(Teil Drei)


Das Sutra über den Buddha des Unendlichen Lichts
überbracht von Shakyamuni Buddha

 
Ermahnung vor den fünf Übeln:

[34] The Buddha sagte zu Maitreya, "Wenn du hier in dieser Welt anständig in Gedanken und Willen bist, und Abstand nimmst von bösen Taten, dann erreichst du die höchste Tugend, unübertroffen in alle den Landern quer durch alle zehn Viertel. Warum das so ist? Devas und Menschen in den Buddha-Ländern tun natürlicherweise Gutes und begehen selten Böses, und so ist es einfach, sie zu lehren und auszubilden. Da ich ein Buddha in dieser Welt geworden bin, lebe ich inmitten der fünf Übel, den fünf Leiden, und den fünf Verbrennungen. Dies ist sehr schmerzvoll für mich. Ich werde eine Vielzahl von Wesen lehren, sie dazu bringen, dass sie den fünf Übeln entsagen, die fünf Leiden vermeiden, und den fünf Verbrennungen entfliehen. Ich werde ihren Geist ausbilden und sie zum Praktizieren der fünf guten Taten führen, damit sie Verdienst erlangen mögen und Tugend und Befreiung erreichen, ein langes Leben, und Nirvana."
Der Buddha setzte fort: "Was sind fünf Übel? Was sind die fünf Leiden? Was sind die fünf Verbrennungen? Was ist der Weg zur Auslöschung der fünf Übel und zum Hinführen von Leuten zur Praktik der fünf guten Taten, damit sie Verdienst erlangen mögen und Tugend und Befreiung erreichen, ein langes Leben, und Nirvana?"

 

1) Erstes Übel
[35] The Buddha sagte, "Das erste Übel ist dies. Devas, Menschen und niedere Wesen, einschliesslich sogar derer die kriechen, sind geneigt Böses zu tun. Es gibt kein Wesen, das dies nicht tut. Die Stärkeren unterdrücken die Schwächeren; alle fügen sich gegenseitig ernsthafte Verletzungen zu und töten einander, alle verschlingen ihre Beute. Da sie nicht wissen, wie man Gutes tut, begehen sie Böses und tun verabscheuenswürdige und ungesetzliche Taten. Später, wenn sie Bestrafung erhalten ist es natürlich, dass sie für böse Reiche bestimmt sein sollten. Demigötter führen Buch über die Handlungen der Täter und tragen Sorge, dass diese bestraft werden. Deshalb sind manche arm und mittellos, verdorben, bettlerisch, einsam, taub, stumpf, blind, dumm, gaunerisch, körperlich behindert, geistesgestört, oder unterdurchschnittlich. Aber andere sind ehrenwert, nobel, reich, intelligent, oder schlau. Dies ist das Resultat von guten und verdienstreichen Taten der Grosszügigkeit und des Einhaltens ihrer Pflichten gegenüber ihren Eltern in vergangenen Leben.
"In dieser Welt werden vom Gesetz Gefängnisse aufgestellt, und die keine Angst vor ihnen haben und Verbrechen begehen werden dorthin geschickt, um Bestrafung zu erhalten. Wie verzweifelt sie auch immer wünschen zu entkommen, es ist ihnen nicht möglich. Derart ist die Bestrafung in dieser Welt, aber in den kommenden Leben ist die Bestrafung länger und viel ernsthafter für solche Übeltäter. Das Leiden der Seelenwanderung durch dunkle und trübselige Reiche is vergleichbar mit den schwersten und schmerzvollsten Strafen, die jemals durch Gesetze erzwungen wurden.
"Und so, aufgrund der natürliche Wirkungsweise des Karma, müssen sie unermessliche Leiden in den drei bösen Reichen ertragen. In weiteren Seelenwanderungen werden sie in verschiedene Formen wiedergeboren; ihre Lebensspannen sind manchmal lang und manchmal kurz. Ihr vergängliches Selbst, Lebensenergie und Bewusstsein werden durch die natürliche Wirkungsweise des Karma wiedergeboren. Obgleich jedes Individuum allein geboren wird, werden die, die durch gemeinsames Karma verbunden sind, gemeinsam geboren, um aneinander Vergeltung zu üben. Dieser Zustand verbleibt endlos, bis der Effekt des bösen Karmas der Personen erschöpft ist, und es gibt für sie keine Möglichkeit, ihre Feinde zu vermeiden. Sie strampeln sich im Samsara ab und haben keine Chance zu entkommen, oder Befreiung zu erreichen. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Dieses Gesetz gilt überall zwischen Himmel und Erde, sogar wenn gute oder böse Handlungen nicht sofort Belohnung oder Bestrafung bringen, so werden sie sicherlich früher oder später darin resultieren. Dies nenne ich das erste grosse Übel, das erste Leiden, and das erste Verbrennen. Diese Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert, ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu werden. Dies ist das erste grosse Gut."

