
Sakralbauten im Landkreis Merseburg-Querfurt
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Durch Eingemeindung gehören seit dem 1.8.2004 folgende Orte zu Schkopau: die Saalkreisdörfer Döllnitz, Neukirchen, Lochau sowie die MQ-Orte Korbetha, Ermlitz, Oberthau, Röglitz, Burgliebenau und Weßmar. Auch weitere, für diese Übersicht nicht relevante Orte wurden eingemeindet, so dass Schkopau jetzt direkt an Halle und Schkeuditz grenzt! Schkopau hat damit seine Fläche auf 70 Quadratkilometer vergrößert, die Einwohnerzahl steigt von 3.293 auf zirka 10.000.
Bereits seit dem 1.1.2004 sind die Orte der Verwaltungsgemeinschaft Forst Hermannseck nach Querfurt eingemeindet. Dies betrifft konkret die Kirchenorte Leimbach, Ober- und Niederschmon, Grockstädt, Kleineichstädt, Spielberg, Ziegelroda, Landgrafroda, Weißenschirmbach, Vitzenburg und Liederstädt Auch sie wurden dementsprechend neu aufgelistet. Der Fläche nach ist Querfurt (jetzt 155,22 Quadratkilometer) damit übrigens zweitgrößte Stadt Sachsen-Anhalts, und das mit stolzen 13.849 Einwohnern und 19 Kirchen! Es grenzt nunmehr direkt an Nebra.
Updates
02.08.04: Einordnung der obengenannten Orte in die jeweiligen Städte
.04.02: fünf neue Bilder Dom + ein neues Bild Neumarktkirche Merseburg
27.03.02: zwei neue Bilder Bündorf
Die Kirchen/Klöster
- Albersroda: Turm spätromanisch - Chor spätgotisch - Schiff 1838
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- Alberstedt: St. Petrus und Paulus: spätromanischer Turm - Schiff 1506 umgebaut
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- Almsdorf: Ruine mit Doppelhelm auf Turm - romanisch 1. H. 13. Jh. - gotisch verändert - Schiff fehlt z.T.
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- Atzendorf: St. Dionysis: barocker Neubau von 1695 unter Benutzung des roman. Vorgängers - dieser vielleicht schon 9. Jh. (wg. des Patroziniums)
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- Bad Dürrenberg: St. Laurentius (Keuschberg): klassizistisch 1832 - Vorgänger 933 erbaut (Funktion unklar. Siegeskirche? Burgwardskapelle?)
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- Bad Dürrenberg: St. Bonifatius: express.-modern 1931
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- Bad Dürrenberg (OT Kirchfährendorf - ehem. Kirchdorf): spätgotisch A. 16. Jh. - St. Anna?
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- Bad Dürrenberg (OT Vesta): St. Katharina: romanisch ca 1263-65 - in späteren Zeiten stark verändert - Patrozinium nicht 100% gesichert, da nur auf Glocke vermerkt - eventuell eine Kreuzfahrerkapelle des 12. Jh.
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- Bad Lauchstädt: St. Fabian, Sebastian, Valentin und Cyriakus: Neubau 1684-85 unter Verwendung von Turm und Sakristei des (1499 geweihten) spätgot. Vorgängers
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Infotafel
- Bad Lauchstädt (OT Groß-Gräfendorf): St. Anna: Turm romanisch (M. 13. Jh.) - Schiff spätgotisch
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- Bad Lauchstädt (OT Schotterey): romanisch - 1489 umgebaut - laut Irmisch 1537 als Kapelle erwähnt
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- Barnstädt: St. Wenzel: Turm spätgotisch - Schiff barock (1748)
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- Beuna: Niederbeuna: neogotisch 1891/92 - Vorgänger
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- Beuna: Oberbeuna: Ruine - barock 1725 - Turm 1743 - seit 1970er Jahren Verfall (Dachstuhl 1984 abgetragen; Turmhelm 1989 abgestürzt) - Vorgänger 1274 ersterwähnt
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- Blösien: St. Maria: iK romanisch ca 1300 - Schiff um 1700 erhöht und barockisiert
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- Branderoda: iK spätromanisch
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- Braunsbedra: Bedra: Gnadenkirche: spätgotisch - mehrere Veränderungen - Turmhaube 1770 - Vorhalle 19. Jh.
