
Sakralbauten im Mansfelder Land
zurück zur Hauptseite
Updates
27.03.02. neue Bilder Oberröblingen (z.T. die alten ersetzend)
21.12.01: Friedhofskapelle Sandersleben neu
11.10.01: Alt-St. Gertrud und Friedhofskapelle Eisleben + neue Bilder St. Andreas (9) und St. Nikolai (5)
Bereits im Jahr 777 wurden die Kirchen/Kapellen von Allstedt, Riestedt (beide SGH) und Osterhausen erwähnt (siehe Hersfelder Urkundenbuch). In einer Urkunde von 838 finden sich auch Oberwiederstedt und Wormsleben. Der Großteil der ältesten Kirchen des östlichen Harzvorlandes ist also im Landkreis Mansfelder Land zu finden. Keine der Kirchen ist heute im Orginalzustand erhalten.
Mehrere Dörfer des Kreises müssen im Hoch- und Spät-Mittelalter eine regionale Bedeutung gehabt haben. So hatte zum Beispiel Polleben früher vier Kirchen, von denen nur eine erhalten ist. Auch für Helfta lassen sich drei verschiedene Kirchen nachweisen. Zudem hatten mehrere Orte Königshöfe (z. B. Helfta) und Burgen (z. B. Bornstedt, Hettstedt, Falkenstein).
Wichtigste Kirche von Polleben war die romanische Alt-St. Stephanus, deren spätgotisches Schiff leider nicht erhalten blieb. Wegen der Lage im Oberdorf, aber auch aufgrund der Bedeutung nennt Neuß sie "Oberkirche". Seine Wanderung ins "Saalische Mansfeld" bietet auch zu den anderen drei Kirchen die wichtigsten Informationen. Die jeweilige Lage erkennt man am besten auf der Karte im Schlüter-August und eine Abbildung vom Schiff der St. Stephanus-Kirche (Foto von 1937) ist in der Zeitschrift "EKKEHARD" (Neue Folge 5. Jahrgang - Heft 4/98 auf Seite 116) erhalten. St. Bartholomäus befand sich im Mitteldorf; wenige Schritte östlich der Neu-St. Stephanus und wurde 1648 als Pfarrhaus genutzt. St. Pankratius war vermutlich die Amtshof-Kapelle (Grund: Nähe zum landesherrlichen Amtsgut) und befand sich nördlich der Neu-St. Stephanus an der Thomas-Müntzer-Straße gegenüber der Gemeindeverwaltung. Sie war 1648 wüst, doch nach Neuß könnte der Turm vielleicht noch erhalten sein. St. Johannes schließlich befand sich im Unterdorf ("Unterkirche") noch weiter nördlich am Friedeburger Weg nach der Überquerung der Schlenze rechts. Sie galt 1648 wüst und 1789 wurden die letzten Steine abtransportiert. Alle vier Kirchen gelten 1400 als instand.
In Helfta waren es eine ottonische Radegundis-Kirche (unter Otto I.; später in St. Gertrud umbenannt), die St. Ruperti (Gumberti) und die erhaltene St. Georgs-Kirche. Außerdem war und ist dort bekanntlich eines der bedeutensten Zisterzienserinnenklöster Mitteldeutschlands lokalisiert und bis 1863 gab es eine Synagoge.
Die Kirchen/Klöster
- Abberode: St. Stephanus: 14. Jh. - Schiff (1769) in den 1980ern eingestürzt
Bild 01 (von Holger Gürgens)
- Adendorf: St. Moritz: neoromanisch 1849
Bild 01
- Ahlsdorf: St. Martin: 1546 vollendet. - 1852 renoviert (dabei von einem Schäfer gestiftete Vorhalle von 1619 beseitigt und Saal neu) - Vorgänger: alte und vermutlich wesentlich kleinere Dorfkirche im NE des Ortes
Bild 01 /
Bild 02
- Amsdorf: St. Godehardt: romanisch 3. V. 12. Jh.
