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Buddhisten setzen sich zum Ziel, aus dem Samsara auszubrechen und Nirvana zu erreichen. Nirvana ist der Zeitpunkt, an dem ein Buddha unsere Welt verlässt und sich zu den Buddha-Reichen, den Buddha-Ländern begibt. Ein Buddha-Land ist ein gereinigtes Feld, das alle Buddhas umgibt, auch Reines Land genannt. Es ist ein Raum ohne Verunreinigungen, natürlich geschaffen durch die Tugend des grossen Mitleids und der unermesslichen Weisheit des Buddhas. Von
den verschiedenen Arten des Buddhismus, die sich nach dem Ableben von
Shakyamuni Buddha im Jahre 484 vor Christus entwickelt haben, bekam
Mahayana die dominate Tradition in Fernost und Teilen von Südwest
Asien. Dieses breite Gebiet umfasst China, Korea, Vietnam und Japan,
und andere Länder. Die Schule des Reinen Landes wurde in China von Meister Hui Yuan (334-416) gegründet. Er war der erste Patriarch des Reinen Landes, der lehrte, dass Buddha Amitabha und Rezitation seines Namens eine Wiedergeburt in Amitabhas Westlichem Reinen Land des Höchsten Segens sichert. Die Lehren des Reinen Landes begannen mit dem Weltgeehrten Shakyamuni Buddha, der die Methode des Reinen Landes in vielen Sutras besonderem Nachdruck verlieh, und wurden durch Generationen ehrenwerter Weiser verbreitet.
Es ist wie das Hinuntertreiben auf den unzähligen immerzu fliessenden Flüssen. Die voran sind, schauen nicht auf die hinter ihnen, und die hinten sind schauen nicht auf die vor ihnen, aber alle von ihnen treffen sich im Ozean. Weltliches Leben ist auch so. Obwohl einige Leute machtvoll und hochrangig und reich und glücklich und unabhängig sind, gelingt es nicht einem Einzigen von ihnen, Altern, Krankheit und den Tod zu vermeiden. Weil sie den Schriften der Buddhas nicht glauben, können sie nicht in den tausenden Buddha-Ländern geboren werden. Deshalb sage ich, dass es leicht ist in das Land von Amitabha zu gehen und es einfach ist, es zu erreichen. Aber die Leute kultivieren die notwendigen Praktik nicht, um dort geboren zu werden. Stattdessen bedienen sie der 69 Arten ketzerischer Pfade. Ich nenne solche Leute 'Menschen ohne Augen und Ohren'. Shakyamuni Buddha |