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- Braunsbedra: Braunsdorf: Erlöserkirche: iK spätromanisch - Turm 1698-1700 abgebrochen und dann wieder aufgebaut - 1875-77 neoromanisch verändert - Turmhaube 1700
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- Braunsbedra: Neumark: St. Heinrich: 1925 erbaut - 1952 erneuert
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- Braunsbedra (OT Schortau): iK spätgotisch - Turm 1709 - Schiff 1948 nach Kriegszerstörung wiederhergestellt
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- Bündorf: neoromanisch 1875
1999: von Süden
2001: von Osten
2002: von Süd-Osten /
von Süden
- Delitz am Berge: romanisch 2. bis 3. V. 12. Jh. - nach Brand 1951 wiederaufgebaut - Arkadenhalle im Vordergrund 1893
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- Döcklitz: neoromanisch 1884
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- Esperstedt: St. Petri: Westturm und Säulenportal im Süden des Schiffes romanisch - Schiff 1612 umgebaut
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- Farnstädt (Ober-): i.K. gotisch - 1698 erneuert
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- Farnstädt (Unter-): neogotisch 1840-44
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- Frankleben: St. Martin: barock (Turm unten 16. Jh., oben 1697 - Schiff 1733/34) - Vorgänger vielleicht schon 9. Jh. (wg. des Patroziniums)
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- Friedensdorf (ehem. Kriegsdorf): barock 1738 - Turmhaube im Krieg zerstört - jetzige barocke Turmhaube stammt von der Kirche in Naundorf (Geiseltal), welches 1954-57 dem Braunkohleabbau geopfert wurde - iK gotisch um 1492 - erste Kirche 1270 hier erwähnt
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- Geusa: St. Georg: iK romanisch - frühgotisch erweitert - Turm 1706 - 1950 nach Kriegszerstörung wieder aufgebaut - 1017 ersterwähnt
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- Göhrendorf: Untergeschoss des Turms romanisch - Glockengeschoss spätgotisch - Schiff 1732 barock neugebaut
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- Göhritz: Turm romanisch - Turmaufsatz und Schiff barock 18. Jh.
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- Großkayna: Hl. Drei Könige: neoroman. 1930er
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- Gröst: St. Kilian: barock 1765 - Vorgänger
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- Horburg: St. Maria: i.K. spätgotisch - Turm 1516 - Vorgänger 1287 ersterwähnt (eventuelle Kapelle des 11. Jh.)
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- Jüdendorf: Turm romanisch - Schiff 18. Jh.
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- Kalzendorf: klass. (!) um 1870
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- Klobikau: Niederklobikau: Ruine - unterere Teile des Turms romanisch (?), obere Teile 1508 und 1746 - 1999 wegen Einsturzgefahr abgetragene Turmhaube barock - Schiff 1717 vollständig erneuert (in den 1980er Jahren eingestürzt)
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Pfarrhaus (dahinter unscheinbar der Turm zu sehen)
- Klobikau: Oberklobikau: i.K. MAlich - 1610 erneuert - 1721 umgebaut (laut DEHIO der ganze Bau 1721)
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- Klobikau: Raschwitz: im Prinzip Ruine - Turm romanisch - Schiff gotisch - 1772 verändert
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- Knapendorf: barock 1734-39 - Vorgänger 1330 ersterwähnt
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- Kollenbey: St. Nicolaus: Schiff mittelalterlich (Kirche 1385 ersterwähnt, das Patrozinium deutet aber eher auf das 10./11. Jh.) - Fenster gotisch - Turm neoromanisch 1877
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- Kötzschau: romanisch E. 12. Jh. - Schiff spätgotisch erweitert - 1320 ersterwähnt
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- Kreypau: spätgotisch 16. Jh. (Turm 1530) - St. Barbarba? - Vorgänger
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- Langeneichstädt: Niedereichstädt: St. Wenzeslaus: romanisch