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Bild 10 /
Bild 11 /
Bild 12
- Aseleben: St. Bartholomäus: neogotisch 1875 - Vorgänger romanisch (vermutlich
Bild 01 /
Bild 02
- Augsdorf:
Bild 01 /
Bild 02
- Benndorf: St. Katharinen: neogotisch 1823-28
Bild 01
- Bischofrode: St. Annen: neogotisch um 1894 - Teile eventuell gotisch
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Blumerode: neogotisch 1898-1901 - Vorgänger: mind. 1662 & Kapelle mit Fachwerk-Dachreiter (1715) gilt 1893 als "verwahrlost"
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04
- Bösenburg: St. Michael: romanische Wehrkirche (vorher Höhenburg) - Schiff gotisch erweitert
Bild 01 /
Bild 02
- Burgsdorf: St. Andreas: romanisch 12. Jh.
Bild 01
- Dederstedt: St. Susanna: i.K. spätromanisch - 1708 eingreifend verändert
Bild 01 /
Bild 02
- Eisleben: Hospitalkirche des St. Spiritus-Hospitals: neogotisch 1885 - Hospital bereits 1373 ersterwähnt (heutige Gebäude 1909-12) - gotische Vorgängerkirche 1882 abgebrochen - auch "Geiststift"
Turm von Westen /
Kirche von Nord-Westen /
Turm von Süd-Westen /
Giebel von Westen /
Unterteil von Nord-Westen /
Portal Geiststift
- Eisleben: Marktkirche St. Andreas: spätgotisch 1. H. 15. Jh. unter Verwendung des Vorgängers (Übergangsstil Romanik/Gotik) - Hauben der Türme des Westbaus 1602 nach Brand neu - 63 Meter hoch
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 (von der Weinberg-Plattform) /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08
Alte Superintendentur: Bild 01 /
Bild 02
- Eisleben: St. Annen (Neustadt): spätgotisch/frührenaissance 1513-16 (Chor mit Sakristei) & 1585-1608 (Langhaus & Turm) - ursprünglich als Klosterkirche geplant, aber dann Pfarrkirche
Kirche & Giebel des Pfarrhauses von Süden /
Kirchturm & Giebel des Pfarrhauses von Süden /
Schiff-Portal & Turmunterbau Nordseite /
Schiff-Portal Nordseite /
Kirche von 'unten' (Osten) /
Turm von Norden
- Eisleben: (Alt-)St. Gertrud: neogotisch 1865 - zur Zeit Nutzung als Turnhalle
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04
- Eisleben: (Neu-)St. Gertrud: neogotisch 1914-16
Kirche von Südosten /
Kirche von Süden /
Turm von Nordwesten /
Schiff von Nordwesten /
Turm von Südosten /
Schiff von Süden /
Turm Südseite /
Rosette Südseite
- Eisleben: St. Nikolai (nördliche Vorstadt): spätgotisch 1426 - Turm 1462 - Chor-Dachreiter 1854
Kirche von Westen /
Kirche von Osten /
Chor mit Dachreiter von Norden /
Turm von Nord-Osten /
Kirche von Nord-Osten /
Schiff mit Treppenturm von Westen /
Schiff von Nordwesten
2001: Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05
- Eisleben: St. Peter und Paul (südliche Vorstadt): spätgotisch 1486-1513 - Turm 1447-74 (Haube 1560-66)
Turm von Norden /
Schiff von Nord-Osten /
Schiffdach von Nord-Osten /
Kirche von Nord-Westen /
Portal & Treppenturm Nordseite
- Eisleben (OT Helfta): St. Georg: spätgotisch um 1500 - Turm mit barocker Haube
Bild 01
- Elben: St. Johannes Baptista: romanisch (Turm) & gotisch um 1500 - barock verändert
Bild 01
- Erdeborn: St. Bartholomäus: iK spätromanisch - barocke Erneuerung 1722
Bild 01 /
Bild 02
- Freist: Hl. Kreuz: i.K. romanisch 4. V. 12. Jh. - barock umgebaut - 1868 neoromanische Turmerhöhung, sowie Umbau von Schiff und Sakristei
Bild 01
- Friedeburg: St. Bonifatius: neogotisch 1882-86 - Vorgänger in der 1870er Jahren abgetragen
Bild 01 /
Blick auf den Ort mit Kirche und Burg
- Gorenzen: St. Laurentius: Turmunterteile romanisch - 1728-29 tiefgreifender Umbau (Schiff & Turm erhöht)
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06
- Hedersleben: St. Simon und Judas (ehem. St. Stephanus): i.K. spätgotisch A. 16. Jh. - neogotisch 1892-93 erweitert (Turm, Treppenturm u.a.)