 
2) Zweites Übel

[36] Der Buddha setzte fort: "Das zweite Übel ist, dass Leute dieser Welt -- Eltern, Kinder, Brüder und Schwestern, Familienmitglieder, Ehemänner und Ehefrauen -- alle moralischer Prinzipien entbehren, Gesetze brechen, sich arrogant verhalten, lasterhafte und ungesetzliche Handlungen begehen, ihrem eigenen Vergnügen nachgehen, sich selbst erfreuen so wie sie es gerade wollen, und einander betrügen. Was sie denken wiederspricht dem, was sie sagen; sie sprechen ohne Aufrichtigkeit, schmeicheln anderen in falscher Absicht, katzbuckeln vor anderen mit kunstvollen Worten, neiden den Weisen ihren guten Ruf, missbrauchen die Tugendreichen, und stellen Leuten Fallen mittels unehrlicher Mittel.
"Meister sind unweise im Einstellen von Umschulern, die diese Situation ausnützen, und jede Gelegenheit für Tricks und Betrug nützen. Herrscher die sündenhaft sind, werden von Ministern betrogen und narrenhaft werden loyale und vertrauenswürdige Leute entfernt. Dies ist entgegen dem Willen der Himmel. Minister betrügen ihre Herrscher, Kinder betrügen ihre Eltern; Brüder, Schwestern, Ehemänner, Ehefrauen, Verwandte und Freunde betrügen einander. In ihnen ist Gier, Ärger, und Dummheit, und da sie sich viele Besitztümer wünschen, suchen sie ihre eigenen Vorteile. Alle Leute sind gleich im Herzen, ob sie nun Menschen von hohen und ehrwürdigen Positionen sind, oder niedrigere und verachtete Klassen. Sie bringen ihr Zuhause und sich selbst in den Ruin und rücksichtslos zerstören sie ihre Verwandten. Obwohl Familienmitglieder, Freunde, Dorfbewohner, Stadtmenschen, ignorante und vulgäre Gruppen zusammen arbeiten, suchen sie alle ihren eigenen Profit und hierbei ziehen sie sich den Ärger und die Feindschaft anderer zu. Wenn Leute reich werden, werden sie geizig und hartherzig. Gierig gebunden an ihren Reichtum, plagen sie sich geistig und körperlich ab, ihn zu bewahren. Wenn ihr Ende kommt, finden sie nichts worauf sie sich verlassen können. Letztlich werden sie alleine geboren und gehen alleine, ohne irgendjemanden der sie begleitet. Segen oder Unglück resultierend von guten oder bösen Taten verfolgt sie in ihren zukünftigen Leben. Deshalb werden sie in angenehmen oder schmerzlichen Zuständen geboren. Sogar wenn sie später Bedauern zeigen, was tut das dann noch Gutes?
"Leute der Welt sind dunkel im Herzen und entbehren Einsicht, sie hassen und missbrauchen gute Leute und zeigen keinen Respekt. Sie sind gebunden an ihr falsches Handeln und begehen willentlich ungesetzliche Handlungen. Sie neiden stets anderen ihren Reichtum und hegen Gedanken des Diebstahls. Nach dem Ausgeben und Verschwenden, was sie von anderen geraubt haben, versuchen sie es wiederzuerlangen. Wegen ihrer eigenen versteckten Motive und Unehrlichkeit studieren sie verschlagen die Reaktionen auf den Gesichtern anderer. Da sie unfähig sind, vorausschauend zu denken, werden sie, wenn Dinge falsch laufen, mutlos in ihrem Ärger.
"In dieser Welt werden vom Gesetz Gefängnisse errichtet, wo Übeltäter hingeschickt werden, um Bestrafung für ihre Vergehen zu erhalten. In deren vorhergehenden Leben haben sie weder an den Weg geglaubt, noch Wurzeln der Tugend kultiviert. Und auch in diesem Leben sind sie, wenn sie Böses begehen, wissen Demigötter ihre Aufzeichungen ihrer Taten und führen diese weiter; wenn sie sterben fallen sie in böse Reiche. Daher, aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karmas, gibt es die drei bösen Reiche, und unzählige Leiden, denen sich Sünder unterziehen müssen, Leben für Leben, für viele Kalpas, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für sie, Erlösung zu erlangen. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Solche Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert, ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu werden. Dies ist das zweite grosse Gut."

 
3) Drittes Übel

[37] Der Buddha setzte fort, "Das dritte Übel ist dies. Leute der Welt leben zusammen, bewohnen dieses Reich zwischen Himmel und Erde, innerhalb einer begrenzten Lebensspanne. Einerseits gibt es unter den höheren Stufen weise, reiche, ehrenhafte, noble und reiche Leute. Andererseits gibt es unter den niedrigeren Stufen Leute die arm sind, erniedrigt, ungehobelt und närrisch. Ausserdem gibt es die Übeltäter, die stets schlechte Gedanken haben und nur an Selbstzuwendung denken; sie sind voll an Sorgen, versunken in Wollust und Bindung, sind rastlos im täglichen Leben, gierig und armselig, und haben Verlangen wonach sie kein Recht auf Besitz haben. Sie freuen sich hämisch über schönhäutige Frauen, verhalten sich lasterhaft und begehen obszöne Taten mit ihnen, hassen ihre eigenen Frauen, und besuchen regelmässig Bordells. Schliesslich, nachdem sie all ihre Mittel verschwendet haben, fangen sie an, das Gesetz zu brechen. Sie gründen Banden, beginnen mit Aufruhr, eröffnen Kämpfe, ungesetzlicherweise greifen sie Leute an und töten sie, und sie plündern Besitz.
"Manche haben böse Pläne auf den Besitz anderer. Ohne es durch eigene Beschäftigung zu erarbeiten, erlangen sie Dinge durch Diebstahl. Getrieben von Verlangen, begehen sie weitere Verbrechen. Fieberhaft erregt schüchtern sie Leute ein und berauben Leute, um ihre eigenen Frauen und Kinder mit Gütern sie so erlangt wurden zu unterstützen. Sie gehorchen nur den Befehlen ihrer Leidenschaften und werden so abhängig von lasterhaften Vergnügen. Sie ignorieren hohes Alter in der Verwandtschaft, verursachen Sorgen und Pein bei anderen Familienmitgliedern und Verwandten; vielmehr missachten sie die Gesetze des Staates.
"Aber solche Übel sind anderen bekannt und auch den Dämonen. Die Sonne und der Mond wiedererkennen sie und Demigötter führen Buch über ihre Taten. Aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karma gibt es drei böse Reiche und unzählige Leiden durch welche Übeltäter gehen müssen, Leben für Leben, für viele Kalpas, ohne eine Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für sie, Erlösung zu erhalten. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Dies wird das dritte Übel genannt, das dritte Leiden, und das dritte Verbrennen. Die Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert, ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu werden. Dies ist das dritte grosse Gut."

