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(Teil
Drei)

Das Sutra über den Buddha des Unendlichen Lichts
überbracht von Shakyamuni Buddha
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| Ermahnung
vor den fünf Übeln: |
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[34] The
Buddha sagte zu Maitreya, "Wenn du hier in dieser Welt anständig
in Gedanken und Willen bist, und Abstand nimmst von bösen Taten,
dann erreichst du die höchste Tugend, unübertroffen in alle
den Landern quer durch alle zehn Viertel. Warum das so ist? Devas und
Menschen in den Buddha-Ländern tun natürlicherweise Gutes
und begehen selten Böses, und so ist es einfach, sie zu lehren
und auszubilden. Da ich ein Buddha in dieser Welt geworden bin, lebe
ich inmitten der fünf Übel, den fünf Leiden, und den
fünf Verbrennungen. Dies ist sehr schmerzvoll für mich. Ich
werde eine Vielzahl von Wesen lehren, sie dazu bringen, dass sie den
fünf Übeln entsagen, die fünf Leiden vermeiden, und den
fünf Verbrennungen entfliehen. Ich werde ihren Geist ausbilden
und sie zum Praktizieren der fünf guten Taten führen, damit
sie Verdienst erlangen mögen und Tugend und Befreiung erreichen,
ein langes Leben, und Nirvana."
Der Buddha setzte fort: "Was sind fünf Übel? Was sind
die fünf Leiden? Was sind die fünf Verbrennungen? Was ist
der Weg zur Auslöschung der fünf Übel und zum Hinführen
von Leuten zur Praktik der fünf guten Taten, damit sie Verdienst
erlangen mögen und Tugend und Befreiung erreichen, ein langes Leben,
und Nirvana?"
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1) Erstes
Übel
[35] The Buddha sagte, "Das erste Übel ist dies. Devas, Menschen
und niedere Wesen, einschliesslich sogar derer die kriechen, sind geneigt
Böses zu tun. Es gibt kein Wesen, das dies nicht tut. Die Stärkeren
unterdrücken die Schwächeren; alle fügen sich gegenseitig
ernsthafte Verletzungen zu und töten einander, alle verschlingen
ihre Beute. Da sie nicht wissen, wie man Gutes tut, begehen sie Böses
und tun verabscheuenswürdige und ungesetzliche Taten. Später,
wenn sie Bestrafung erhalten ist es natürlich, dass sie für
böse Reiche bestimmt sein sollten. Demigötter führen
Buch über die Handlungen der Täter und tragen Sorge, dass
diese bestraft werden. Deshalb sind manche arm und mittellos, verdorben,
bettlerisch, einsam, taub, stumpf, blind, dumm, gaunerisch, körperlich
behindert, geistesgestört, oder unterdurchschnittlich. Aber andere
sind ehrenwert, nobel, reich, intelligent, oder schlau. Dies ist das
Resultat von guten und verdienstreichen Taten der Grosszügigkeit
und des Einhaltens ihrer Pflichten gegenüber ihren Eltern in vergangenen
Leben.
"In dieser Welt werden vom Gesetz Gefängnisse aufgestellt,
und die keine Angst vor ihnen haben und Verbrechen begehen werden dorthin
geschickt, um Bestrafung zu erhalten. Wie verzweifelt sie auch immer
wünschen zu entkommen, es ist ihnen nicht möglich. Derart
ist die Bestrafung in dieser Welt, aber in den kommenden Leben ist die
Bestrafung länger und viel ernsthafter für solche Übeltäter.
Das Leiden der Seelenwanderung durch dunkle und trübselige Reiche
is vergleichbar mit den schwersten und schmerzvollsten Strafen, die
jemals durch Gesetze erzwungen wurden.
"Und so, aufgrund der natürliche Wirkungsweise des Karma,
müssen sie unermessliche Leiden in den drei bösen Reichen
ertragen. In weiteren Seelenwanderungen werden sie in verschiedene Formen
wiedergeboren; ihre Lebensspannen sind manchmal lang und manchmal kurz.
Ihr vergängliches Selbst, Lebensenergie und Bewusstsein werden
durch die natürliche Wirkungsweise des Karma wiedergeboren. Obgleich
jedes Individuum allein geboren wird, werden die, die durch gemeinsames
Karma verbunden sind, gemeinsam geboren, um aneinander Vergeltung zu
üben. Dieser Zustand verbleibt endlos, bis der Effekt des bösen
Karmas der Personen erschöpft ist, und es gibt für sie keine
Möglichkeit, ihre Feinde zu vermeiden. Sie strampeln sich im Samsara
ab und haben keine Chance zu entkommen, oder Befreiung zu erreichen.
Der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich.
Dieses Gesetz gilt überall zwischen Himmel und Erde, sogar wenn
gute oder böse Handlungen nicht sofort Belohnung oder Bestrafung
bringen, so werden sie sicherlich früher oder später darin
resultieren. Dies nenne ich das erste grosse Übel, das erste Leiden,
and das erste Verbrennen. Diese Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen
Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert,
ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses
begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der
Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in
den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu
werden. Dies ist das erste grosse Gut."
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| 2) Zweites
Übel |
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[36] Der
Buddha setzte fort: "Das zweite Übel ist, dass Leute dieser
Welt -- Eltern, Kinder, Brüder und Schwestern, Familienmitglieder,
Ehemänner und Ehefrauen -- alle moralischer Prinzipien entbehren,
Gesetze brechen, sich arrogant verhalten, lasterhafte und ungesetzliche
Handlungen begehen, ihrem eigenen Vergnügen nachgehen, sich selbst
erfreuen so wie sie es gerade wollen, und einander betrügen. Was
sie denken wiederspricht dem, was sie sagen; sie sprechen ohne Aufrichtigkeit,
schmeicheln anderen in falscher Absicht, katzbuckeln vor anderen mit
kunstvollen Worten, neiden den Weisen ihren guten Ruf, missbrauchen
die Tugendreichen, und stellen Leuten Fallen mittels unehrlicher Mittel.
"Meister sind unweise im Einstellen von Umschulern, die diese Situation
ausnützen, und jede Gelegenheit für Tricks und Betrug nützen.
