. Nikolai beim Nikolaitor, St. Georg auf dem Georgenberge, St. Ursula in der Klingenvorstadt), deren genaue Lage laut DEHIO ungeklärt ist.
Quellen für die historischen Daten:
- Dehio, Georg, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Sachsen-Anhalt II Regierungsbezirke Dessau und Halle, München/Berlin 1999 (Neubearbeitung).
Wer Fragen an mich hat, schreibt an Martin Beitz (talec_martin@rocketmail.com).