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Sakralbauten im Landkreis Merseburg-Querfurt

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Durch Eingemeindung gehören seit dem 1.8.2004 folgende Orte zu Schkopau: die Saalkreisdörfer Döllnitz, Neukirchen, Lochau sowie die MQ-Orte Korbetha, Ermlitz, Oberthau, Röglitz, Burgliebenau und Weßmar. Auch weitere, für diese Übersicht nicht relevante Orte wurden eingemeindet, so dass Schkopau jetzt direkt an Halle und Schkeuditz grenzt! Schkopau hat damit seine Fläche auf 70 Quadratkilometer vergrößert, die Einwohnerzahl steigt von 3.293 auf zirka 10.000.
Bereits seit dem 1.1.2004 sind die Orte der Verwaltungsgemeinschaft Forst Hermannseck nach Querfurt eingemeindet. Dies betrifft konkret die Kirchenorte Leimbach, Ober- und Niederschmon, Grockstädt, Kleineichstädt, Spielberg, Ziegelroda, Landgrafroda, Weißenschirmbach, Vitzenburg und Liederstädt Auch sie wurden dementsprechend neu aufgelistet. Der Fläche nach ist Querfurt (jetzt 155,22 Quadratkilometer) damit übrigens zweitgrößte Stadt Sachsen-Anhalts, und das mit stolzen 13.849 Einwohnern und 19 Kirchen! Es grenzt nunmehr direkt an Nebra.

Updates
02.08.04: Einordnung der obengenannten Orte in die jeweiligen Städte
.04.02: fünf neue Bilder Dom + ein neues Bild Neumarktkirche Merseburg
27.03.02: zwei neue Bilder Bündorf