Herrscher die sündenhaft sind, werden von Ministern betrogen und
narrenhaft werden loyale und vertrauenswürdige Leute entfernt.
Dies ist entgegen dem Willen der Himmel. Minister betrügen ihre
Herrscher, Kinder betrügen ihre Eltern; Brüder, Schwestern,
Ehemänner, Ehefrauen, Verwandte und Freunde betrügen einander.
In ihnen ist Gier, Ärger, und Dummheit, und da sie sich viele Besitztümer
wünschen, suchen sie ihre eigenen Vorteile. Alle Leute sind gleich
im Herzen, ob sie nun Menschen von hohen und ehrwürdigen Positionen
sind, oder niedrigere und verachtete Klassen. Sie bringen ihr Zuhause
und sich selbst in den Ruin und rücksichtslos zerstören sie
ihre Verwandten. Obwohl Familienmitglieder, Freunde, Dorfbewohner, Stadtmenschen,
ignorante und vulgäre Gruppen zusammen arbeiten, suchen sie alle
ihren eigenen Profit und hierbei ziehen sie sich den Ärger und
die Feindschaft anderer zu. Wenn Leute reich werden, werden sie geizig
und hartherzig. Gierig gebunden an ihren Reichtum, plagen sie sich geistig
und körperlich ab, ihn zu bewahren. Wenn ihr Ende kommt, finden
sie nichts worauf sie sich verlassen können. Letztlich werden sie
alleine geboren und gehen alleine, ohne irgendjemanden der sie begleitet.
Segen oder Unglück resultierend von guten oder bösen Taten
verfolgt sie in ihren zukünftigen Leben. Deshalb werden sie in
angenehmen oder schmerzlichen Zuständen geboren. Sogar wenn sie
später Bedauern zeigen, was tut das dann noch Gutes?
"Leute der Welt sind dunkel im Herzen und entbehren Einsicht, sie
hassen und missbrauchen gute Leute und zeigen keinen Respekt. Sie sind
gebunden an ihr falsches Handeln und begehen willentlich ungesetzliche
Handlungen. Sie neiden stets anderen ihren Reichtum und hegen Gedanken
des Diebstahls. Nach dem Ausgeben und Verschwenden, was sie von anderen
geraubt haben, versuchen sie es wiederzuerlangen. Wegen ihrer eigenen
versteckten Motive und Unehrlichkeit studieren sie verschlagen die Reaktionen
auf den Gesichtern anderer. Da sie unfähig sind, vorausschauend
zu denken, werden sie, wenn Dinge falsch laufen, mutlos in ihrem Ärger.
"In dieser Welt werden vom Gesetz Gefängnisse errichtet, wo
Übeltäter hingeschickt werden, um Bestrafung für ihre
Vergehen zu erhalten. In deren vorhergehenden Leben haben sie weder
an den Weg geglaubt, noch Wurzeln der Tugend kultiviert. Und auch in
diesem Leben sind sie, wenn sie Böses begehen, wissen Demigötter
ihre Aufzeichungen ihrer Taten und führen diese weiter; wenn sie
sterben fallen sie in böse Reiche. Daher, aufgrund der natürlichen
Funktionsweise des Karmas, gibt es die drei bösen Reiche, und unzählige
Leiden, denen sich Sünder unterziehen müssen, Leben für
Leben, für viele Kalpas, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft
schwer für sie, Erlösung zu erlangen. Der Schmerz, dem sie
sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Solche Leiden sind
vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem
Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert,
ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses
begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der
Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in
den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu
werden. Dies ist das zweite grosse Gut."
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| 3) Drittes
Übel |
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[37] Der
Buddha setzte fort, "Das dritte Übel ist dies. Leute der Welt
leben zusammen, bewohnen dieses Reich zwischen Himmel und Erde, innerhalb
einer begrenzten Lebensspanne. Einerseits gibt es unter den höheren
Stufen weise, reiche, ehrenhafte, noble und reiche Leute. Andererseits
gibt es unter den niedrigeren Stufen Leute die arm sind, erniedrigt,
ungehobelt und närrisch. Ausserdem gibt es die Übeltäter,
die stets schlechte Gedanken haben und nur an Selbstzuwendung denken;
sie sind voll an Sorgen, versunken in Wollust und Bindung, sind rastlos
im täglichen Leben, gierig und armselig, und haben Verlangen wonach
sie kein Recht auf Besitz haben. Sie freuen sich hämisch über
schönhäutige Frauen, verhalten sich lasterhaft und begehen
obszöne Taten mit ihnen, hassen ihre eigenen Frauen, und besuchen
regelmässig Bordells. Schliesslich, nachdem sie all ihre Mittel
verschwendet haben, fangen sie an, das Gesetz zu brechen. Sie gründen
Banden, beginnen mit Aufruhr, eröffnen Kämpfe, ungesetzlicherweise
greifen sie Leute an und töten sie, und sie plündern Besitz.
"Manche haben böse Pläne auf den Besitz anderer. Ohne
es durch eigene Beschäftigung zu erarbeiten, erlangen sie Dinge
durch Diebstahl. Getrieben von Verlangen, begehen sie weitere Verbrechen.
Fieberhaft erregt schüchtern sie Leute ein und berauben Leute,
um ihre eigenen Frauen und Kinder mit Gütern sie so erlangt wurden
zu unterstützen. Sie gehorchen nur den Befehlen ihrer Leidenschaften
und werden so abhängig von lasterhaften Vergnügen. Sie ignorieren
hohes Alter in der Verwandtschaft, verursachen Sorgen und Pein bei anderen
Familienmitgliedern und Verwandten; vielmehr missachten sie die Gesetze
des Staates.
"Aber solche Übel sind anderen bekannt und auch den Dämonen.
Die Sonne und der Mond wiedererkennen sie und Demigötter führen
Buch über ihre Taten. Aufgrund der natürlichen Funktionsweise
des Karma gibt es drei böse Reiche und unzählige Leiden durch
welche Übeltäter gehen müssen, Leben für Leben,
für viele Kalpas, ohne eine Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer
für sie, Erlösung zu erhalten. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen
müssen, ist unbeschreiblich. Dies wird das dritte Übel genannt,
das dritte Leiden, und das dritte Verbrennen. Die Leiden sind vergleichbar
mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert,
ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses
begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der
Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in
den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu
werden. Dies ist das dritte grosse Gut."