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- Langeneichstädt: Obereichstädt: St. Brun von Querfurt: 1955 erbaute Kirche (im Stil des Kirchenbaus der 1930er Jahre) - auch "St. Bruno"
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- Langeneichstädt: Obereichstädt: St. Nikolai: Turm i.K. romanisch - Erneuerung 14. Jh. und 1665
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- Leiha: ursprünglich romanisch - Schiff barock
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- Leuna: Friedenskirche: moderner Baustil 1929-30
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- Leuna: Christ-König-Kirche: moderner Baustil 1929-30
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- Leuna (OT Daspig): romanisch - in Gotik (A. 16. Jh.) und Barock (1678) durchgreifend verändert
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- Leuna (OT Göhlitzsch): St. Annen: Ruine - gotisch 1492 errichtet - mit Dachreiter und Portal aus dem 16. Jh. - Dachstuhl 1986 abgenommen - Vorgänger 1099 (unsicher) bzw. 1261 ersterwähnt
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- Leuna (OT Kröllwitz) spätgotisch A. 16. Jh. - ungewöhnlicher Bau (wirkt eher städtisch)
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- Leuna (OT Ockendorf): Gnadenkirche: barock 1710-14 - 1946-49 wiederhergestellt - Vorgänger aus dem 16. Jh.
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- Leuna (OT Rössen): St. Nikolai Ruine - romanisch (1. Erwähnung 1303 als Kapelle, ab 1344 Parochialkirche)
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- Lössen: spätgotisch - im 16. Jh. verändert - nach Kriegsbeschädigung 1954/55 wiederhergestellt
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- Lunstädt: Chor und Schiff gotisch - Turm neogotisch 1872
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- Merseburg: Altenburger Kirche St. Viti: romanisch 1. H. 12. Jh. - Umbau 1692
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- Merseburg: Christuskirche:
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- Merseburg: Dom St. Johannes der Täufer und Laurentius: gotisch (1510-17) überprägte romanische Kirche (1015 gegründet / 1021 geweiht) - 4 Türme - Straße der Romanik - 54 Meter hoch - in Burganlage eingegliedert und somit "Domburg"
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2001: Dom von Westen (von B. Tauché) /
Blick von der Saale /
Giebel Nordseite 01 /
Giebel Nordseite 02 /
Portale Nordseite /
NW-Turm vom Schloßinnenhof aus /
Osttürme vom Schloßinnenhof aus
2002 (von B. Tauché): Osttürme vom Schloßinnenhof aus /
Westtürme vom Schloßinnenhof aus /
Osttürme /
Schiff-Giebel /
Kreuzgang
- Merseburg: Neu Apostolische Kirche (Gerichtsrain): modern (im Stil einer Barackenkirche mit Dachreiter)
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- Merseburg: Neumarktkirche St. Thomae: romanisch 1188 - Straße der Romanik - Kreuzbasilika
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Hauptportal: rechte Kapitelle /
Hauptportal: linke Kapitelle /
Hauptportal von links /
Nebeneingang /
Nebeneingang: Kapitelle und Bogen /
Hauptportal von rechts
2002 (von B. Tauché): Gesamtansicht
- Merseburg: St. Maximi: romanisch E. 10./A. 11. Jh. - 1. Erwähnung 1247 - 1432-1501 Neubau als Hallenkirche - Turm 1867-72 - 73 Meter hoch
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- Merseburg: St. Norbert: neogotisch 1869 - 1954 erweitert wiederaufgebaut (nach Kriegszerstörung)
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- Merseburg: St. Sixti: romanisch (1045) gegründet - im 16. Jh. unvollendet neugebaut - Turm der Ruine 1888 zum Wasserturm umfunktioniert
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Infotafel
- Merseburg: St. Ulrich: moderner Barackenbau 1957-59
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- Merseburg (OT Kötzschen): barock um 1710/20 - Vorgänger 1330 ersterwähnt
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- Merseburg (OT Meuschau): St. Georg: romanisch - barock verändert
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- Milzau: Oberkriegstedt: St. Maria: neoromanisch 1860 - laut dem Infoheft der VWG steht die Kirche im Ortsteil Burgstaden - Vorgänger vermutlich 10. Jh.