Die Kirchen/Klöster

  1. Albersroda: Turm spätromanisch - Chor spätgotisch - Schiff 1838
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  2. Alberstedt: St. Petrus und Paulus: spätromanischer Turm - Schiff 1506 umgebaut
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  3. Almsdorf: Ruine mit Doppelhelm auf Turm - romanisch 1. H. 13. Jh. - gotisch verändert - Schiff fehlt z.T.
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  4. Atzendorf: St. Dionysis: barocker Neubau von 1695 unter Benutzung des roman. Vorgängers - dieser vielleicht schon 9. Jh. (wg. des Patroziniums)
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  5. Bad Dürrenberg: St. Laurentius (Keuschberg): klassizistisch 1832 - Vorgänger 933 erbaut (Funktion unklar. Siegeskirche? Burgwardskapelle?)
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  6. Bad Dürrenberg: St. Bonifatius: express.-modern 1931
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  7. Bad Dürrenberg (OT Kirchfährendorf - ehem. Kirchdorf): spätgotisch A. 16. Jh. - St. Anna?
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  8. Bad Dürrenberg (OT Vesta): St. Katharina: romanisch ca 1263-65 - in späteren Zeiten stark verändert - Patrozinium nicht 100% gesichert, da nur auf Glocke vermerkt - eventuell eine Kreuzfahrerkapelle des 12. Jh.
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  9. Bad Lauchstädt: St. Fabian, Sebastian, Valentin und Cyriakus: Neubau 1684-85 unter Verwendung von Turm und Sakristei des (1499 geweihten) spätgot. Vorgängers
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  10. Bad Lauchstädt (OT Groß-Gräfendorf): St. Anna: Turm romanisch (M. 13. Jh.) - Schiff spätgotisch
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  11. Bad Lauchstädt (OT Schotterey): romanisch - 1489 umgebaut - laut Irmisch 1537 als Kapelle erwähnt
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  12. Barnstädt: St. Wenzel: Turm spätgotisch - Schiff barock (1748)
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  13. Beuna: Niederbeuna: neogotisch 1891/92 - Vorgänger
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  14. Beuna: Oberbeuna: Ruine - barock 1725 - Turm 1743 - seit 1970er Jahren Verfall (Dachstuhl 1984 abgetragen; Turmhelm 1989 abgestürzt) - Vorgänger 1274 ersterwähnt
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  15. Blösien: St. Maria: iK romanisch ca 1300 - Schiff um 1700 erhöht und barockisiert
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  16. Branderoda: iK spätromanisch
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  17. Braunsbedra: Bedra: Gnadenkirche: spätgotisch - mehrere Veränderungen - Turmhaube 1770 - Vorhalle 19. Jh.
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  18. Braunsbedra: Braunsdorf: Erlöserkirche: iK spätromanisch - Turm 1698-1700 abgebrochen und dann wieder aufgebaut - 1875-77 neoromanisch verändert - Turmhaube 1700
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  19. Braunsbedra: Neumark: St. Heinrich: 1925 erbaut - 1952 erneuert
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  20. Braunsbedra (OT Schortau): iK spätgotisch - Turm 1709 - Schiff 1948 nach Kriegszerstörung wiederhergestellt
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  21. Bündorf: neoromanisch 1875
    1999: von Süden
    2001: von Osten
    2002: von Süd-Osten / von Süden
  22. Delitz am Berge: romanisch 2. bis 3. V. 12. Jh. - nach Brand 1951 wiederaufgebaut - Arkadenhalle im Vordergrund 1893
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  23. Döcklitz: neoromanisch 1884
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  24. Esperstedt: St. Petri: Westturm und Säulenportal im Süden des Schiffes romanisch - Schiff 1612 umgebaut
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  25. Farnstädt (Ober-): i.K. gotisch - 1698 erneuert
    Bild 01
  26. Farnstädt (Unter-): neogotisch 1840-44
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  27. Frankleben: St. Martin: barock (Turm unten 16. Jh., oben 1697 - Schiff 1733/34) - Vorgänger vielleicht schon 9. Jh. (wg. des Patroziniums)
    Bild 01
  28. Friedensdorf (ehem. Kriegsdorf): barock 1738 - Turmhaube im Krieg zerstört - jetzige barocke Turmhaube stammt von der Kirche in Naundorf (Geiseltal), welches 1954-57 dem Braunkohleabbau geopfert wurde - iK gotisch um 1492 - erste Kirche 1270 hier erwähnt