 
4) Das vierte Übel

[38] Der Buddha setzte fort: "Das vierte Übel ist dies. Leute der Welt denken nicht daran, Gutes zu tun. Sie hetzen einander auf, um verschiedene Arten des Bösen zu tun -- grobe und beleidigende Worte verwenden, Lügen erzählen, und untätigem Geschwätz nachgehen. Sie verleumden andere und verursachen Streit. Sie hassen und beneiden gute Menschen und ruinieren die Weisen, und jubeln darüber, während sie alles hinterhalb der Szene beobachten. Sie vernachlässigen ihre Eltern, beleuchten ihre Lehrer und Ältere, versagen im Gewinnen des Vertrauens ihrer Freunde, und entbehren an Aufrichtigkeit. Sie schätzen sich selbst hoch ein, glauben sie seinen tugendhaft, aber handeln eigenwillig in einer anmassenden Art und verachten andere. Da sie ihrer eigenen Bosheit nicht gewahr sind, schämen sie sich nicht für sich selbst. Prahlerisch fordern sie mit ihrer körperlichen Stärke den Respekt und die Angst anderer. Sie nehmen keine Rücksicht auf Himmel, Erde, Demigötter, oder die Sonne und den Mond; sie verachten es, Gutes zu tun. Deshalb sind sie schwer auszubilden und zu konvertieren. Da sie sich selbst hoch einschätzen, fordern sie ihren eigenen Weg. Arrogant und nichts fürchtend nehmen sie stets eine hochmütige Haltung ein. Aber Demigötter führen Aufzeichnungen über ihre bösen Taten. Vielleicht war da eine verdienstreiche Handlung in deren vergangen Leben, und sie können auf den Effekt dieses kleinen Stückchen des Guten zählen. Aber da sie in diesem Leben Böses gegehen, ist ihr Vorrat an Verdienst schon bald erschöpft; gute Wesenheiten wenden sie von ihnen ab, lassen sie alleine zurück, und mit niemandem, auf den sie sich verlassen können. Wenn ihre Leben enden, verfolgt sie ihr böses Tun und zwingt sie, aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karma, in die bösen Reiche hinunterzusteigen. Nochmals, so wie die genauen Aufzeichnungen ihrer Taten in den Händen der Demigötter es fordern, wird ihre karmische Wiedergeburt sein und Vergehen verdammen sie in höllische Reiche. Bestrafung für Böses kommt ganz natürlich und nichts kann es aufhalten. Sie müssen in den rotglühenden Kessel gehen, wo ihre Körper zusammengeschmolzen werden mit äusserster Pein und Qualen. Selbst wenn sie dann ihre bösen Taten bereuen, was bringt das noch Gutes? Der Weg des Himmels nimmt seinen unabänderlichen Lauf ohne Fehler.
Daher, aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karmas, gibt es die drei bösen Reiche, und unzählige Leiden, denen sich Sünder unterziehen müssen, Leben für Leben, für viele Kalpas, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für sie, Erlösung zu erlangen. Der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Dies wird das vierte grosse Übel genannt, das vierte Leiden, das vierte Verbrennen. Die Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert, ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu werden. Dies ist das vierte grosse Gut."