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| 4) Das
vierte Übel |
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[38] Der
Buddha setzte fort: "Das vierte Übel ist dies. Leute der Welt
denken nicht daran, Gutes zu tun. Sie hetzen einander auf, um verschiedene
Arten des Bösen zu tun -- grobe und beleidigende Worte verwenden,
Lügen erzählen, und untätigem Geschwätz nachgehen.
Sie verleumden andere und verursachen Streit. Sie hassen und beneiden
gute Menschen und ruinieren die Weisen, und jubeln darüber, während
sie alles hinterhalb der Szene beobachten. Sie vernachlässigen
ihre Eltern, beleuchten ihre Lehrer und Ältere, versagen im Gewinnen
des Vertrauens ihrer Freunde, und entbehren an Aufrichtigkeit. Sie schätzen
sich selbst hoch ein, glauben sie seinen tugendhaft, aber handeln eigenwillig
in einer anmassenden Art und verachten andere. Da sie ihrer eigenen
Bosheit nicht gewahr sind, schämen sie sich nicht für sich
selbst. Prahlerisch fordern sie mit ihrer körperlichen Stärke
den Respekt und die Angst anderer. Sie nehmen keine Rücksicht auf
Himmel, Erde, Demigötter, oder die Sonne und den Mond; sie verachten
es, Gutes zu tun. Deshalb sind sie schwer auszubilden und zu konvertieren.
Da sie sich selbst hoch einschätzen, fordern sie ihren eigenen
Weg. Arrogant und nichts fürchtend nehmen sie stets eine hochmütige
Haltung ein. Aber Demigötter führen Aufzeichnungen über
ihre bösen Taten. Vielleicht war da eine verdienstreiche Handlung
in deren vergangen Leben, und sie können auf den Effekt dieses
kleinen Stückchen des Guten zählen. Aber da sie in diesem
Leben Böses gegehen, ist ihr Vorrat an Verdienst schon bald erschöpft;
gute Wesenheiten wenden sie von ihnen ab, lassen sie alleine zurück,
und mit niemandem, auf den sie sich verlassen können. Wenn ihre
Leben enden, verfolgt sie ihr böses Tun und zwingt sie, aufgrund
der natürlichen Funktionsweise des Karma, in die bösen Reiche
hinunterzusteigen. Nochmals, so wie die genauen Aufzeichnungen ihrer
Taten in den Händen der Demigötter es fordern, wird ihre karmische
Wiedergeburt sein und Vergehen verdammen sie in höllische Reiche.
Bestrafung für Böses kommt ganz natürlich und nichts
kann es aufhalten. Sie müssen in den rotglühenden Kessel gehen,
wo ihre Körper zusammengeschmolzen werden mit äusserster Pein
und Qualen. Selbst wenn sie dann ihre bösen Taten bereuen, was
bringt das noch Gutes? Der Weg des Himmels nimmt seinen unabänderlichen
Lauf ohne Fehler.
Daher, aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karmas, gibt
es die drei bösen Reiche, und unzählige Leiden, denen sich
Sünder unterziehen müssen, Leben für Leben, für
viele Kalpas, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für
sie, Erlösung zu erlangen. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen
müssen, ist unbeschreiblich. Dies wird das vierte grosse Übel
genannt, das vierte Leiden, das vierte Verbrennen. Die Leiden sind vergleichbar
mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert,
ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses
begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der
Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in
den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu
werden. Dies ist das vierte grosse Gut."
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| 5) Das
fünfte Übel |
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[39] Der
Buddha setzte fort: "Das fünfte Übel ist dies. Leute
der Welt sind unentschlossen und faul, unwillig Gutes zu tun, entbehren
Selbstdisziplin und arbeiten nicht hart an ihren Beschäftigungen,
sodass deren Familien und abhängige Angehörige Hunger und
Kälte erleiden müssen. Wenn sie von ihren Eltern zurechtgewiesen
werden, erwidern sie scharf und ärgerlich mit zornigen Blicken.
Mit solchen Konflikten sind sie weit entfernt von Friedlichkeit; sie
können so gewalttätig und wahnsinnig sein wie Feinde die sich
gegenüberstehen, und als Ergebnis wünschen sich die Eltern,
sie hätten niemals Kinder gehabt.
"Im Umgang mit anderen sind sie unmoralisch und eigenwillig, verursachen
Probleme und Verdruss für viele. Sogar wenn sie anderen moralisch
entgegenkommend sind, vernachlässigen sie ihre Pflichten und haben
keine Absicht, ihre Schulden zurückzuzahlen. Mittellos und getrieben
zum äussersten Ende haben sie keinen Weg mehr, ihren Reichtum wiederzuerlangen.
Obwohl sie dannach streben, viel Profit zu erlangen und an die Reichtümer
anderer herantreten, verschwenden sie ihr Geld für lasterhafte
Vergnügen. Und wenn dies zur Angewohnheit geworden ist, gewöhnen
sie sich an das illegale Aneignen von Besitz und das Ausgeben ihrer
krankhaft erreichten Profite für persönlichen Luxus; sie schwelgen
in Wein und verschwenderischem Essen, sie essen und trinken bis zum
Exzess. Lasterhaft und streitlustig wie sie sind, verwickeln sie sich
in närrische Streite. Unfähig einander zu verstehen, zwingen
sie ihnen ihren Willen durch Gewalt auf.