    Bild 01
  29. Geusa: St. Georg: iK romanisch - frühgotisch erweitert - Turm 1706 - 1950 nach Kriegszerstörung wieder aufgebaut - 1017 ersterwähnt
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
  30. Göhrendorf: Untergeschoss des Turms romanisch - Glockengeschoss spätgotisch - Schiff 1732 barock neugebaut
    Bild 01
  31. Göhritz: Turm romanisch - Turmaufsatz und Schiff barock 18. Jh.
    Bild 01
  32. Großkayna: Hl. Drei Könige: neoroman. 1930er
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  33. Gröst: St. Kilian: barock 1765 - Vorgänger
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05
  34. Horburg: St. Maria: i.K. spätgotisch - Turm 1516 - Vorgänger 1287 ersterwähnt (eventuelle Kapelle des 11. Jh.)
    Bild 01 / Bild 02
  35. Jüdendorf: Turm romanisch - Schiff 18. Jh.
    Bild 01
  36. Kalzendorf: klass. (!) um 1870
    Bild 01
  37. Klobikau: Niederklobikau: Ruine - unterere Teile des Turms romanisch (?), obere Teile 1508 und 1746 - 1999 wegen Einsturzgefahr abgetragene Turmhaube barock - Schiff 1717 vollständig erneuert (in den 1980er Jahren eingestürzt)
    Bild 01 / Pfarrhaus (dahinter unscheinbar der Turm zu sehen)
  38. Klobikau: Oberklobikau: i.K. MAlich - 1610 erneuert - 1721 umgebaut (laut DEHIO der ganze Bau 1721)
    Bild 01
  39. Klobikau: Raschwitz: im Prinzip Ruine - Turm romanisch - Schiff gotisch - 1772 verändert
    Bild 01
  40. Knapendorf: barock 1734-39 - Vorgänger 1330 ersterwähnt
    Bild 01
  41. Kollenbey: St. Nicolaus: Schiff mittelalterlich (Kirche 1385 ersterwähnt, das Patrozinium deutet aber eher auf das 10./11. Jh.) - Fenster gotisch - Turm neoromanisch 1877
    23.07.01: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06
  42. Kötzschau: romanisch E. 12. Jh. - Schiff spätgotisch erweitert - 1320 ersterwähnt
    Bild 01 / Bild 02
  43. Kreypau: spätgotisch 16. Jh. (Turm 1530) - St. Barbarba? - Vorgänger
    Bild 01
  44. Langeneichstädt: Niedereichstädt: St. Wenzeslaus: romanisch
    Bild 01 / Bild 02
  45. Langeneichstädt: Obereichstädt: St. Brun von Querfurt: 1955 erbaute Kirche (im Stil des Kirchenbaus der 1930er Jahre) - auch "St. Bruno"
    Bild 01
  46. Langeneichstädt: Obereichstädt: St. Nikolai: Turm i.K. romanisch - Erneuerung 14. Jh. und 1665
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  47. Leiha: ursprünglich romanisch - Schiff barock
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
  48. Leuna: Friedenskirche: moderner Baustil 1929-30
    Bild 01 / Bild 02
  49. Leuna: Christ-König-Kirche: moderner Baustil 1929-30
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04
  50. Leuna (OT Daspig): romanisch - in Gotik (A. 16. Jh.) und Barock (1678) durchgreifend verändert
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  51. Leuna (OT Göhlitzsch): St. Annen: Ruine - gotisch 1492 errichtet - mit Dachreiter und Portal aus dem 16. Jh. - Dachstuhl 1986 abgenommen - Vorgänger 1099 (unsicher) bzw. 1261 ersterwähnt
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  52. Leuna (OT Kröllwitz) spätgotisch A. 16. Jh. - ungewöhnlicher Bau (wirkt eher städtisch)
    Bild 01
  53. Leuna (OT Ockendorf): Gnadenkirche: barock 1710-14 - 1946-49 wiederhergestellt - Vorgänger aus dem 16. Jh.
    Bild 01 / Bild 02
  54. Leuna (OT Rössen): St. Nikolai Ruine - romanisch (1. Erwähnung 1303 als Kapelle, ab 1344 Parochialkirche)
    Bild 01 / Bild 02
  55. Lössen: spätgotisch - im 16. Jh. verändert - nach Kriegsbeschädigung 1954/55 wiederhergestellt
    Bild 01 / Bild 02
  56. Lunstädt: Chor und Schiff gotisch - Turm neogotisch 1872
    Bild 01 / Bild 02
  57. Merseburg: Altenburger Kirche St. Viti: romanisch 1. H. 12. Jh. - Umbau 1692
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  58. Merseburg: Christuskirche:
    Bild 01
  59. Merseburg: Dom St. Johannes der Täufer und Laurentius: gotisch (1510-17) überprägte romanische Kirche (1015 gegründet / 1021 geweiht) - 4 Türme - Straße der Romanik - 54 Meter hoch - in Burganlage eingegliedert und somit "Domburg"
    Bild 01 / Bild 02
    2001: Dom von Westen (von B. Tauché) / Blick von der Saale / Giebel Nordseite 01 / Giebel Nordseite 02 / Portale Nordseite / NW-Turm vom Schloßinnenhof aus / Osttürme vom Schloßinnenhof aus