 
5) Das fünfte Übel

[39] Der Buddha setzte fort: "Das fünfte Übel ist dies. Leute der Welt sind unentschlossen und faul, unwillig Gutes zu tun, entbehren Selbstdisziplin und arbeiten nicht hart an ihren Beschäftigungen, sodass deren Familien und abhängige Angehörige Hunger und Kälte erleiden müssen. Wenn sie von ihren Eltern zurechtgewiesen werden, erwidern sie scharf und ärgerlich mit zornigen Blicken. Mit solchen Konflikten sind sie weit entfernt von Friedlichkeit; sie können so gewalttätig und wahnsinnig sein wie Feinde die sich gegenüberstehen, und als Ergebnis wünschen sich die Eltern, sie hätten niemals Kinder gehabt.
"Im Umgang mit anderen sind sie unmoralisch und eigenwillig, verursachen Probleme und Verdruss für viele. Sogar wenn sie anderen moralisch entgegenkommend sind, vernachlässigen sie ihre Pflichten und haben keine Absicht, ihre Schulden zurückzuzahlen. Mittellos und getrieben zum äussersten Ende haben sie keinen Weg mehr, ihren Reichtum wiederzuerlangen. Obwohl sie dannach streben, viel Profit zu erlangen und an die Reichtümer anderer herantreten, verschwenden sie ihr Geld für lasterhafte Vergnügen. Und wenn dies zur Angewohnheit geworden ist, gewöhnen sie sich an das illegale Aneignen von Besitz und das Ausgeben ihrer krankhaft erreichten Profite für persönlichen Luxus; sie schwelgen in Wein und verschwenderischem Essen, sie essen und trinken bis zum Exzess. Lasterhaft und streitlustig wie sie sind, verwickeln sie sich in närrische Streite. Unfähig einander zu verstehen, zwingen sie ihnen ihren Willen durch Gewalt auf.
"Wenn sie auf gute Leute stossen, hassen sie diese und missbrauchen sie. Sie entbehren der Ethik und Anstand, reflektieren nicht über ihr Verhalten und sind so unverschämt und beharrlich, verweigern die Annahme von Ratschlägen und Ermahnungen anderer. Es berührt sie nicht, wenn ihre Verwandten vom nahe stehenden bis hin zum sechsten Blutsverwandten keine Mittel zum Überleben haben. Sie ignorieren das Wohlwollen ihrer Eltern und tun nichts, um ihren Verpflichtungen ihren Lehrern und Freunden gegenüber zu erfüllen. Sie denken nur daran Böses zu tun; ihre Münder sprechen andauernd Bosheiten aus; und mit ihren Körpern begehen sie immerzu Böses. In deren ganzer Leben haben sie nicht eine einzige gute Tat vollbracht.
"Vielmehr glauben sie weder an die alten Weisen, noch an die buddhistischen Lehren, noch an den Pfad der Praktik der zur Befreiung führt. Auch glauben sie nicht, dass man nach dem Tod in einem anderen Existenzzustand wiedergeboren wird, dass gute Taten gute Belohnungen bringen, oder dass böse Taten böse Konsequenzen nach sich ziehen. Sie planen einen Arhat zu töten, um in der Sangha Störungen zu verursachen und denken sogar darüber nach, ihre Eltern, Brüder, Schwestern, oder andere Verwandte zu töten. Aus diesem Grund werden sie sogar von Verwandten, vom nahe stehenden bis hin zum sechsten Blutsverwandten, so sehr gehasst, dass diese wünschen sie wären tod. Solche Leute der Welt haben alle denselben Geist. Sie sind närrisch und ignorant, enbehren Weisheit und wissen weder von wo sie in das Leben kamen, noch warum wohin sie nach dem Tod gehen. Weder menschlich zu anderen, noch gehorsam zu den Älteren rebellieren sie gegen sie ganze Welt. Dennoch erwarten sie Glück und streben lange Leben an, um am Ende nur den Tod zu treffen. Selbst wenn jemand sie mitfühlend ermahnt, sie versucht zu Gedanken des Guten hinzuführen, und sie lehrt dass es natürlicherweise gute und böse Reiche im Samsara gibt, glauben sie ihm nicht. Wie hart man auch immer versucht sie zu überreden, es ist vergebens. Ihre Geister sind verschlossen und sie verweigern anderen zuzuhören, oder ihre Lehren zu verstehen. Wenn ihre Leben im Begriff sind zu enden, entstehen Angst und Abscheu im Gegenzug. Da sie zuvor nichts Gutes getan haben, sind sie voller Reue wenn ihr Ende kommt. Aber was tut das dann noch Gutes?
"Zwischen Himmel und Erde sind die fünf Reiche klar unterscheidbar. Sei sind gewaltig und tief, grenzenlos ausgedehnt. Im Gegenzug zu guten und bösen Taten folgt Segen und Leid. Das Ergebnis von jedermans Karma muss von einem selbst ertragen werden und niemand anderes kann diesen Platz einnehmen. Das ist ein natürliches Gesetz. Unglück folgt bösen Taten als Bestrafung, was unmöglich zu vermeiden ist. Gute Menschen tun gute Taten und so geniessen sie Vergnügen an Vergnügen und gehen vom Licht ins grössere Licht. Übeltäter begehen Verbrechen und erleiden so Schmerz an Schmerz und gehen von Dunkelheit zu grösserer Dunkelheit. Niemand, ausgenommen der Buddha, weiss dies vollkommen. Selbst wenn jemand sie ermahnt und lehrt, nur sehr wenige glauben; und so endet der Kreislauf von Geburt-und-Tod niemals und die bösen Pfade bestehen endlos weiter. Die karmischen Konsequenzen für solche weltlichen Leute sind jenseits der Beschreibung im Detail.
"Daher, aufgrund der natürlichen Funktionsweise des Karmas, gibt es unzählige Leiden in den drei bösen Reiche, denen sich Sünder unterziehen müssen, Leben für Leben, für viele Kalpas, ohne ein Ende in Aussicht. Es ist wahrhaft schwer für sie, Erlösung zu erlangen und der Schmerz, dem sie sich unterziehen müssen, ist unbeschreiblich. Dies wird das fünfte grosse Übel genannt, das fünfte Leiden, das fünfte Verbrennen. Die Leiden sind vergleichbar mit einem gigantischen Feuer, das Leute bei lebendigem Leibe verbrennt.
"Wenn man inmitten dessen seine Gedanken zielstrebig kontrolliert, ehrenwerte Taten mit anständigem Benehmen vollbringt, nichts Böses begeht, und nur Gutes tut, dann erreicht man mit dem Verdienst und der Tugend Befreiung und ist fähig, dieser Welt zu entfliehen, um in den himmlischen Reichen und schliesslich in Nirvana wiedergeboren zu werden. Dies ist das fünfte grosse Gut."

 
 