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- Milzau: Krakau: romanisch 12. Jh. - Turm im Barock erhöht
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- Mücheln: St. Jakobi: romanische Burgkapelle der 2. H. 13. Jh. immer wieder erweitert (A. 16. Jh und nach Brand 1631) - Turm A. 15. Jh. (Haube 1765)
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- Mücheln (OT Sankt Micheln): Michaelskirche: romanisch um 1200
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aus der Ferne
- Mücheln (OT Sankt Ulrich): Ulrichskirche: barock 1789-94
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- Nemsdorf: St. Georg: Schiff barock 1730 - Turm mit Haube und Laterne 1793
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- Obhausen: St. Nikolai: Ruine - romanischer Chorturm 2. H. 12. Jh. - Schiff im 16. Jh. überprägt
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- Obhausen: St. Johannis: neoromanisch 1850 unter Verwendung eines Vorgängers
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- Obhausen: St. Petri: spätromanisch/frühgotisch M. 13. Jh.
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- Oetzsch: i.K. romanisch - 1735/36 erweitert - 1225 ersterwähnt
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Spruchtafel von 1674
- Pissen: Schiff romanisch - Turm 1755 - spätgotisch und M. 18. Jh. Umbau - 1201 ersterwähnt (vielleicht sogar 10. Jh.)
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- Querfurt: Burgkirche St. Maria, Peter und Paul: romanisch 3. V. 12. Jh. - 1716 hieß die Kirche "Heiligkreuz"
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- Querfurt: Friedhofskirche: barock E. 17. Jh.
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- Querfurt: Geistkirche: neogotisch 1848-50 - Vorgänger: Geisthospital
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- Querfurt: katholische Kirche: Jugendstil 1913
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- Querfurt: St. Lamberti: Turm in den 3 Untergeschossen 1. H. 13. Jh. - Obergeschoss um 1500 - Schiff gotisch 1475-1523 - Kirche zweimal (1655 und 1678) ausgebrannt, daher 1684-86 erneuert
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- Querfurt (OT Gatterstädt): Klauskirche St. Petri: romanisch 12. Jh.
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Friedhof: Bild 01 /
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- Querfurt (OT Gatterstädt): St. Georg: neoromanisch 1853-56
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- Querfurt (OT Grockstädt): Kirche zur Heiligen Dreieinigkeit: Turm iK roman. - Chor gotisch - Schiff und Obergeschoss Turm barock 1721
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- Querfurt (OT Landgrafroda): Jugendstil 1908
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- Querfurt (OT Liederstädt): Turm vermutlich im Untergeschoss romanisch - Aufsatz und Haube barock 1707 - Schiff neoromanisch 1872
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- Querfurt (OT Lodersleben): Turm/Chor spätgotisch 1518 - Schiff barock 1718 unter Verwendung romanischer Teile
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Turm am Eingang /
- Querfurt (OT Niederschmon): Turm klassizistisch 1791 - Schiff 1842/43
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- Querfurt (OT Oberschmon): St. Petri und Pauli: klassizistisch 1830/31
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- Querfurt (OT Kleineichstädt): Turm romanisch - Chor 14. Jh. - Schiff barock 1701/02
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- Querfurt (OT Spielberg): spätromanisch - Schiff barock 18. Jh.
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- Querfurt (OT Vitzenburg): 1713-15 errichtete ehemalige Schlosskirche (Turm eventuell älter) - Schiff neogotisch erneuert
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- Querfurt (OT Weißenschirmbach): Turm frühgotisch - 2. Turmgeschoss gotisch - Turmaufsatz und Schiff um 1760
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- Roßbach: St. Heinrich: romanisch - Turmhaube 1702 - Umbauten frühes 18. & spätes 19. Jh.