    2002 (von B. Tauché): Osttürme vom Schloßinnenhof aus / Westtürme vom Schloßinnenhof aus / Osttürme / Schiff-Giebel / Kreuzgang
  60. Merseburg: Neu Apostolische Kirche (Gerichtsrain): modern (im Stil einer Barackenkirche mit Dachreiter)
    Bild 01
  61. Merseburg: Neumarktkirche St. Thomae: romanisch 1188 - Straße der Romanik - Kreuzbasilika
    Bild 01
    2001: Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06 / Bild 07 / Bild 08 / Bild 09 / Hauptportal: rechte Kapitelle / Hauptportal: linke Kapitelle / Hauptportal von links / Nebeneingang / Nebeneingang: Kapitelle und Bogen / Hauptportal von rechts
    2002 (von B. Tauché): Gesamtansicht
  62. Merseburg: St. Maximi: romanisch E. 10./A. 11. Jh. - 1. Erwähnung 1247 - 1432-1501 Neubau als Hallenkirche - Turm 1867-72 - 73 Meter hoch
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04
  63. Merseburg: St. Norbert: neogotisch 1869 - 1954 erweitert wiederaufgebaut (nach Kriegszerstörung)
    Bild 01
  64. Merseburg: St. Sixti: romanisch (1045) gegründet - im 16. Jh. unvollendet neugebaut - Turm der Ruine 1888 zum Wasserturm umfunktioniert
    Bild 01 / Bild 02 / Infotafel
  65. Merseburg: St. Ulrich: moderner Barackenbau 1957-59
    Bild 01
  66. Merseburg (OT Kötzschen): barock um 1710/20 - Vorgänger 1330 ersterwähnt
    Bild 01 / Bild 02
  67. Merseburg (OT Meuschau): St. Georg: romanisch - barock verändert
    Bild 01
  68. Milzau: Oberkriegstedt: St. Maria: neoromanisch 1860 - laut dem Infoheft der VWG steht die Kirche im Ortsteil Burgstaden - Vorgänger vermutlich 10. Jh.
    Bild 01
  69. Milzau: Krakau: romanisch 12. Jh. - Turm im Barock erhöht
    Bild 01
  70. Mücheln: St. Jakobi: romanische Burgkapelle der 2. H. 13. Jh. immer wieder erweitert (A. 16. Jh und nach Brand 1631) - Turm A. 15. Jh. (Haube 1765)
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05
  71. Mücheln (OT Sankt Micheln): Michaelskirche: romanisch um 1200
    Bild 01 (von B. Tauché) / Bild 02 (von B. Tauché) / aus der Ferne
  72. Mücheln (OT Sankt Ulrich): Ulrichskirche: barock 1789-94
    Bild 01
  73. Nemsdorf: St. Georg: Schiff barock 1730 - Turm mit Haube und Laterne 1793
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04
  74. Obhausen: St. Nikolai: Ruine - romanischer Chorturm 2. H. 12. Jh. - Schiff im 16. Jh. überprägt
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  75. Obhausen: St. Johannis: neoromanisch 1850 unter Verwendung eines Vorgängers
    Bild 01
  76. Obhausen: St. Petri: spätromanisch/frühgotisch M. 13. Jh.
    Bild 01 / Bild 02
  77. Oetzsch: i.K. romanisch - 1735/36 erweitert - 1225 ersterwähnt
    Bild 01 / Spruchtafel von 1674
  78. Pissen: Schiff romanisch - Turm 1755 - spätgotisch und M. 18. Jh. Umbau - 1201 ersterwähnt (vielleicht sogar 10. Jh.)
    Bild 01
  79. Querfurt: Burgkirche St. Maria, Peter und Paul: romanisch 3. V. 12. Jh. - 1716 hieß die Kirche "Heiligkreuz"
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
  80. Querfurt: Friedhofskirche: barock E. 17. Jh.
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
  81. Querfurt: Geistkirche: neogotisch 1848-50 - Vorgänger: Geisthospital
    Bild 01 / Bild 02
  82. Querfurt: katholische Kirche: Jugendstil 1913
    Bild 01 / Bild 02
  83. Querfurt: St. Lamberti: Turm in den 3 Untergeschossen 1. H. 13. Jh. - Obergeschoss um 1500 - Schiff gotisch 1475-1523 - Kirche zweimal (1655 und 1678) ausgebrannt, daher 1684-86 erneuert
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06 / Bild 07 / Bild 08 / Bild 09 / Bild 10 / Bild 11 / Bild 12 / Bild 13 / Bild 14 / Bild 15
  84. Querfurt (OT Gatterstädt): Klauskirche St. Petri: romanisch 12. Jh.
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05
    Friedhof: Bild 01 / Mausoleum Bild 01 / Mausoleum Bild 02
  85. Querfurt (OT Gatterstädt): St. Georg: neoromanisch 1853-56
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06 / Bild 07
  86. Querfurt (OT Grockstädt): Kirche zur Heiligen Dreieinigkeit: Turm iK roman. - Chor gotisch - Schiff und Obergeschoss Turm barock 1721
    Bild 01 / Bild 02
  87. Querfurt (OT Landgrafroda): Jugendstil 1908
    Bild 01
  88. Querfurt (OT Liederstädt): Turm vermutlich im Untergeschoss romanisch - Aufsatz und Haube barock 1707 - Schiff neoromanisch 1872
    Bild 01
  89. Querfurt (OT Lodersleben): Turm/Chor spätgotisch 1518 - Schiff barock 1718 unter Verwendung romanischer Teile