Weitere Ermahnung durch den Buddha

[40] The Buddha sagte zu Maitreya: "Ich werde es nun weiter erklären. Derart sind die Leiden der fünf Übel in dieser Welt. Die fünf Leiden und fünf Verbrennungen entstehen hiervon. Leute begehen nichts als Böses und versagen Wurzeln der Tugend zu kultivieren, und so ist es natürlich, dass sie alle zu den bösen Reichen gehen. Selbst in diesem Leben leiden sie unter unheilbaren Krankheiten. Sich nach dem Tod sehnend, können sie nicht sterben; sich nach Leben sehnend können sich nicht leben. So sind sie ein Beispiel für andere, was Bestrafung für böse Handlungen ist. Nach den Tod, getrieben von ihrem Karma, fallen sie in die drei bösen Reiche, wo sie unzählige Qualen erleiden und sie sich selbst den Flammen übergeben.
"Nach einer langen Zeit werden sie wieder in dieser Welt geboren, nur um Hass gegeneinander zu schüren. Zuerst ist der Hass nur gering, aber letztlich entwickelt er sich zu einem grossen Übel. All dies, wegen ihrer gierigen Bindungen zu Reichtum und zu Sinnesvergnügen, und ihrer Verweigerung mit anderen zu teilen. Vielmehr, eigenwillige Gedanken entstehen aus den Verlangen geboren aus Dummheit. Ihre Bindung zu bösen Leidenschaften wird niemals durchgetrennt. Im Verfolgen von selbstsüchtigem Gewinn gibt es keine Chance für sie, über ihre Übel nachzudenken und sich dem Guten zuzuwenden. Wenn sie reich und wohlhabend sind, sind sie glücklich und lernen nicht bescheiden und tugendreich zu sein. Folglich sind ihr Prunk und ihre Macht kurzlebig; wenn dies erschöpft ist, müssen sie sich weiteren Leiden unterziehen. Ihre Leiden sind bestimmt, noch weiter zuzunehmen.
"Das Gesetz des Karma funktioniert wie ein überallhin ausgestrecktes Netz; in seinen Maschen fängt es unvermeidbar alle Übeltäter. Das Netz ist gewoben aus grossen und kleinen Seilen und bedeckt die ganze Welt, von ganz oben bis ganz unten, und die in ihm gefangen wurden fühlen sich völlig hilflos und zittern vor Angst. Dieses Netz war seit jeher existent. Wie schmerzvoll und herzzerreissend."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Die Leute dieser Welt sind so, wie ich es beschrieben habe. All die Buddhas bemitleiden sie, und mit göttlichen Kräften zerstören sie deren Böses und führen sie alle zur Gutheit. Wenn du die falschen Ansichten aufgibst, dich an den Schriften und Grundsätzen festhältst, und den Weg praktizierst ohne einen Fehler zu begehen, dann wirst du letztlich fähig sein, den Pfad zur Befreiung und zum Nirvana zu erreichen."
Der Buddha setzte fort: "Du und andere Devas und Menschen der Gegenwart und Leute der zukünftigen Generationen, haben die Lehren des Buddha erhalten und sollten über diese reflektieren, und während ihr ihnen folgt, solltet ihr anständig in Gedanken bleiben und tugendreiche Taten vollbringen. Herrscher sollten bei der Moral verbleiben, mit Grosszügigkeit regieren und anordnen, dass jeder ein anständiges Verhalten beibehalten soll, die Weisen verehren soll, den Mensch der Tugend respektieren soll, grosszügig zu anderen sein soll, und dafür sorgen soll, dass man die Lehren und Ermahnungen des Buddha nicht ignoriert. Alle sollten Befreiung suchen, die Wurzeln zum Samsara und seinen verschiedenen Übeln abtrennen und so erstreben, den Pfaden der unermesslichen Sorgen, Angst und Schmerzen der drei bösen Reiche zu entfliehen.
"In dieser Welt solltest du umfangreiche Wurzeln der Tugenden pflanzen, wohlwollend sein, grosszügig geben, dich enthalten die Grundsätze zu brechen, geduldig und eifrig sein, Leute mit Aufrichtigkeit und Weisheit lehren, tugendreiche Taten tun, und Gutes praktizieren. Wenn du die Grundsätze der Enthaltsamkeit mit anständigen Gedanken sogar für einen Tag und eine Nacht strikt einhältst und geistesgegenwärtig, wird der erlangte Verdienst das Tun von Gutem für hundert Jahre im Land von Amitabha noch übertreffen. Der Grund ist, weil in diesem Buddha-Land der mühelosen Spontanität alle Einwohner Gutes tun, ohne auch nur eine Haaresbreite an Bösen. Wenn du in dieser Welt Gutes tust für zehn Tage und Nächte, überschreitet der erlangte Verdienst den von Praktizieren des Guten in den Buddha-Ländern der anderer Viertel für tausend Jahre. Der Grund ist, weil in den Buddha-Ländern anderer Viertel viele Gutes praktizieren und sehr wenige Böses begehen. Es sind Länder, in denen alles natürlich dargebracht wird als ein Resultat jedermans Verdienst und Tugend, und so wird kein Übel getan. Aber in dieser Welt wird viel Böses begangen, und wenige sind natürlich versorgt; die Leute müssen hart arbeiten, um zu bekommen was sie wollen. Und das sie stets planen, sich gegenseitig zu betrügen, sind ihr Geist voller Sorgen, ihre Körper erschöpft und sie trinken Bitterheit und essen Elend. Auf diese Art und Weise sind sie gedankenverloren mit dem Abplagen beschäftigt und haben keine Zeit zu rasten.
"Aus Mitleid zu dir und anderen Devas und Menschen habe ich grosse Schmerzen ertragen, um dich zu ermahnen gute Taten zu tun. Ich habe dir Anleitungen gegeben, passend für deinen Möglichkeiten. Du hast fehlerfrei meine Lehren angenommen und sie praktiziert, und so habt ihr alle den Weg betreten, wie ihr es euch gewünscht habt.
"Woauchimmer der Buddha verweilt, gibt es keinen Bundesstaat, keine Stadt und kein Dorf, die nicht durch seine Tugenden gesegnet werden. Das ganze Land reagiert in Frieden und Harmonie. Die Sonne und der Mond scheinen mit reiner Brillianz; der Wind erhebt sich und der Regen fällt zur richtigen Zeit. Es gibt keine Unglücksfälle und Epedemien, und so wird das Land reich und seine Leute geniessen Frieden. Soldaten und Waffen werden nutzlos; und Leute verfolgen Tugenden, praktizieren Wohlwollen und kultivieren eifrig höflichen Anstand."
Der Buddha setzte fort: "Meine Sorge für euch, Devas und Menschen ist grösser als die Sorge von Eltern für ihre Kinder. Ich wurde ein Buddha in dieser Welt, habe die fünf Übel zerstört, entfernte die fünf Leiden, und habe die fünf Verbrennungen ausgelöscht. Ich habe Böses mit Gutem begegnet, das Leiden von Geburt-und-Tod ausgelöscht, und Leuten ermöglicht die fünf Tugenden zu erlangen und den Frieden des nicht konditionierten Nirvana zu erreichen. Aber nachdem ich diese Welt verlassen habe, werden meine Lehren allmählich verfallen und Leute werden Opfer von Unsicherheit und Betrug und werden verschiedene Übel begehen, die in der Wiederkehr der fünf Leiden und der fünf Verbrennungen resultieren. Da es unmöglich ist, dies im Detail zu beschreiben, habe ich dir nur einen kurzen Umriss davon gegeben.
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Ihr solltet alle über dies gut nachdenken, andere lehren und ermahnen, und über Ungehorsam gegenüber den Anleitungen des Buddha wachen."
Der Bodhisattva Maitreya sagte, mit zusammengebrachten Handflächen: "O Buddha, wie aufrichtig und wahr deine Ermahnung ist! Leute der Welt sind genau so wie du sie beschrieben hast. O Tathagata, du nimmst dich unsere sorgvoll an ohne Diskriminierung und versuchst uns alle vom Leid zu befreien. Da wir die wiederholten Ermahnungen des Buddha akzeptiert haben, werden wir Sorge tragen, diese nicht zu missachten."