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Bild 10 /
Bild 11 /
Bild 12 /
Bild 13 /
Bild 14 /
Bild 15
- Heiligenthal: St. Andreas: spätromanisch - skulpiertes Portal von 1170 - Gruftanbau 1708
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Helbra: St. Barbara: neoromanisch 1911-12
Bild 01 /
Bild 02
- Helbra: St. Stephan: romanisch 12. Jh. - Turm laut http://home.nikocity.de/mg.helbra/helbra.htm 1000 Jahre alt
Bild 01 /
Bild 02
- Hergisdorf: St. Ägidien: spätgotisch 1472 - Turm vermutlich 10. oder 11. Jh. (laut GRÖSSLER/BRINKMANN Turm 1472 & Schiff 1512 und Vorgänger 12. Jh.)
Bild 01 /
Bild 02
- Hergisdorf: wirkt IMO wie romanisierender Expressionismus
Bild 01 /
Bild 02
- Hettstedt: St. Gangolf: gotisch M. 13. Jh. - turmlos
Kirche von Osten /
Kirchenoberteil von Westen /
Schiff mit Portal von Nord-Osten /
Schiff-Fenster von Nord-Osten /
Querhaus-Fenster Südseite /
Inschrifttafel
- Hettstedt: St. Jakobi: gotisch 1418-1519 - 1696-1706 nach Brand wiederhergestellt
Kirche von Süden /
Kirche von Norden /
Kirchturm von Nord-Westen /
Turmunterteil /
Turmoberteil von Nord-Osten /
Turmportal /
Spitzbogen Turmportal /
Priesterpforte im Chor /
Priesterpforte im Chor (gezoomt) /
Inschriftstein über der Priesterpforte im Chor /
Schiffdetails Nordseite /
Schiff von Süden /
Schiff von Norden /
Eingangstürmchen Südseite /
Eingangstürmchen Nordseite /
Anbau Südecke
- Hettstedt: St. Maria: neogotisch 1892-94
Kirche von Westen 01 /
Kirche von Westen 02 /
Schiff von Süden /
Schiff mit Dachreiter von Süden
- Hettstedt (OT Molmeck): St. Jakobi: neogotisch 1897-99
Turmseite /
Kirche /
Schiff
- Hettstedt (OT Burgörner-Neudorf): Lutherkirche modern mit barocken Anklängen 1935-36
Bild 01 /
Bild 02 /
Friedhof-Torbogen
- Hornburg: St. Ulrich: i.K. romanisch um 1200
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Hübitz: neogotisch?
Bild 01
- Klostermansfeld: Kloster eines Josaphatorden: um 1040 gegründet - Klosterkirche St. Marien romanisch 2. H. 12. Jh. - (1960-70 wiederhergestellt) - Kloster im Laufe der Jahrhunderte teilweise abgetragen (hatte früher Seitenschiffe, 3 Apsiden und 2 Westtürme) - Straße der Romanik
Kirchturm /
Straßenansicht /
Nebengebäude
- Klostermansfeld: St. Joseph: neogotisch 1894
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Kreisfeld: neoromanisch 1895
Bild 01
- Lüttchendorf: St. Fabian und Sebastian: i.K. spätromanisch - spätgotisch (1480) erweitert - Erneuerung E. 17. Jh.
