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Das unendliche
Universum, bestehend aus Welten an Welten ad infinitum. Die Zeit, in
der die Evolution des physischen Universums stattfand, ist zu lange,
um von irgendeinem gewöhnlichen Kalender erfasst zu werden und
kann nicht einmal von einer billion genialer Geister erfasst werden.
Es wurde geformt, erreichte Stabilität, es wird allmählich
zerstört werden, und dann verschwinden. Hiernach, beginnt der Prozess
der kosmischen Aktivität wieder in einer zyklischen Evolution.
Alles Leben ist Eins. Alle Kreationen sind ein organisches Ganzes. Kein Wesen ist unabhängig in diesem Ganzen. Das irdische Lebenssystem ist nur eines von unzählbaren belebten Welten. Überall dort, so wie auf dem Planeten Erde, findet man empfindungsfähige Wesen und nicht empfindungsfähige Wesen. Menschen und Tiere sind empfindungsfähige Wesen. Pflanzen sind nicht empfindungsfähige Wesen. Obwohl Pflanzen nicht leiden, sind sie von grosser Wichtigkeit für alle Wesen, da sie die Basis der gesamten Nahrungskette bilden. Die Zerstörung des pflanzlichen Umwelt bedeutet das Töten des gesamten Lebenssytems.
Die Ewigkeit hat kein Ende, deshalb auch keinen Anfang; folglich ist die Ewigkeit ein Kreislauf. Die Wissenschaft hat erkannt, dass nichts spurlos verschwinden kann. Die Natur kennt Auslöschung nicht. Alles was sie kennt ist Umwandlung. Solange empfindungsfähige Wesen nicht Erleuchtung erlangen, werden sie wiedergeboren. Dieser immerwährender Zyklus von Geburt, Altern, Krankheit, Leiden, Tod und "Wiederentstehung", oder Wiedergeburt wird Samsara genannt.
Unser weltliches "Ausharren" ist schmerzvoll. Wer vermag die Leiden aufzuzählen? Aber weltliche Leute denken, dass Leiden vielmehr Glück bedeutet und willigen ein, darin zu schwelgen. Viele verlieren ihren Platz. Sie entweichen aus einem stinkenden Hautbeutel, um immerwährend ihre Krankheit der Ignoranz zu hegen und pflegen, bis diese letztlich zum übelriechenden Gift wird. Plötzlich löst sich die Lebensenergie in ihren Herzen auf und sie sterben. Sie werden zu kalter Asche, um dann unterirdisch begraben zu werden. Sie fliessen auf den fünf Existenzebenen ohne einen Moment des Rastens. Für hundert Äonen, über tausende Geburten hinweg, müssen sie bitteres Leid ertragen. Zen Meister Chung-feng Anmerkung: Im Buddhismus wird der Körper oftmals als "Stinkender Hautbeutel" bezeichnet, mit neun Öffnungen, aus denen alle Arten nach Fäulnis stinkender Flüssigkeiten quellen. Diese Darstellung wird verwendet, um die Bindung zum Körper zu brechen, welche das Hauptproblem für empfindungsfähige Wesen darstellt.
Die Taten dieses Lebens sind die Bestimmung des nächsten. Die meisten Menschen haben beides, gutes und schlechtes Karma, weil sie gute und schlechte Taten in der Vergangenheit begangen haben. Somit besteht das Leben der meisten Leute aus einer Mischung von Elend und Glück. Wir werden in die sechs Reiche des Samsara in Körper wiedergeboren, aufgrund unseres Karma. Es wird das Reich des Verlangens genannt, weil wir immerzu von Verlangen verführt werden. Die Reiche sind: Das Reich der Götter in welchem Götter grossen Stolz besitzen Das Asura Reich in welchem die eifersüchtigen Götter versuchen, das beizubehalten, was sie haben Des Menschenreich welches das beste Reich ist, weil man die Möglichkeit des Erlanges von Erleuchtung hat Das Tierreich charakterisiert durch Dummheit Das Reich der hungrigen Geister charakterisiert durch grosses Verlangen Die Höllenreiche charakterisiert durch Aggression
Götter sind nicht unsterblich, aber sie haben extrem lange Lebensspannen. Als Mensch geboren zu werden ist letztlich besser als in einem der Himmel als Gott geboren zu werden, weil nur Menschen all die Eigenschaften besitzen, die notwendig sind, um in das Nirvana einzugehen und Buddhaschaft zu erreichen. Alle Wesen im Götterreich sind für Menschen unsichtbar. Sechs himmlische Reiche: Hier leben die Devas. Devas sind göttliche Wesen, die oftmals in anderen Religionen als dem Buddhismus als Götter verstanden werden. Viele Devas haben gottähnliche Kräfte und regieren über himmlische Königreiche, und die meisten Devas leben in freudenreicher Glücklichkeit und Wohltat. Sie haben, nach menschlichen Masstäben, unvorstellbar lange Leben, aber auch ihre Leben kommen einst zu einem Ende, denn sie sind noch nicht frei vom Zyklus der Geburt und des Todes.