 
 
Amida und das Reine Land wird dem Publikum gezeigt
[41] Der Buddha sagte zu Ananda: "Begebt euch auf eure Füsse, arrangiert eure Roben, bringt eure Handflächen zueinander, und bringt respektvoll Ehrerbietung für Amitabha dar. Buddhas und Tathagatas in den Ländern der zehn Viertel preisen stets einstimmig die Tugenden des Buddha der Nicht-Bindung und der ungehinderten Aktivität."
Ananda stand auf, arrangierte seine Robe, begabt sich in die richtige Haltung, das Gesicht nach Westen gerichtet, und demonstrierte seine aufrichtige Verehrung, indem er seine Handflächen zusammenbrachte und sich auf dem Boden ausstreckte und Amitabha Ehrerbietung erwies.
Dann sagte er zu Buddha Shakyamuni: "Weltgeehrter, ich wünsche diesen Buddha zu sehen, sein Land des Friedens und Segens, und seine Schar Bodhisattvas und Shravakas."
Sobald er dies gesagt hatte, strahlte Amitabha ein grosses Licht aus, welches alle Buddha-Länder erhellte. Die ungebenden Adamantin Berge, Mont Sumeru, zusammen mit grossen und kleinen Bergen, und alles anderes leuchtete in derselben (goldenen) Farbe. Das Licht war wie eine Flut am Ende der Periode des kosmischen Wechsels, welches die ganze Welt erfüllt wenn myriaden Dinge versinken, und so weit das Auge sehen kann, ist da nichts als eine gigantische Ausdehnung von Wasser. Genauso war die Flut aus Licht die von Amitabha ausstrahlte. All die Lichter von Shravakas und Bodhisattvas wurden überstrahlt und übertroffen, nur das Licht des Buddha verblieb hell und herrlich scheinend.
Zu dieser Zeit sah Ananada die Pracht und die majestätische Erscheinung von Amitabha, ähnlich wie Mont Sumeru, der sich über die ganze Welt erhebt. Es gab keinen Platz, der nicht durch das Licht seines Körpers von Herrlichkeit erhellt wurde. Die vier Gruppen in der Gemeinschaft des Gefolges von Buddha sahen all dies zur selben Zeit. Gleichermassen sahen alle im Reinen Land alles in dieser Welt.
 
 
Zwei Arten von Geburt in Pure Land
[42] Dann sagte der Buddha zu Ananda und Bodhisattva Maitreya: "Habt ihr das Land gesehen, das mit exzellenten und herrlichen Manifestationen erfüllt ist, alle spontan produziert, vom Boden zum Himmel der Reinen Behausung?"
Ananda antwortete: "Ja, ich habe es gesehen."
Der Buddha fragte: "Habt ihr auch die grosse Stimme von Amitabha gehört, wie er das Dharma zu allen Welten erklärt und dabei empfindungsfähige Wesen auf den Weg zu dem Buddha führt?"
Ananda antwortete: "Ja, ich habe es gehört."
Der Buddha fragte weiters: "Habt ihr auch gesehen, dass die Einwohner dieses Landes sich frei bewegen, und wie sie zu den mit sieben Juwelen geschmückten Palasten reiten, die in der Luft schweben, und so gross sind wie hundert tausend Yojanas, um dort den Buddhas der Länder in den zehn Vierteln ihre Ehrerbietung darzubringen?"
"Ja, das habe ich.", antwortete Ananda.
"Habt ihr auch gesehen, dass einige der Einwohner im embryonischen Zustand sind?"
"Ja, das habe ich. Die im embryonischen Zustand leben in Palästen, die hundert Yojanas oder fünfhundert Yoyanas hoch sind, wo sie spontane Vergnügungen geniessen, vergleichbar mit den Himmeln der drei-und-dreissig Götter."
 
 
Der Grund für die zwei Arten von Geburt

[43] Dann sagte Bodhisattva Maitreya zu Buddha: "Weltgeehrter, aus welchem Grund sind manche der Einwohner dieses Landes im embryonischen Zustand und andere werden durch Transformation geboren?"
Der Buddha antwortete: "Maitreya, falls empfindungsfähige Wesen, die verschiedeneste verdienstreiche Taten im Erstreben von Geburt in diesem Land vollbringen, aber noch immer Zweifel nähren, so sind solche Wesen unfähig die Buddha-Weisheit zu erfassen, die unvorstellbare Weisheit, unsagbare Weisheit, die grenzenlose Mahayana Weisheit, und die unvergleichliche, unübertroffene, und allerhöchste Weisheit.
Obgleich sie diese Weisheiten anzweifeln, glauben sie dennoch an Vergeltung des Bösen und Belohnung der Tugenden und kultivieren so einen Grundstock an Verdiensten, eine Geburt in diesem Land erstrebend. Solche Wesen werden in einem Palast geboren, wo sie für fünfhundert Jahre leben, ohne die Möglichkeit den Buddha zu sehen, seine Ausführungen des Dharmas zu hören, oder die Schar an Bodhisattvas und Shravakas zu sehen. Aus diesem Grund wird diese Art der Geburt in Pure Land 'embryonische Geburt' genannt."
"Wenn empfindungsfähige Wesen mit resolutem Glauben diese Arten der Weisheit, von Buddha's Weisheit bis zur höchsten Weisheit, annehmen, verdienstreiche Taten vollbringen und aufrichtig den erlangten Verdienst (zu diesem Land) übertragen, so werden diese Wesen unmittelbar durch Transformation geboren. Sitzend mit verschränkten Beinen, in einer mit sieben Juwelen geschmückten Lotusblume, und sie erreichen dieselbe herrliche Form, Weisheit und Tugend wie andere Bodhisattvas dort."