Bild 01 /
Bild 02
- Möllendorf: klassizistisch 1827 - Vorgänger: St. Maria Capernaitica
Bild 01 /
Bild 02
- Neehausen: St. Nicolai: im Kern spätromanisch - A. 18. Jh. verändert
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Groß-Osterhausen: St. Wigbert: spätgotisch 1. H. 15. Jh. - Vorgänger bereits 777 erwähnt (sie Hersfelder Urkundenbuch)
Turm von Westen /
Schiff-Querarm von Südwesten /
Vorhalle Ostseite /
Schiff von Westen /
Turmspitze von Osten /
Schiff-Eingang und -Fenster Ostseite /
Schiff-Fenster Ostseite /
Infotafel
- Klein-Osterhausen: iK romanisch - Schiff und Turmhaube mit Laterne A. 18. Jh.
Bild 01
- Piskaborn: St. Nikolaus: neogotisch 1895 - Vorgänger: turmlose Kirche mit seltenem Türgewände, frühgotischer Chor und spätgotisches Schiff (dieses 1519)
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08
- Polleben: Alt-St. Stephanus: Ruine - spätromanischer Turm mit gotischem Schiff
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Polleben: Neu-St. Stephanus: neogotisch 1901
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Bild 10 /
Bild 11 /
Infotafel
- Oberrißdorf: St. Valentin: Turm romanisch - Saal spätgotisch um 1500
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05
- Unterrißdorf: St. Luidger und Maternus: romanisch E. 12. Jh.
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Grabsteine
- Röblingen am See (Alte Siedlung): St. Anna: neogotisch ca 1890
2002: Bild 01
- Röblingen am See (Ober-): St. Stephan: neoromanisch - Turm von 1861 - Vorgänger romanisch 1170/80
Bild 01
2002: Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Bild 10
- Röblingen am See (Unter-): St. Nikolai: i.K. romanisch A. 12. Jh. - Oberteil des Westturm 1717 erneuert
Bild 01
- Rollsdorf: St. Petri: neogotisch 1903 - Vorgänger romanisch (sah laut NEUSS aus wie die Kirche in Seeburg, hatte aber einen schmaleren Turm)
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Bild 10 /
Bild 11 /
Bild 12 /
Bild 13 /
- Rothenschirmbach: neoromanisch 1893
Bild 01 /
Bild 02
- Rottelsdorf: St. Simon und Judas: romanisch (Turm 12. Jh. - Schiff 13. Jh.) - barock stark verändert (1742 Anbau im Süden)
Bild 01 /
Bild 02
- Sandersleben: Hl. Kreuz: modern 1930er Jahre (romanisierend)
Bild 01 /
Bild 02
- Sandersleben: St. Marien: spätgotisch 1519 - 55 Meter hoch
Bild 01 /
Bild 02
- Seeburg: St. Nikolai: romanisch - Chor spätgotisch - auch "Fleckenkirche"
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09 /
Bild 10 /
Bild 11 /
Bild 12 /
Bild 13 /
Bild 14 /
Grabstein /
Umrißzeichnung
- Siebigerode: St. Georg: neoromanisch 1851-52
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Siersleben: St. Andreas: i.K. romanisch um 1100 (Nordportal Schiff) - unterer Teil des Turms um 1230 im romanisch-gotischen Übergangsstil, oberer 3. V. 13. Jh. - Schiff neogotisch um 1900 erneuert
Bild 01 /
Bild 02
- Stedten: St. Martin: romanisch 12. Jh. (Turm) - Schiff von 1517
Bild 01 /
Bild 02
- Thondorf: Turm gotisch - Schiff 19. Jh.