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- Schafstädt: St. Johannis: romanisch 1202 - spätgot. verändert und nach Bränden im 17. & 18. Jh. wiederhergestellt (Turm erhalten) - Turmhaube barock (1793) - Schiff und Chor 1876 durch Neubau in neoromanischen Formen ersetzt
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- Schkopau: barock 1732-34 - vermutlich erst 1529 als Kapelle erbaut
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- Schkopau: St. Annen: moderner Baustil - Holzbarackenkirche
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- Schkopau (OT Burgliebenau): St. Philippus und Jacobus: barock 1731 - Vorgänger 1191 ersterwähnt (vielleicht sogar 11. Jh.)
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- Schkopau (OT Ermlitz): romanisch - barock verändert
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- Schkopau (OT Döllnitz): barock 1713 - Vorgängerkapelle 1184 ersterwähnt
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- Schkopau (OT Korbetha): Turm romanisch A. 13. Jh. (1232 ersterwähnt) - Schiff barock 1720
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- Schkopau (OT Lochau): St. Anna: barock 1752
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- Schkopau (OT Neukirchen): romanisch 2. H. 12. Jh.
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- Schkopau (OT Oberthau): St. Jacobus: Ruine - barock 1655 - Vorgänger gotisch (1509 ersterwähnt) und vielleicht sogar romanisch (11./12. Jh.) - Dachstuhl 1996 abgetragen
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- Schkopau (OT Röglitz): romanisch 12. Jh. - 1980 wegen bevorstehendem Braunkohleabbau aufgegeben - seit 1992 Sicherung und Wiederherstellung
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- Schkopau (OT Weßmar): spätgotisch - Schiff M. 18. Jh. verbreitert
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- Schladebach: spätgotisch 16. Jh. (Turm 1511) - 1752 verlängert und z.T. barockisiert
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- Schnellroda: Turm frühgotisch - Neubau des Rests 1609
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- Schraplau: St. Johannes: romanisch 4. V. 12. Jh.
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- Spergau: spätgotisch Chor - Schiff (16. Jh.) und Turm (1698) barock - vermutlich St. Maria - 1330 ersterwähnt
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- Steigra: Turmunterteile rom., sowie Unterteile des Schiffes (vermauerte Fenster erhalten) - barock 1699 teilweise neu erbaut
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Kirchturm
- Thalschütz: romanisch - Schiff spätgotisch erweitert und erhöht - 1225 ersterwähnt
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- Tollwitz (im OT Teuditz): romanisch - barock verändert
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- Wallendorf: Turm A. 16. Jh. - Schiff i.K. romanisch, aber gotisch und barock überprägt
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- Wölkau: i.K. romanisch - mehrfach verändert
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- Wünsch: Niederwünsch: einheitlich spätgot. Bau von 1517
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- Wünsch: Oberwünsch: Turm und Chor romanisch fr. 13. Jh. - mehrfach verändert - Schiff barock erneuert - Sakristeianbau jünger
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- Zöllschen: Turm spätgotisch (rom.?) - alles andere vom Neubau 1789-90 - 1432 ersterwähnt
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- Zöschen: St. Wenzel: Neubau 1754-57 auf romanischer Grundlage (Unterteil des Turms erhalten und vermutlich 12. Jh.)
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- Zscherben: St. Cyriakus: romanisch 13. Jh. (nur noch Unterteil des Turms) - Schiff 1693
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weitere Sakralbauten
- Braunsbedra: Friedhofskapelle: IMO neogotisch
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- Burgliebenau: Friedhofskapelle:
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- Kötschlitz: Kapelle St. Anna: 1516 erbaut - auf der ADAC-Karte eine Kirche - 1333 ersterwähnt
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- Merseburg: Friedhofskapelle Stadtfriedhof St. Maximi: barock 1613
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- Merseburg: Kapelle auf dem Friedhof der St. Viti-Kirche: neoromanisch 1893
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- Querfurt-Lodersleben: Friedhofskapelle: historistisch
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noch nicht fotografierte Kirchen: Bischdorf / Dörstewitz / Krumpa / Kuckenburg / Querfurt-Leimbach / Merseburg (an der MLU; Kreuzkapelle der Siedlung Freiimfelde) / Neubiendorf / Oechlitz / Reipisch / Schmirma / Stöbnitz / Trebnitz / Querfurt-Ziegelroda / Zweimen
Die Neu Apostolischen Kirchen in Merseburg (die in Marktnähe eingezeichnete), Schafstädt, Fährendorf und Klobikau, sowie die beiden modernen Kirchen in Bad Lauchstädt werde ich vermutlich nicht fotografieren.