"Wenn sie auf gute Leute stossen, hassen sie diese und missbrauchen
sie. Sie entbehren der Ethik und Anstand, reflektieren nicht über
ihr Verhalten und sind so unverschämt und beharrlich, verweigern
die Annahme von Ratschlägen und Ermahnungen anderer. Es berührt
sie nicht, wenn ihre Verwandten vom nahe stehenden bis hin zum sechsten
Blutsverwandten keine Mittel zum Überleben haben. Sie ignorieren
das Wohlwollen ihrer Eltern und tun nichts, um ihren Verpflichtungen
ihren Lehrern und Freunden gegenüber zu erfüllen. Sie denken
nur daran Böses zu tun; ihre Münder sprechen andauernd Bosheiten
aus; und mit ihren Körpern begehen sie immerzu Böses. In deren
ganzer Leben haben sie nicht eine einzige gute Tat vollbracht.
"Vielmehr glauben sie weder an die alten Weisen, noch an die buddhistischen
Lehren, noch an den Pfad der Praktik der zur Befreiung führt. Auch
glauben sie nicht, dass man nach dem Tod in einem anderen Existenzzustand
wiedergeboren wird, dass gute Taten gute Belohnungen bringen, oder dass
böse Taten böse Konsequenzen nach sich ziehen. Sie planen
einen Arhat zu töten, um in der Sangha Störungen zu verursachen
und denken sogar darüber nach, ihre Eltern, Brüder, Schwestern,
oder andere Verwandte zu töten. Aus diesem Grund werden sie sogar
von Verwandten, vom nahe stehenden bis hin zum sechsten Blutsverwandten,
so sehr gehasst, dass diese wünschen sie wären tod. Solche
Leute der Welt haben alle denselben Geist. Sie sind närrisch und
ignorant, enbehren Weisheit und wissen weder von wo sie in das Leben
kamen, noch warum wohin sie nach dem Tod gehen. Weder menschlich zu
anderen, noch gehorsam zu den Älteren rebellieren sie gegen sie
ganze Welt. Dennoch erwarten sie Glück und streben lange Leben
an, um am Ende nur den Tod zu treffen. Selbst wenn jemand sie mitfühlend
ermahnt, sie versucht zu Gedanken des Guten hinzuführen, und sie
lehrt dass es natürlicherweise gute und böse Reiche im Samsara
gibt, glauben sie ihm nicht. Wie hart man auch immer versucht sie zu
überreden, es ist vergebens. Ihre Geister sind verschlossen und
sie verweigern anderen zuzuhören, oder ihre Lehren zu verstehen.
Wenn ihre Leben im Begriff sind zu enden, entstehen Angst und Abscheu
im Gegenzug. Da sie zuvor nichts Gutes getan haben, sind sie voller
Reue wenn ihr Ende kommt. Aber was tut das dann noch Gutes?
"Zwischen Himmel und Erde sind die fünf Reiche klar unterscheidbar.
Sei sind gewaltig und tief, grenzenlos ausgedehnt. Im Gegenzug zu guten
und bösen Taten folgt Segen und Leid. Das Ergebnis von jedermans
Karma muss von einem selbst ertragen werden und niemand anderes kann
diesen Platz einnehmen. Das ist ein natürliches Gesetz. Unglück
folgt bösen Taten als Bestrafung, was unmöglich zu vermeiden
ist. Gute Menschen tun gute Taten und so geniessen sie Vergnügen
an Vergnügen und gehen vom Licht ins grössere Licht. Übeltäter
begehen Verbrechen und erleiden so Schmerz an Schmerz und gehen von
Dunkelheit zu grösserer Dunkelheit. Niemand, ausgenommen der Buddha,
weiss dies vollkommen. Selbst wenn jemand sie ermahnt und lehrt, nur
sehr wenige glauben; und so endet der Kreislauf von Geburt-und-Tod niemals
und die bösen Pfade bestehen endlos weiter. Die karmischen Konsequenzen
für solche weltlichen Leute sind jenseits der Beschreibung im Detail.
"Daher, aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karmas,
gibt es unzählige Leiden in den drei bösen Reiche, denen sich
Sünder unterziehen müssen, Leben für Leben, für
viele Kalpas, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für
sie, Erlösung zu erlangen und der Schmerz, dem sie sich unterziehen
müssen, ist unbeschreiblich. Dies wird das fünfte grosse Übel
genannt, das fünfte Leiden, das fünfte Verbrennen. Die Leiden
sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem
Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert,
ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses
begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der
Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in
den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu
werden. Dies ist das fünfte grosse Gut."
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| Weitere
Ermahnung durch den Buddha |
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[40] The
Buddha sagte zu Maitreya: "Ich werde es nun weiter erklären.
Derart sind die Leiden der fünf Übel in dieser Welt. Die fünf
Leiden und fünf Verbrennungen entstehen hiervon. Leute begehen
nichts als Böses und versagen Wurzeln der Tugend zu kultivieren,
und so ist es natürlich, dass sie alle zu den bösen Reichen
gehen. Selbst in diesem Leben leiden sie unter unheilbaren Krankheiten.
Sich nach dem Tod sehnend, können sie nicht sterben; sich nach
Leben sehnend können sich nicht leben. So sind sie ein Beispiel
für andere, was Bestrafung für böse Handlungen ist. Nach
den Tod, getrieben von ihrem Karma, fallen sie in die drei bösen
Reiche, wo sie unzählige Qualen erleiden und sie sich selbst den
Flammen übergeben.
"Nach einer langen Zeit werden sie wieder in dieser Welt geboren,
nur um Hass gegeneinander zu schüren. Zuerst ist der Hass nur gering,
aber letztlich entwickelt er sich zu einem grossen Übel. All dies,
wegen ihrer gierigen Bindungen zu Reichtum und zu Sinnesvergnügen,
und ihrer Verweigerung mit anderen zu teilen. Vielmehr, eigenwillige
Gedanken entstehen aus den Verlangen geboren aus Dummheit. Ihre Bindung
zu bösen Leidenschaften wird niemals durchgetrennt. Im Verfolgen
von selbstsüchtigem Gewinn gibt es keine Chance für sie, über
ihre Übel nachzudenken und sich dem Guten zuzuwenden. Wenn sie
reich und wohlhabend sind, sind sie glücklich und lernen nicht
bescheiden und tugendreich zu sein. Folglich sind ihr Prunk und ihre
Macht kurzlebig; wenn dies erschöpft ist, müssen sie sich
weiteren Leiden unterziehen. Ihre Leiden sind bestimmt, noch weiter
zuzunehmen.