Asuras sind Demigötter, oder semi-gesegnete Wesen, welche machtvoll aber auch bösartig und ärgerlich sind. Wie Menschen, sind sie teilweise gut und teilweise böse. Asuras sind nicht unsterblich, aber sie haben extrem lange Lebensspannen. Asuras sind für Menschen unsichtbar und führen Buch deren Handlungen. Wenn eine Person gutes Karma kultiviert, aber ständig vom Konkurrenz-Denken geprägt ist und von Ärger und Arroganz, dann fällt er in das Reich der Asuras. Notiz: Pfade der Höllen, hungrigen Geister und tierisches Dasein. Diese bösen Pfade können als Zustände des Geistes verstanden werden. Zum Beispiel, wenn jemand einen schlechten Gedanken hat, einen anderen zu verstümmeln oder zu töten, ist er effektiv, für diesen Moment, in den Höllen wiedergeboren.
Es ist
schwer, einen menschlichen Körper zu behalten. Der Grund hierfür
ist dein Karma.
Die
Fünf Grundsätze Viele Tiere waren zuvor menschliche Wesen. Deshalb ist das Konsumieren von Tieren das Töten und Essen unserer eigenen verabschiedeten Eltern, Verwandten, Freunde etc.
Wir werden zahllos oft geboren und wiedergeboren und es ist wahrscheinlich, dass dieses oder jenes Mal ein jedes Wesen einst ein Elternteil von uns war. Deshalb ist es gut möglich, dass alle Wesen in diesem Universum familiäre Kontakte untereinander haben. Master Chu-hung sagte: "Sieh dich nur um, wieviele Leute in dieser Stadt an einem Tag und in einer Nacht sterben.... Sogar diejenigen, die sich selbst rühmen buddhistische Praxis zu kultivieren, erreichen nichts weiter, als den Verlust ihrer menschlichen Körper in der nächsten Wiedergeburt zu vermeiden."
Hungrige Geister sind Geisterwesen, oder Dämonen, die punktgrosse Münder haben und rasenden Appetit. Wenn jemand das Karma von selbstsüchtiger Gier erzeugt und sich durch Betrug der Gruppe ernährt, fällt er in das Reich der hungrigen Geister.
Böse Taten, die den Fall in eines der Höllenreiche verursachen: Das Gesetz brechen, töten, stehlen, kämpfen, betrügen Selbstsüchtig sein, gierig sein, rücksichtslos sein Grobe und beleidigende Worte verwenden, Lügen erzählen, untätigem Geschwätz nachgehen. Soziale Pflichten vernachlässigen Geld an lasterhafte Vergnüglichkeiten verschwenden Das Leiden der Seelenwanderung durch dunkle und trübselige Reiche ist vergleichbar mit den schwersten und schmerzvollsten Strafen, die jemals durch Gesetze erzwungen wurden. Und so, aufgrund der natürliche Wirkungsweise des Karma, müssen Übeltater unermessliche Leiden in den drei bösen Reichen ertragen. In weiteren Seelenwanderungen werden sie in verschiedene Formen wiedergeboren; ihre Lebensspannen sind manchmal lang und manchmal kurz. Ihr vergängliches Selbst, Lebensenergie und Bewusstsein werden durch die natürliche Wirkungsweise des Karma wiedergeboren. Obgleich jedes Individuum allein geboren wird, werden die, die durch gemeinsames Karma verbunden sind, gemeinsam geboren, um aneinander Vergeltung zu üben. Dieser Zustand verbleibt endlos, bis der Effekt des bösen Karmas der Personen erschöpft ist, und es gibt keine Möglichkeit, dass sie ihre Feinde vermeiden. Es gibt unzählige Leiden, denen sich Sünder unterziehen müssen, Leben für Leben, für viele hunderte millionen Jahre, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für sie, Erlösung zu erlangen. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Solche Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
Wenn ihre karmischen Strafen enden, ist es ihnen möglich zu entfliehen, aber sie werden in einer niederen Klasse wiedergeboren; in extremer Armut, mit gerade genug Kleidung um ihre Körper zu bedecken, kaum genug Essen um ihre Leben zu erhalten, mit Hunger und Kälte die sie quälen, und beinahe ohne menschlichen Kontakt. Da sie närrisch sind, niedrig und minderwärtig, können sie kaum die Erscheinung eines menschlichen Wesens aufrecht erhalten. |