 
Shakyamunis Ermunterung zu Glauben

[44] "Weiters, Maitreya, wenn grosse Bodhisattvas in den Buddha-Ländern anderer Viertel sich sehnen, Amitabha zu sehen und zu ihm beten und Opfergaben für ihn und seine Schar an Bodhisattvas und Shravakas darbringen, so werden sie nach dem Tod in Land von Amitabha geboren. Unmittelbar werden sie transformiert und von innerhalb der mit sieben Juwelen geschmückten Lotusblumen geboren.
"Maitreya, du solltest wissen, dass die durch Transformation Geborenen huchste Weisheit besitzen, während die im embryonischen Zustand dieser Weisheit entbehren und fünfhundert Jahre vergehen lassen mussen, ohne fähig zu sein, den Buddha zu sehen, seine Lehren des Dharmas zu hören, die Schar der Bodhisattvas und Shravakas zu sehen, Opfergaben für Buddha zu machen, die Regeln der Führung von Bodhisattvas zu lernen, oder tugendreiche Praktiken zu tun. Du solltest wissen, dass dies so ist, weil diese Wesen Zweifel gehegt haben und an Weisheit aus ihren vorigen Leben entbehrten."

 
 
Embryonische Geburt

[45] The Buddha sagte zu Maitreya: "Lass uns annehmen, dass ein Rad-drehender Monarch ein spezielles Gemach hat, welcher mit sieben Juwelen geschmückt ist und ausgestattet mit bevorhängten Sitzbänken und seidenen Bannern, die von der Decke hängen. Wenn Prinzen ein Vergehen gegen den König begangen haben, werden sie in dieses Gemach gebracht und mit Goldketten angekettet. Sie bekommen zu essen und zu trinken, und werden versorgt mit Kleidern, Sitzbänken und Kissen, Blumen und Weihrauch, und können Musik geniessen. Da sie wie so wie der Rad-drehende Monarch selbst behandelt werden, gibts es nichts an dem es ihnen fehlt. Denkst du, dass diese Prinzen es geniessen würden, dort zu leben?"
"Nein, das tun sie nicht," antwortete Maitreya. "Sie würden verschiedene Wege suchen, um an einen machtvollen Mann heranzutreten, der ihnen hilft zu entfliehen."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Diese Wesen, die innerhalb der Lotusknospen geboren werden, sind genauso. Weil sie Zweifel in die Weisheit des Buddha haben, werden sie in Palästen geboren. Obwohl sie keine Bestrafung erfahren oder gar für einen Moment schlecht behandelt werden, müssen sie fünfhundert Jahre dort verweilen, ohne fähig zu sein die Drei Kostbarkeiten zu sehen, Opfergaben fur Buddha zu machen, oder einen Vorrat an Tugend zu kultivieren. Das ist deprimierend für sie. Obgleich es dort andere Vergnügen gibt, geniessen sie es nicht, dort zu leben.
"Wenn diesen Wesen die Fehler, die sie in ihren vorigen Leben begangen haben, bewusst werden und sie es tief bereuen, dann können sie, wenn sie dies wünschen, den Ort verlassen und dorthin gehen, wo Amitabha lebt. Dann können sie ihm Verehrung erweisen und ihm Opfergaben darbringen; sie können dann auch die unzähligen und zahllosen anderen Buddhas besuchen und verschiedene tugendreiche Praktiken ausüben. Maitreya, du solltest wissen, dass die Bodhisattvas die erlauben, das Zweifel aufkommen, grosse Vorzüge verlieren. Aus diesem Grund solltest du resoluten Glauben in die höchste Weisheit des Buddhas haben."

 
 