"Das Gesetz des Karma funktioniert wie ein überallhin ausgestrecktes
Netz; in seinen Maschen fängt es unvermeidbar alle Übeltäter.
Das Netz ist gewoben aus grossen und kleinen Seilen und bedeckt die
ganze Welt, von ganz oben bis ganz unten, und die in ihm gefangen wurden
fühlen sich völlig hilflos und zittern vor Angst. Dieses Netz
war seit jeher existent. Wie schmerzvoll und herzzerreissend."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Die Leute dieser Welt sind so, wie
ich es beschrieben habe. All die Buddhas bemitleiden sie, und mit göttlichen
Kräften zerstören sie deren Böses und führen sie
alle zur Gutheit. Wenn du die falschen Ansichten aufgibst, dich an den
Schriften und Grundsätzen festhältst, und den Weg praktizierst
ohne einen Fehler zu begehen, dann wirst du letztlich fähig sein,
den Pfad zur Befreiung und zum Nirvana zu erreichen."
Der Buddha setzte fort: "Du und andere Devas und Menschen der Gegenwart
und Leute der zukünftigen Generationen, haben die Lehren des Buddha
erhalten und sollten über diese reflektieren, und während
ihr ihnen folgt, solltet ihr anständig in Gedanken bleiben und
tugendreiche Taten vollbringen. Herrscher sollten bei der Moral verbleiben,
mit Grosszügigkeit regieren und anordnen, dass jeder ein anständiges
Verhalten beibehalten soll, die Weisen verehren soll, den Mensch der
Tugend respektieren soll, grosszügig zu anderen sein soll, und
dafür sorgen soll, dass man die Lehren und Ermahnungen des Buddha
nicht ignoriert. Alle sollten Befreiung suchen, die Wurzeln zum Samsara
und seinen verschiedenen Übeln abtrennen und so erstreben, den
Pfaden der unermesslichen Sorgen, Angst und Schmerzen der drei bösen
Reiche zu entfliehen.
"In dieser Welt solltest du umfangreiche Wurzeln der Tugenden pflanzen,
wohlwollend sein, grosszügig geben, dich enthalten die Grundsätze
zu brechen, geduldig und eifrig sein, Leute mit Aufrichtigkeit und Weisheit
lehren, tugendreiche Taten tun, und Gutes praktizieren. Wenn du die
Grundsätze der Enthaltsamkeit mit anständigen Gedanken sogar
für einen Tag und eine Nacht strikt einhältst und geistesgegenwärtig,
wird der erlangte Verdienst das Tun von Gutem für hundert Jahre
im Land von Amitabha noch übertreffen. Der Grund ist, weil in diesem
Buddha-Land der mühelosen Spontanität alle Einwohner Gutes
tun, ohne auch nur eine Haaresbreite an Bösen. Wenn du in dieser
Welt Gutes tust für zehn Tage und Nächte, überschreitet
der erlangte Verdienst den von Praktizieren des Guten in den Buddha-Ländern
der anderer Viertel für tausend Jahre. Der Grund ist, weil in den
Buddha-Ländern anderer Viertel viele Gutes praktizieren und sehr
wenige Böses begehen. Es sind Länder, in denen alles natürlich
dargebracht wird als ein Resultat jedermans Verdienst und Tugend, und
so wird kein Übel getan. Aber in dieser Welt wird viel Böses
begangen, und wenige sind natürlich versorgt; die Leute müssen
hart arbeiten, um zu bekommen was sie wollen. Und das sie stets planen,
sich gegenseitig zu betrügen, sind ihr Geist voller Sorgen, ihre
Körper erschöpft und sie trinken Bitterheit und essen Elend.
Auf diese Art und Weise sind sie gedankenverloren mit dem Abplagen beschäftigt
und haben keine Zeit zu rasten.
"Aus Mitleid zu dir und anderen Devas und Menschen habe ich grosse
Schmerzen ertragen, um dich zu ermahnen gute Taten zu tun. Ich habe
dir Anleitungen gegeben, passend für deinen Möglichkeiten.
Du hast fehlerfrei meine Lehren angenommen und sie praktiziert, und
so habt ihr alle den Weg betreten, wie ihr es euch gewünscht habt.
"Woauchimmer der Buddha verweilt, gibt es keinen Bundesstaat, keine
Stadt und kein Dorf, die nicht durch seine Tugenden gesegnet werden.
Das ganze Land reagiert in Frieden und Harmonie. Die Sonne und der Mond
scheinen mit reiner Brillianz; der Wind erhebt sich und der Regen fällt
zur richtigen Zeit. Es gibt keine Unglücksfälle und Epedemien,
und so wird das Land reich und seine Leute geniessen Frieden. Soldaten
und Waffen werden nutzlos; und Leute verfolgen Tugenden, praktizieren
Wohlwollen und kultivieren eifrig höflichen Anstand."
Der Buddha setzte fort: "Meine Sorge für euch, Devas und Menschen
ist grösser als die Sorge von Eltern für ihre Kinder. Ich
wurde ein Buddha in dieser Welt, habe die fünf Übel zerstört,
entfernte die fünf Leiden, und habe die fünf Verbrennungen
ausgelöscht. Ich habe Böses mit Gutem begegnet, das Leiden
von Geburt-und-Tod ausgelöscht, und Leuten ermöglicht die
fünf Tugenden zu erlangen und den Frieden des nicht konditionierten
Nirvana zu erreichen. Aber nachdem ich diese Welt verlassen habe, werden
meine Lehren allmählich verfallen und Leute werden Opfer von Unsicherheit
und Betrug und werden verschiedene Übel begehen, die in der Wiederkehr
der fünf Leiden und der fünf Verbrennungen resultieren. Da
es unmöglich ist, dies im Detail zu beschreiben, habe ich dir nur
einen kurzen Umriss davon gegeben.
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Ihr solltet alle über dies
gut nachdenken, andere lehren und ermahnen, und über Ungehorsam
gegenüber den Anleitungen des Buddha wachen."