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06 / Bild 07 / Bild 08 / Bild 09 / Bild 10 / Turm am Eingang /
  90. Querfurt (OT Niederschmon): Turm klassizistisch 1791 - Schiff 1842/43
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
  91. Querfurt (OT Oberschmon): St. Petri und Pauli: klassizistisch 1830/31
    Bild 01
  92. Querfurt (OT Kleineichstädt): Turm romanisch - Chor 14. Jh. - Schiff barock 1701/02
    Bild 01 / Bild 02
  93. Querfurt (OT Spielberg): spätromanisch - Schiff barock 18. Jh.
    Bild 01 / Bild 02
  94. Querfurt (OT Vitzenburg): 1713-15 errichtete ehemalige Schlosskirche (Turm eventuell älter) - Schiff neogotisch erneuert
    Bild 01 / Bild 02
  95. Querfurt (OT Weißenschirmbach): Turm frühgotisch - 2. Turmgeschoss gotisch - Turmaufsatz und Schiff um 1760
    Bild 01 / Bild 02
  96. Roßbach: St. Heinrich: romanisch - Turmhaube 1702 - Umbauten frühes 18. & spätes 19. Jh.
    Bild 01
  97. Schafstädt: St. Johannis: romanisch 1202 - spätgot. verändert und nach Bränden im 17. & 18. Jh. wiederhergestellt (Turm erhalten) - Turmhaube barock (1793) - Schiff und Chor 1876 durch Neubau in neoromanischen Formen ersetzt
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  98. Schkopau: barock 1732-34 - vermutlich erst 1529 als Kapelle erbaut
    Bild 01
  99. Schkopau: St. Annen: moderner Baustil - Holzbarackenkirche
    Bild 01
  100. Schkopau (OT Burgliebenau): St. Philippus und Jacobus: barock 1731 - Vorgänger 1191 ersterwähnt (vielleicht sogar 11. Jh.)
    Bild 01 / Bild 02
  101. Schkopau (OT Ermlitz): romanisch - barock verändert
    Bild 01
  102. Schkopau (OT Döllnitz): barock 1713 - Vorgängerkapelle 1184 ersterwähnt
    Bild 01
  103. Schkopau (OT Korbetha): Turm romanisch A. 13. Jh. (1232 ersterwähnt) - Schiff barock 1720
    23.07.01: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05
  104. Schkopau (OT Lochau): St. Anna: barock 1752
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04
  105. Schkopau (OT Neukirchen): romanisch 2. H. 12. Jh.
    06.03.2000: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
    30.05.2004: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06 / Bild 07 / Bild 08 / Bild 09 / Bild 10 / Bild 11 / Bild 12 / Bild 13 / Bild 14 / Bild 15
  106. Schkopau (OT Oberthau): St. Jacobus: Ruine - barock 1655 - Vorgänger gotisch (1509 ersterwähnt) und vielleicht sogar romanisch (11./12. Jh.) - Dachstuhl 1996 abgetragen
    Bild 01
  107. Schkopau (OT Röglitz): romanisch 12. Jh. - 1980 wegen bevorstehendem Braunkohleabbau aufgegeben - seit 1992 Sicherung und Wiederherstellung
    Bild 01
  108. Schkopau (OT Weßmar): spätgotisch - Schiff M. 18. Jh. verbreitert
    Bild 01
  109. Schladebach: spätgotisch 16. Jh. (Turm 1511) - 1752 verlängert und z.T. barockisiert
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  110. Schnellroda: Turm frühgotisch - Neubau des Rests 1609
    Bild 01
  111. Schraplau: St. Johannes: romanisch 4. V. 12. Jh.
    Bild 01
  112. Spergau: spätgotisch Chor - Schiff (16. Jh.) und Turm (1698) barock - vermutlich St. Maria - 1330 ersterwähnt
    Bild 01 / Bild 02
  113. Steigra: Turmunterteile rom., sowie Unterteile des Schiffes (vermauerte Fenster erhalten) - barock 1699 teilweise neu erbaut
    Bild 01 / Kirchturm
  114. Thalschütz: romanisch - Schiff spätgotisch erweitert und erhöht - 1225 ersterwähnt
    Bild 01
  115. Tollwitz (im OT Teuditz): romanisch - barock verändert
    Bild 01 / Bild 02
  116. Wallendorf: Turm A. 16. Jh. - Schiff i.K. romanisch, aber gotisch und barock überprägt
    Bild 01 / Bild 02
  117. Wölkau: i.K. romanisch - mehrfach verändert
    Bild 01 / Bild 02
  118. Wünsch: Niederwünsch: einheitlich spätgot. Bau von 1517
    Bild 01 / Bild 02 / Bild 03
  119. Wünsch: Oberwünsch: Turm und Chor romanisch fr. 13. Jh. - mehrfach verändert - Schiff barock erneuert - Sakristeianbau jünger
    Bild 01 / Bild 02
  120. Zöllschen: Turm spätgotisch (rom.?) - alles andere vom Neubau 1789-90 - 1432 ersterwähnt
    Bild 01 / Bild 02
  121. Zöschen: St. Wenzel: Neubau 1754-57 auf romanischer Grundlage (Unterteil des Turms erhalten und vermutlich 12. Jh.)
    Bild 01
  122. Zscherben: St. Cyriakus: romanisch 13. Jh. (nur noch Unterteil des Turms) - Schiff 1693
    Bild 01 / Bild 02