Bild 01 /
Bild 02
- Vatterode: St. Bonifatius und Nikolaus: romanisch 12. Jh. - Glockengeschoß 2. H. 19. Jh. - Sakristei 1905 (laut GRÖSSLER/BRINKMANN Turmunterbau und Apsis frühromanisch, Turmoberteil spätgotisch, Schiff 2. H. 19. Jh.) - Vorgänger: vor 973 errichtet
Bild 01 /
Bild 02
- Volkmaritz: St. Bonifatius: i.K. spätromanisch - Chor gotisch (2. H. 15. Jh.) verlängert - barock (A. 18. Jh.) verändert
Bild 01
- Volkstedt: St. Peter und Paul: Turm-Untergeschosse romanisch - alles andere neogotisch 1830 - Vorgänger: 2. H. 12. Jh. (Turm erhalten) & 1390 (nichts erhalten))
Bild 01
- Wansleben am See: St. Andreas: 1506 geweiht - Turm frühgotisch - Turmaufsatz 1953 erneuert
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07 /
Bild 08 /
Bild 09
- Wiederstedt: Kirche Unterwiederstedt: neogotisch 1894/95 (laut wiederstedt.de)
Bild 01
- Wiederstedt: Klosterkirche St. Marien (Oberwiederstedt): Dorfkirche und Speicherbau (beide 16. Jh.) zu einem Bau verbunden - 948 ersterwähnt, aber mind. zur Zeit von Karl dem Großen als Kapelle gegründet
Bild 01
- Wimmelburg: Benediktinerkloster St. Cyriakus: um 1060 gegründet - Klosterkirche romanisch um 1170 - ursprünglich hatte die Kirche 5 (!) Apsiden, doch ein Brand vernichtete 1680 größere Teile der Anlage - um 1686 wurde die Kirche vereinfacht wiederaufgebaut
Eingang /
Wappen am Eingang /
Klosterkirche Bild 1 /
Klosterkirche Bild 2 /
Klosterkirche Bild 3
- Wolferode: St. Cyriakus: spätgotisch
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03
- Wormsleben: Zum Heiligen Kreuz: romanisch 2. H. 12. Jh. - Ostschluß 15. Jh. - Erneuerung 1724 - Vorgänger: 2. H. 8. Jh.
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05 /
Bild 06 /
Bild 07
- Zabenstedt: i.K romanisch 13. Jh. - obere Turmhälfte 1. H. 19. Jh.
Bild 01
- Ziegelrode: Bergkirche: iK romanisch/gotisch - 1726 & 1837 erneuert
Bild 01 /
Glockentor auf einem Platz unterhalb der Kirche
weitere Sakralbauten
- Eisleben: Friedhofskapelle: neoromanisch 1897
Bild 01 /
Bild 02 /
Bild 03 /
Bild 04 /
Bild 05
- Sandersleben: Friedhofskapelle: neugotisch (IMO zwei Bauphasen: eine historische und eine der 1990er)
Bild 01 /
Bild 02
- Seeburg: Burgkapelle:
Bild 01
- Wormsleben: Friedhofskapelle: wirkt eher wie eine Leichenhalle
Bild 01 /
Bild 02
Da ich bei weitem noch nicht alle Kirchen gesehen habe, kann mein Urteil nur vorläufig sein: Auf dem Wissenstand von Mitte Februar 2001 basierend (d.h. 63 fotografierte Kirchen) gibt es neben 27 romanischen (Dorf-)Kirchen und 13 gotischen (v.a. Stadt-)Kirchen auch zwölf neogotische und fünf neuromanische Kirchen. Alle anderen Baustile sind bisher sehr selten vertreten (zwei aus den 1930er Jahren, eine barocke, sowie drei ungeklärte Kirchen).
noch nicht fotografierte Kirchen: Alterode / Annarode / Arnstedt / Biesenrode / Bornstedt / Bräunrode / Braunschwende / Burgörner-Altdorf (OT von Hettstedt) / Friesdorf / Gerbstedt (2) / Großörner / Harkerode / Hermerode / Holzzelle / Ihlewitz / Lochwitz / Mansfeld (inkl. Leimbach) / Molmerswende / Quenstedt / Sittichenbach / Stangerode / Sylda / Thaldorf / Tilkerode / Ulzigerode / Walbeck / Welbsleben / Wippra
Quellen für die historischen Daten:
- Dehio, Georg, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Sachsen-Anhalt II Regierungsbezirke Dessau und Halle, München/Berlin 1999 (Neubearbeitung).
- Neuss, Erich, Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld. Im Seegau, Halle 1999 (Reprint).
- Neuss, Erich, Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld. Saalisches Mansfeld, Halle 1999 (Reprint).
- Schwineköper, Berent, Handbuch der historischen Stätten Deutschlands: Band 11 Provinz Sachsen-Anhalt, Stuttgart 1987.
Wer Fragen an mich hat, schreibt an:
talec_martin@rocketmail.com