Der Bodhisattva Maitreya sagte, mit zusammengebrachten Handflächen:
"O Buddha, wie aufrichtig und wahr deine Ermahnung ist! Leute der
Welt sind genau so wie du sie beschrieben hast. O Tathagata, du nimmst
dich unsere sorgvoll an ohne Diskriminierung und versuchst uns alle
vom Leid zu befreien. Da wir die wiederholten Ermahnungen des Buddha
akzeptiert haben, werden wir Sorge tragen, diese nicht zu missachten."
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| Amida
und das Reine Land wird dem Publikum gezeigt |
[41] Der
Buddha sagte zu Ananda: "Begebt euch auf eure Füsse, arrangiert
eure Roben, bringt eure Handflächen zueinander, und bringt respektvoll
Ehrerbietung für Amitabha dar. Buddhas und Tathagatas in den Ländern
der zehn Viertel preisen stets einstimmig die Tugenden des Buddha der
Nicht-Bindung und der ungehinderten Aktivität."
Ananda stand auf, arrangierte seine Robe, begabt sich in die richtige
Haltung, das Gesicht nach Westen gerichtet, und demonstrierte seine aufrichtige
Verehrung, indem er seine Handflächen zusammenbrachte und sich auf
dem Boden ausstreckte und Amitabha Ehrerbietung erwies.
Dann sagte er zu Buddha Shakyamuni: "Weltgeehrter, ich wünsche
diesen Buddha zu sehen, sein Land des Friedens und Segens, und seine Schar
Bodhisattvas und Shravakas."
Sobald er dies gesagt hatte, strahlte Amitabha ein grosses Licht aus,
welches alle Buddha-Länder erhellte. Die ungebenden Adamantin Berge,
Mont Sumeru, zusammen mit grossen und kleinen Bergen, und alles anderes
leuchtete in derselben (goldenen) Farbe. Das Licht war wie eine Flut am
Ende der Periode des kosmischen Wechsels, welches die ganze Welt erfüllt
wenn myriaden Dinge versinken, und so weit das Auge sehen kann, ist da
nichts als eine gigantische Ausdehnung von Wasser. Genauso war die Flut
aus Licht die von Amitabha ausstrahlte. All die Lichter von Shravakas
und Bodhisattvas wurden überstrahlt und übertroffen, nur das
Licht des Buddha verblieb hell und herrlich scheinend.
Zu dieser Zeit sah Ananada die Pracht und die majestätische Erscheinung
von Amitabha, ähnlich wie Mont Sumeru, der sich über die ganze
Welt erhebt. Es gab keinen Platz, der nicht durch das Licht seines Körpers
von Herrlichkeit erhellt wurde. Die vier Gruppen in der Gemeinschaft des
Gefolges von Buddha sahen all dies zur selben Zeit. Gleichermassen sahen
alle im Reinen Land alles in dieser Welt. |
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| Zwei
Arten von Geburt in Pure Land |
[42] Dann
sagte der Buddha zu Ananda und Bodhisattva Maitreya: "Habt ihr das
Land gesehen, das mit exzellenten und herrlichen Manifestationen erfüllt
ist, alle spontan produziert, vom Boden zum Himmel der Reinen Behausung?"
Ananda antwortete: "Ja, ich habe es gesehen."
Der Buddha fragte: "Habt ihr auch die grosse Stimme von Amitabha
gehört, wie er das Dharma zu allen Welten erklärt und dabei
empfindungsfähige Wesen auf den Weg zu dem Buddha führt?"
Ananda antwortete: "Ja, ich habe es gehört."
Der Buddha fragte weiters: "Habt ihr auch gesehen, dass die Einwohner
dieses Landes sich frei bewegen, und wie sie zu den mit sieben Juwelen
geschmückten Palasten reiten, die in der Luft schweben, und so gross
sind wie hundert tausend Yojanas, um dort den Buddhas der Länder
in den zehn Vierteln ihre Ehrerbietung darzubringen?"
"Ja, das habe ich.", antwortete Ananda.
"Habt ihr auch gesehen, dass einige der Einwohner im embryonischen
Zustand sind?"
"Ja, das habe ich. Die im embryonischen Zustand leben in Palästen,
die hundert Yojanas oder fünfhundert Yoyanas hoch sind, wo sie spontane
Vergnügungen geniessen, vergleichbar mit den Himmeln der drei-und-dreissig
Götter." |
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| Der Grund
für die zwei Arten von Geburt |
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[43] Dann
sagte Bodhisattva Maitreya zu Buddha: "Weltgeehrter, aus welchem
Grund sind manche der Einwohner dieses Landes im embryonischen Zustand
und andere werden durch Transformation geboren?"
Der Buddha antwortete: "Maitreya, falls empfindungsfähige
Wesen, die verschiedeneste verdienstreiche Taten im Erstreben von Geburt
in diesem Land vollbringen, aber noch immer Zweifel nähren, so
sind solche Wesen unfähig die Buddha-Weisheit zu erfassen, die
unvorstellbare Weisheit, unsagbare Weisheit, die grenzenlose Mahayana
Weisheit, und die unvergleichliche, unübertroffene, und allerhöchste
Weisheit.
Obgleich sie diese Weisheiten anzweifeln, glauben sie dennoch an Vergeltung
des Bösen und Belohnung der Tugenden und kultivieren so einen Grundstock
an Verdiensten, eine Geburt in diesem Land erstrebend. Solche Wesen
werden in einem Palast geboren, wo sie für fünfhundert Jahre
leben, ohne die Möglichkeit den Buddha zu sehen, seine Ausführungen
des Dharmas zu hören, oder die Schar an Bodhisattvas und Shravakas
zu sehen. Aus diesem Grund wird diese Art der Geburt in Pure Land 'embryonische
Geburt' genannt."
"Wenn empfindungsfähige Wesen mit resolutem Glauben diese
Arten der Weisheit, von Buddha's Weisheit bis zur höchsten Weisheit,
annehmen, verdienstreiche Taten vollbringen und aufrichtig den erlangten
Verdienst (zu diesem Land) übertragen, so werden diese Wesen unmittelbar
durch Transformation geboren. Sitzend mit verschränkten Beinen,
in einer mit sieben Juwelen geschmückten Lotusblume, und sie erreichen
dieselbe herrliche Form, Weisheit und Tugend wie andere Bodhisattvas
dort."
