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Sakralbauten in der kreisfreien Stadt Magdeburg

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Updates
21.02.02: St. Gangolf-Kapelle & St. Sebastian neu + neue Bilder Dom & Liebfrauenkirche
09.11.01: St. Maria Magdalenen Kapelle, Petrikirche, Wallonerkirche und St. Johannis neu

Die Kirchen/Klöster

  1. Dom St. Mauritius und St. Katharina: spätromanisch/frühgotisch 1209-1520 - erste gotische Kathedrale Deutschlands nach französischem Vorbild - eine der bedeutensten Kirchen Deutschlands - ottonischer Vorgänger-Dom (Otto I.) 1207 bis auf die Grundmauern abgebrannt - 103 Meter hoch
    1995 (von F. Jäger): Frontansicht / Seiteneingang / Schiff / Detailaufnahme Fenster / Haupteingang / unterer Teil der Turmfront / Innenraum / Kreuzgang 01 / Kreuzgang 02
    2002: Frontansicht / Schiff von Norden / Chor von 'unten' (Osten) / Dom von Süd-Osten / Türme von 'unten' (Nord-Osten) / Marienkapelle von Norden / Marienkapelle & Dom von Süd-Osten / Marienkapelle: Chor / Südseite Remter & Konsistorium / Remter: Fenster / Blick zum Gebäudekomplex aus Remter, Torhaus, Marienkapelle und Dom / Torhaus
  2. Klosterkirche Unser Lieben Frauen: Stift 1017 gegründet (eine der bedeutensten roman. Anlagen Deutschlands) - Kirche im 3. V. 11. Jh. erbaut - heutige Westturmfront von 1129 - Straße der Romanik - 52 Meter hoch
    1995 (von F. Jäger): Frontansicht / unterer Teil der Westfront / Turmspitzen Westfront / Schiff von Südwesten / Südportal
    2001: Frontansicht / Türme von Süden / Schiff von Südwesten / Südportal
    2002: Kirche von Süd-Osten (nah) / Türme von 'unten' (Süd-Osten) / Kirche von Süden / Kirche von Süd-Osten (fern) / Westbau von Süden / linke Kapitelle Südportal / rechte Kapitelle Südportal
  3. Petrikirche: Turm romanisch 12. Jahrhundert - Schiff um 1400
    2001: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06
  4. Propsteikirche St. Sebastian: Türme und Querhaus 12. Jh. - Chor 14. Jh. - Langhaus fr. 15. Jh. - Vorgänger: 1015 gegr. Kollegiatstiftskirche (Stift 1810 aufgehoben)
    2002: Kirche von Süd-Osten / Türme von Süd-Westen / Türme von 'unten' (Westen) / Türme von Nord-Westen / Schiff von Nord-Westen / Westportal / Südportal
  5. St. Johannis (Marktkirche): Turm-Unterbau romanisch fr. 13. Jh. - Langhaus und Turmoberteile gotisch - Vorhalle fr. 15. Jh. - Turm im 17. Jh. stark erneuert - Vorgänger ist wohl die älteste Pfarrkirche Magdeburgs, die 941 ersterwähnt wird und deren Neubau des 12. Jh., der 1131 erwähnt wird
    2001: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Bild 06 / Bild 07 / Bild 08
  6. Wallonerkirche (ehem. Augustiner-Eremiten-Klosterkirche): 1366 geweiht - seit 1694 Wallonerkirche genannt - einzige erhaltene Bettelordenskirche der Stadt (Kloster St. Augustinus 1285 gegr., 1524 aufgehoben)
    2001: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04

    weitere Sakralbauten

  7. St. Maria Magdalenen Kapelle: gotisch um 1315 - Dach 1966 (ersetzte barockes Dach) - Teil des gleichnamigen Stifts - Sühnekapelle ("Fronleichnamskapelle")
    2001: Bild 01 / Bild 02 / Bild 03 / Bild 04 / Bild 05 / Mauerschmuck unterhalb der Kapelle / Bild zusammen mit der Petrikirche
  8. St. Gangolf Kapelle ("Kaldaunenkapelle"): gotisch um 1370 - nur der Chor erhalten - im Hof der heutigen Staatskanzlei - ehemalige Hauskapelle des erzbischöflichen Palais', später sogar Stiftskirche eines eigenen Kollegiatstifts - nach 1631 Getreidespeicher - 1666-1700 wieder kirchliche Nutzung - immer wieder Teile abgerissen und vermauert, bis das Langhaus 1906 auch noch abgerissen wurde - Vorgänger (Pfalzkapelle) um 1012 erbaut
    Bild 01 / Bild 02


Im Mittelalter gab es, laut "Magdeburg und seine Kirchen", in Magdeburg 19 Kirchen und 50 Kapellen. Relativ wenig (immerhin aber sechs Kirchen und zwei Kapellen) ist davon erhalten, da die Stadt mehrfach schwer zerstört wurde. Verschwunden sind u.a. St. Stephan, die vorher St. Cyriakus hieß und geronisch war, St. Martini (1550/51 bei der Belagerung zerstört), die Dominikaner-Klosterkirche (1895 für die Hauptpost abgebrochen), die Lutherkirche Brückfeld (1880-82 -> 1944 total zerstört), St. Ulrich und Levin (1022 EEW - 1945 getroffen - 1956 gesprengt), St. Jakobi (1. V. 13. Jh. erbaut - 1945 getroffen - 1959 gesprengt), St. Katharinen (um 1220 erbaut - 1944 getroffen - 1964 Kirchenschiff gesprengt - 1966 Abriß beider Türme), St. Nikolai (nach 1951 abgerissen), die Martinskirche (1898-1902 -> 1959 gesprengt), die Heilig Geist-Kirche (1214 Hospital gegr. - noch im 13. Jh. entstehen zwei Kapellen: St. Anne und St. Spiritus - Zweitere namensgebend - 1945 getroffen - 1959 gesprengt), die Franziskaner-Klosterkirche, St. Agnes (an der südlichen Grenze der Neustadt) sowie das St. Gertrauden-Hospital. Die barocke Deutsch-Reformierte Kirche (ehem. Pauluskirche) verschwand schon früher für den Bau der Reichspostdirektion, In Rottendorf gab es eine ottonische Holzkirche und eine St. Michaeliskirche, die später Standpunkt des Petri-Pauli-Stifts wurde. Da Heilig Geist zur Pfarrkirche wurde nutzte das Hospital die daneben liegende Annen-Kapelle (diese 1288 gestiftet). Nicht zu vergessen ist das legendäre Kloster Berge, das 1631 zerstört und kurz nach 1800 ganz abgerissen wurde. St. Jakob hieß früher St. Odulphi (wohl uralt, aber erst 1152 erwähnt), St. Johannes wie mehrere Kirchen im heutigen Stadtgebiet St. Stephan. St. Andreas Cracau ist der heutige Sitz der Prämonstratenser


Quellen für die historischen Daten:


Wer Fragen an mich hat, schreibt an: talec_martin@rocketmail.com