Querfurt hatte früher weitere Kirchen, Klöster (Benediktiner-Abtei Marienzell im Weichbild westlich außerhalb der Stadt -> dort ab 1. H. 15. Jh. Karmeliter-Kloster, welches 1619 niederbrannte, Jungfrauenkloster im Viertel Neuendorf), zahlreiche Kapellen (mehrere Brun von Querfurt geweiht) und drei Hospitäler. Das Patrozinium "St. Brun von Querfurt" (auch in Obereichstädt) ist nur von wenigen Kirchen überliefert und geht auf einen Märtyrer aus Querfurt zurück, der 1009 aufgrund seines Glaubens erschlagen wurde. DEHIO erwähnt zudem, daß er Edelherr von Querfurt war und zur Pruzzenmission gehörte.
Die Kirche im Grenzbereich zwischen Merseburg und Leuna (Thüringer Weg) konnte ich nicht finden. Da aber auch ein ganzer Teil der anderen eingezeichneten Gebäude in der Gegend fehlte, vermute ich, daß sie abgerissen wurde, um die Straße zu verbreitern. Ein weiteres Problem stellte auch der Tagebau Geiseltal dar, für den im Laufe der Zeit über 15 Orte geopfert wurden. Auf einer Touristenkarte von 1966 gab es entlang der Linie Krumpa-Stöbnitz 5 Kirchen, heute sind es nur noch drei. Der Ort Großkayna hatte zu dieser Zeit noch zwei Kirchen, doch heute findet man nur noch eine. Teile der Kirchen der weggerissenen Orte gingen an andere in der Umgebung (siehe Friedensdorf), andere Kirchen sind für immer verschwunden. Früher gab es hier die größte Dorfdichte Deutschlands (50 auf 50 Quadratkilometern). Heute sind zahlreiche Orte vereinigt (daher haben selbst einige kleine Dörfer wie Klobikau oder Milzau 2-3 Kirchen) oder durch das Geiseltal zerstört worden. Auch die Kirche im Braunsbedraer Ortsteil Neumark ist durch den Tagebau betroffen worden, doch da nur Teile des Ortes geschluckt wurden, wurde die Kirche versetzt wieder aufgebaut. Beinahe hätte sie erneut versetzt werden müssen, doch die politische Wende von 1989 verhinderte dies. Die modernen Kirchen in Leuna (evangelische Friedenskirche, katholische Christ-König-Kirche) entstanden im gleichen Jahr, da zu dieser Zeit die Leuna-Werke entstanden und Arbeiter beider Konfessionen hier angesiedelt wurden.
Quellen für die historischen Daten:
- Dehio, Georg, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Sachsen-Anhalt II Regierungsbezirke Dessau und Halle, München/Berlin 1999 (Neubearbeitung).
- Irmisch, Rudolf, Beiträge zur Patrozinienforschung im Bistum Merseburg, in: Sachsen und Anhalt, Band 6, Magdeburg 1930
- Schwineköper, Berent "Handbuch der historischen Stätten Deutschlands: Band 11 Provinz Sachsen-Anhalt, Stuttgart 1987.
- Steinhoff, Theo (Hrsg.), Gemeinde auf dem Weg durch die Zeit. 125 Jahre katholische St.-Norbert-Gemeinde Merseburg, Leipzig 1989 (Ulrichskirche Merseburg)
- Ausflugsatlas Bezirke Leipzig-Halle, Leipzig 1978.
- Reiserouten Atlas DDR, Leipzig 1979.
- http://www.merseburg-querfurt.de/gemeinden/merseburg/mer01.htm (Merseburg)
- Andrees Handatlas, Leipzig 1896. (Obhausen)
- Infobroschüre der Verwaltungsgemeinschaft "Laucha-Schwarzeiche" (Delitz am Berge)
Wer Fragen an mich hat, schreibt an Martin Beitz (talec_martin@rocketmail.com).