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| Shakyamunis
Ermunterung zu Glauben |
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[44] "Weiters,
Maitreya, wenn grosse Bodhisattvas in den Buddha-Ländern anderer
Viertel sich sehnen, Amitabha zu sehen und zu ihm beten und Opfergaben
für ihn und seine Schar an Bodhisattvas und Shravakas darbringen,
so werden sie nach dem Tod in Land von Amitabha geboren. Unmittelbar
werden sie transformiert und von innerhalb der mit sieben Juwelen geschmückten
Lotusblumen geboren.
"Maitreya, du solltest wissen, dass die durch Transformation Geborenen
huchste Weisheit besitzen, während die im embryonischen Zustand
dieser Weisheit entbehren und fünfhundert Jahre vergehen lassen
mussen, ohne fähig zu sein, den Buddha zu sehen, seine Lehren des
Dharmas zu hören, die Schar der Bodhisattvas und Shravakas zu sehen,
Opfergaben für Buddha zu machen, die Regeln der Führung von
Bodhisattvas zu lernen, oder tugendreiche Praktiken zu tun. Du solltest
wissen, dass dies so ist, weil diese Wesen Zweifel gehegt haben und
an Weisheit aus ihren vorigen Leben entbehrten."
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| Embryonische
Geburt |
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[45] The
Buddha sagte zu Maitreya: "Lass uns annehmen, dass ein Rad-drehender
Monarch ein spezielles Gemach hat, welcher mit sieben Juwelen geschmückt
ist und ausgestattet mit bevorhängten Sitzbänken und seidenen
Bannern, die von der Decke hängen. Wenn Prinzen ein Vergehen gegen
den König begangen haben, werden sie in dieses Gemach gebracht
und mit Goldketten angekettet. Sie bekommen zu essen und zu trinken,
und werden versorgt mit Kleidern, Sitzbänken und Kissen, Blumen
und Weihrauch, und können Musik geniessen. Da sie wie so wie der
Rad-drehende Monarch selbst behandelt werden, gibts es nichts an dem
es ihnen fehlt. Denkst du, dass diese Prinzen es geniessen würden,
dort zu leben?"
"Nein, das tun sie nicht," antwortete Maitreya. "Sie
würden verschiedene Wege suchen, um an einen machtvollen Mann heranzutreten,
der ihnen hilft zu entfliehen."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Diese Wesen, die innerhalb der Lotusknospen
geboren werden, sind genauso. Weil sie Zweifel in die Weisheit des Buddha
haben, werden sie in Palästen geboren. Obwohl sie keine Bestrafung
erfahren oder gar für einen Moment schlecht behandelt werden, müssen
sie fünfhundert Jahre dort verweilen, ohne fähig zu sein die
Drei Kostbarkeiten zu sehen, Opfergaben fur Buddha zu machen, oder einen
Vorrat an Tugend zu kultivieren. Das ist deprimierend für sie.
Obgleich es dort andere Vergnügen gibt, geniessen sie es nicht,
dort zu leben.
"Wenn diesen Wesen die Fehler, die sie in ihren vorigen Leben begangen
haben, bewusst werden und sie es tief bereuen, dann können sie,
wenn sie dies wünschen, den Ort verlassen und dorthin gehen, wo
Amitabha lebt. Dann können sie ihm Verehrung erweisen und ihm Opfergaben
darbringen; sie können dann auch die unzähligen und zahllosen
anderen Buddhas besuchen und verschiedene tugendreiche Praktiken ausüben.
Maitreya, du solltest wissen, dass die Bodhisattvas die erlauben, das
Zweifel aufkommen, grosse Vorzüge verlieren. Aus diesem Grund solltest
du resoluten Glauben in die höchste Weisheit des Buddhas haben."
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| Besuche
im Pure Land von Bodhisattvas anderer Buddha-Länder |
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[46] Der
Bodhisattva Maitreya sagte zu dem Buddha: "Weltgeehrter, wie viele
nicht-retrogressive Bodhisattvas gibt es in dieser Welt, die in diesem
Buddha-Land geboren werden?"
Der Buddha antwortete: "Sieben-und-sechzig Kotis nicht-retrogressive
Bodhisattvas aus dieser Welt werden dort geboren. Jede dieser Bodhisattvas
hat zuvor Opfergaben an unzähligen Buddhas dargebracht, mit beinahe
solchem Eifer wie du es getan hast, Maitreya. Vielmehr werden auch Bodhisattvas
mit geringeren Praktiken und solche, die nur kleine Handlungen des Verdiensts
vollbracht haben, diese Zahl ist jenseits der Berechenbarkeit, alle
dort geboren werden."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Nicht nur diese Bodhisattvas aus
dieser Welt, aber auch die von Buddha-Ländern anderer Viertel werden
dort geboren. Erstens, es gibt in dem Land des Buddha genannt Weitreichende
Beleuchtung einhundert-und-achzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort
auf Besuch sind. Zweitens, im Land des Buddha Juwelen-Speicherraum gibt
es neunzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Drittens,
im Land des Buddha Unermesslicher Klang gibt es zweihundert-und-zwanzig
Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Viertens, im Land
des Buddha Geschmack des Nektar gibt es zweihundert-und-fünfzig
Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Fünftens,
im Land des Buddha Drachen-Unterwerfung gibt es vierzehn Kotis an Bodhisattvas,
die alle dort auf Besuch sind. Sechstens, im Land des Buddha Höchste
Kraft gibt es vierzehn tausend Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch
sind. Siebtens, im Land des Buddha Löwe gibt es fünf hundert
Kotis an Bodhisattavas, die alle dort auf Besuch sind. Achtens, im Land
des Buddha Unbeschmutztes Licht gibt es achzig Kotis an Bodhisattvas,
die alle dort auf Besuch sind. Neuntens, im Land des Buddha Spitze der
Tugend gibt es sechzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch
sind. Zehntens, im Land des Buddha Berg der Exzellenten Tugend gibt
es sechzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Elftens,
im Land des Buddha König der Menschen gibt es zehn Kotis an Bodhisattvas,
die alle dort auf Besuch sind. Zwölftens, im Land des Buddha Herrliche
Blume gibt es zahllose und unberechenbar viele Bodhisattvas, die alle
nicht-retrogressiv sind und unerreichte Weisheit besitzen, die zuvor
Opfergaben für zahllose Buddhas dargebracht haben und fähig,
in sieben Tagen die hartnäckigen Lehren des Dharma zu erlernen,
welches nur von Mahasattvas nach dem Praktizieren über hundert
tausend Kotis von Kalpas lang erreicht wird. Diese Bodhisattvas sind
alle dort auf Besuch. Dreizehntens, im Land des Buddha Angstlosigkeit
gibt es sieben hundert-und-neunzig Kotis grosser Bodhistattvas und unberechenbar
viele geringere Bodhisattvas und Bhiksus, die alle dort auf Besuch sind."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Nicht nur die Bodhisattvas dieser
vierzehn Länder sind in diesem Land auf Besuch, sondern auch Bodhisattvas
von unzähligen Buddha-Ländern der zehn Viertel, deren Zahl
unberechenbar ist. Selbst wenn ich dir die Namen der Buddhas aus den
Vierteln und die Zahl der Bodhisattvas und Bhiksus die dort auf Besuch
sind, unaufhörlich Tag und Nacht eine Kalpa lang aufzähle,
würde ich nicht fähig sein, die gesamte Liste zu vollenden.