    weitere Sakralbauten

  123. Braunsbedra: Friedhofskapelle: IMO neogotisch
    Bild 01
  124. Burgliebenau: Friedhofskapelle:
    Bild 01
  125. Kötschlitz: Kapelle St. Anna: 1516 erbaut - auf der ADAC-Karte eine Kirche - 1333 ersterwähnt
    Bild 01
  126. Merseburg: Friedhofskapelle Stadtfriedhof St. Maximi: barock 1613
    Bild 01
  127. Merseburg: Kapelle auf dem Friedhof der St. Viti-Kirche: neoromanisch 1893
    Bild 01
  128. Querfurt-Lodersleben: Friedhofskapelle: historistisch
    Bild 01 / Bild 02

noch nicht fotografierte Kirchen: Bischdorf / Dörstewitz / Krumpa / Kuckenburg / Querfurt-Leimbach / Merseburg (an der MLU; Kreuzkapelle der Siedlung Freiimfelde) / Neubiendorf / Oechlitz / Reipisch / Schmirma / Stöbnitz / Trebnitz / Querfurt-Ziegelroda / Zweimen

Die Neu Apostolischen Kirchen in Merseburg (die in Marktnähe eingezeichnete), Schafstädt, Fährendorf und Klobikau, sowie die beiden modernen Kirchen in Bad Lauchstädt werde ich vermutlich nicht fotografieren.

Querfurt hatte früher weitere Kirchen, Klöster (Benediktiner-Abtei Marienzell im Weichbild westlich außerhalb der Stadt -> dort ab 1. H. 15. Jh. Karmeliter-Kloster, welches 1619 niederbrannte, Jungfrauenkloster im Viertel Neuendorf), zahlreiche Kapellen (mehrere Brun von Querfurt geweiht) und drei Hospitäler. Das Patrozinium "St. Brun von Querfurt" (auch in Obereichstädt) ist nur von wenigen Kirchen überliefert und geht auf einen Märtyrer aus Querfurt zurück, der 1009 aufgrund seines Glaubens erschlagen wurde. DEHIO erwähnt zudem, daß er Edelherr von Querfurt war und zur Pruzzenmission gehörte.

Die Kirche im Grenzbereich zwischen Merseburg und Leuna (Thüringer Weg) konnte ich nicht finden. Da aber auch ein ganzer Teil der anderen eingezeichneten Gebäude in der Gegend fehlte, vermute ich, daß sie abgerissen wurde, um die Straße zu verbreitern. Ein weiteres Problem stellte auch der Tagebau Geiseltal dar, für den im Laufe der Zeit über 15 Orte geopfert wurden. Auf einer Touristenkarte von 1966 gab es entlang der Linie Krumpa-Stöbnitz 5 Kirchen, heute sind es nur noch drei. Der Ort Großkayna hatte zu dieser Zeit noch zwei Kirchen, doch heute findet man nur noch eine. Teile der Kirchen der weggerissenen Orte gingen an andere in der Umgebung (siehe Friedensdorf), andere Kirchen sind für immer verschwunden. Früher gab es hier die größte Dorfdichte Deutschlands (50 auf 50 Quadratkilometern). Heute sind zahlreiche Orte vereinigt (daher haben selbst einige kleine Dörfer wie Klobikau oder Milzau 2-3 Kirchen) oder durch das Geiseltal zerstört worden. Auch die Kirche im Braunsbedraer Ortsteil Neumark ist durch den Tagebau betroffen worden, doch da nur Teile des Ortes geschluckt wurden, wurde die Kirche versetzt wieder aufgebaut. Beinahe hätte sie erneut versetzt werden müssen, doch die politische Wende von 1989 verhinderte dies. Die modernen Kirchen in Leuna (evangelische Friedenskirche, katholische Christ-König-Kirche) entstanden im gleichen Jahr, da zu dieser Zeit die Leuna-Werke entstanden und Arbeiter beider Konfessionen hier angesiedelt wurden.


Quellen für die historischen Daten:


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