Deshalb habe ich dir nur eine kurze Beschreibung gegeben."
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| Shakyamunis
Ermunterung, dieses Sutra anzunehmen |
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[47] The
Buddha sagte zu Maitreya: "Wenn es Leute gibt, die den Namen dieses
Buddhas hören und sich so sehr freuen, dass sie gar tanzen, und
sich an ihn sogar nur einmal erinnern, dann solltest du wissen, dass
sie grossen Vorteil erlangt haben, durch Erhalten unübertroffener
Tugend. Aus diesem Grund, Maitreya, selbst wenn ein grosses Feuer das
Universum von tausend millionen Welten erfüllen würde, solltest
du hindurchgehen, um dieses Sutra zu hören, um freudvollen Glauben
aufsteigen zu lassen, um es zu hüten und zu rezitieren, und um
es in Übereinstimmung mit seinen Lehren zu praktizieren. Dies ist
so, weil es viele Bodhisattvas gibt, die sich wünschen diese Lehren
zu hören, aber noch unfähig sind, dies zu tun. Wenn es emfindungsfähige
Wesen gibt, die es gehört haben, erreichen sie den Zustand der
Nicht-Retrogression für das Realisieren der Höchsten Erleuchtung.
Darum solltest du dieses Sutra aus vollem Herzen in Glauben annehmen,
es hüten und zu rezitieren, und es in Übereinstimmung mit
seinen Lehren zu praktizieren."
"Ich habe diese Lehre zum Wohl der emfindungsfähigen Wesen
erklärt und dir ermöglicht, Amitabha und alle in seinem Land
zu sehen. Verfolgt ehrgeizig, was ihr tun sollt. Nachdem ich in das
Nirvana eingegangen bin, erlaubt nicht, dass Zweifel aufkommt. In der
Zukunft, werden buddhistische Schriften und Lehren verfallen. Aber aus
Mitleid und Mitgefühl werde ich speziell dieses Sutra in der Welt
für weitere hundert Jahre erhalten. Die Wesen, die hierauf stossen,
werden Befreiung in Übereinstimmung mit ihren Aspirationen erlangen."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Es ist schwer, auf einen Tathagata
zu treffen und ihn zu erblicken wenn er in dieser Welt ist. Es ist schwer,
Zugang zu finden, schwer die Lehren und Schriften von Buddha zu hören."
Es ist auch schwer, die exzellenten Lehren für Bodhistattvas zu
hören, die Paramitas. Schwer ist es auch, einen guten Lehrer zu
treffen, das Dharma zu hören und die Praktiken auszuüben.
Aber das Allerschwerste aller Schwierigkeiten ist, dieses Sutra zu hören,
in Freude daran zu glauben und daran festzuhalten. Nichts ist schwerer
als das. Deshalb habe ich mein Dharma geformt, deshalb habe ich mein
Dharma erklärt, und deshalb habe ich mein Dharma gelehrt. Du musst
es mit der beschriebenen Methode erhalten und praktizieren."
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| Epilog |
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[48] Als
der Weltgeehrte seine Ausführungen zu diesem Sutra beendet hatte,
wurde die Aspiration zur höchsten Erleuchtung in zahllosen empfindungsfähigen
Wesen erweckt. Zwölf tausend Nayutas menschlicher Wesen erreichten
das reine Dharma-Auge; zwei-und-zwanzig Kotis an Devas und Menschen
erreichten den Zustand eines Nicht-Zurückkehrenden; achthundert
tausend Bhiksus erkannten die Weisheit des Zerstörens von Verschmutzungen;
vierzig Kotis an Bodhisattvas erreichten den Zustand der Nicht-Retrogression;
und alle, geschmückt mit der Tugend der universellen Gelobnisse,
werden letztendlich vollkommene Erleuchtung erreichen.
Zu dieser Zeit erschütterte das gesamte Universum von tausend millionen
Welten auf sechs Arten, und grosses Licht erhellte alle Länder
der zehn Viertel. Hundert tausend Arten von Musik wurde spontan gespielt
und unzählige herrliche Blumen fielen im Überschwenglichkeit
vom Himmel.
Als Buddha das Überbringen dieses Sutras beendet hatte, bejubelten
der Bodhisattva Maitreya und Bodhisattvas aus den Ländern der zehn
Viertel, zusammen mit dem Älteren Ananda, anderen grossen Shravakas
und allen in der Gemeinschaft, ohne Ausnahme, den Diskurs des Buddha.
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Ende
des Teil Drei, Ende von
DAS GRÖSSERE SUTRA ÜBER AMITABHA
überbracht von Shakyamuni Buddha
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