Besuche im Pure Land von Bodhisattvas anderer Buddha-Länder

[46] Der Bodhisattva Maitreya sagte zu dem Buddha: "Weltgeehrter, wie viele nicht-retrogressive Bodhisattvas gibt es in dieser Welt, die in diesem Buddha-Land geboren werden?"
Der Buddha antwortete: "Sieben-und-sechzig Kotis nicht-retrogressive Bodhisattvas aus dieser Welt werden dort geboren. Jede dieser Bodhisattvas hat zuvor Opfergaben an unzähligen Buddhas dargebracht, mit beinahe solchem Eifer wie du es getan hast, Maitreya. Vielmehr werden auch Bodhisattvas mit geringeren Praktiken und solche, die nur kleine Handlungen des Verdiensts vollbracht haben, diese Zahl ist jenseits der Berechenbarkeit, alle dort geboren werden."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Nicht nur diese Bodhisattvas aus dieser Welt, aber auch die von Buddha-Ländern anderer Viertel werden dort geboren. Erstens, es gibt in dem Land des Buddha genannt Weitreichende Beleuchtung einhundert-und-achzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Zweitens, im Land des Buddha Juwelen-Speicherraum gibt es neunzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Drittens, im Land des Buddha Unermesslicher Klang gibt es zweihundert-und-zwanzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Viertens, im Land des Buddha Geschmack des Nektar gibt es zweihundert-und-fünfzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Fünftens, im Land des Buddha Drachen-Unterwerfung gibt es vierzehn Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Sechstens, im Land des Buddha Höchste Kraft gibt es vierzehn tausend Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Siebtens, im Land des Buddha Löwe gibt es fünf hundert Kotis an Bodhisattavas, die alle dort auf Besuch sind. Achtens, im Land des Buddha Unbeschmutztes Licht gibt es achzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Neuntens, im Land des Buddha Spitze der Tugend gibt es sechzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Zehntens, im Land des Buddha Berg der Exzellenten Tugend gibt es sechzig Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Elftens, im Land des Buddha König der Menschen gibt es zehn Kotis an Bodhisattvas, die alle dort auf Besuch sind. Zwölftens, im Land des Buddha Herrliche Blume gibt es zahllose und unberechenbar viele Bodhisattvas, die alle nicht-retrogressiv sind und unerreichte Weisheit besitzen, die zuvor Opfergaben für zahllose Buddhas dargebracht haben und fähig, in sieben Tagen die hartnäckigen Lehren des Dharma zu erlernen, welches nur von Mahasattvas nach dem Praktizieren über hundert tausend Kotis von Kalpas lang erreicht wird. Diese Bodhisattvas sind alle dort auf Besuch. Dreizehntens, im Land des Buddha Angstlosigkeit gibt es sieben hundert-und-neunzig Kotis grosser Bodhistattvas und unberechenbar viele geringere Bodhisattvas und Bhiksus, die alle dort auf Besuch sind."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Nicht nur die Bodhisattvas dieser vierzehn Länder sind in diesem Land auf Besuch, sondern auch Bodhisattvas von unzähligen Buddha-Ländern der zehn Viertel, deren Zahl unberechenbar ist. Selbst wenn ich dir die Namen der Buddhas aus den Vierteln und die Zahl der Bodhisattvas und Bhiksus die dort auf Besuch sind, unaufhörlich Tag und Nacht eine Kalpa lang aufzähle, würde ich nicht fähig sein, die gesamte Liste zu vollenden. Deshalb habe ich dir nur eine kurze Beschreibung gegeben."

 
 
Shakyamunis Ermunterung, dieses Sutra anzunehmen

[47] The Buddha sagte zu Maitreya: "Wenn es Leute gibt, die den Namen dieses Buddhas hören und sich so sehr freuen, dass sie gar tanzen, und sich an ihn sogar nur einmal erinnern, dann solltest du wissen, dass sie grossen Vorteil erlangt haben, durch Erhalten unübertroffener Tugend. Aus diesem Grund, Maitreya, selbst wenn ein grosses Feuer das Universum von tausend millionen Welten erfüllen würde, solltest du hindurchgehen, um dieses Sutra zu hören, um freudvollen Glauben aufsteigen zu lassen, um es zu hüten und zu rezitieren, und um es in Übereinstimmung mit seinen Lehren zu praktizieren. Dies ist so, weil es viele Bodhisattvas gibt, die sich wünschen diese Lehren zu hören, aber noch unfähig sind, dies zu tun. Wenn es emfindungsfähige Wesen gibt, die es gehört haben, erreichen sie den Zustand der Nicht-Retrogression für das Realisieren der Höchsten Erleuchtung. Darum solltest du dieses Sutra aus vollem Herzen in Glauben annehmen, es hüten und zu rezitieren, und es in Übereinstimmung mit seinen Lehren zu praktizieren."
"Ich habe diese Lehre zum Wohl der emfindungsfähigen Wesen erklärt und dir ermöglicht, Amitabha und alle in seinem Land zu sehen. Verfolgt ehrgeizig, was ihr tun sollt. Nachdem ich in das Nirvana eingegangen bin, erlaubt nicht, dass Zweifel aufkommt. In der Zukunft, werden buddhistische Schriften und Lehren verfallen. Aber aus Mitleid und Mitgefühl werde ich speziell dieses Sutra in der Welt für weitere hundert Jahre erhalten. Die Wesen, die hierauf stossen, werden Befreiung in Übereinstimmung mit ihren Aspirationen erlangen."
Der Buddha sagte zu Maitreya: "Es ist schwer, auf einen Tathagata zu treffen und ihn zu erblicken wenn er in dieser Welt ist. Es ist schwer, Zugang zu finden, schwer die Lehren und Schriften von Buddha zu hören." Es ist auch schwer, die exzellenten Lehren für Bodhistattvas zu hören, die Paramitas. Schwer ist es auch, einen guten Lehrer zu treffen, das Dharma zu hören und die Praktiken auszuüben. Aber das Allerschwerste aller Schwierigkeiten ist, dieses Sutra zu hören, in Freude daran zu glauben und daran festzuhalten. Nichts ist schwerer als das. Deshalb habe ich mein Dharma geformt, deshalb habe ich mein Dharma erklärt, und deshalb habe ich mein Dharma gelehrt. Du musst es mit der beschriebenen Methode erhalten und praktizieren."

 
 
Epilog

[48] Als der Weltgeehrte seine Ausführungen zu diesem Sutra beendet hatte, wurde die Aspiration zur höchsten Erleuchtung in zahllosen empfindungsfähigen Wesen erweckt. Zwölf tausend Nayutas menschlicher Wesen erreichten das reine Dharma-Auge; zwei-und-zwanzig Kotis an Devas und Menschen erreichten den Zustand eines Nicht-Zurückkehrenden; achthundert tausend Bhiksus erkannten die Weisheit des Zerstörens von Verschmutzungen; vierzig Kotis an Bodhisattvas erreichten den Zustand der Nicht-Retrogression; und alle, geschmückt mit der Tugend der universellen Gelobnisse, werden letztendlich vollkommene Erleuchtung erreichen.
Zu dieser Zeit erschütterte das gesamte Universum von tausend millionen Welten auf sechs Arten, und grosses Licht erhellte alle Länder der zehn Viertel. Hundert tausend Arten von Musik wurde spontan gespielt und unzählige herrliche Blumen fielen im Überschwenglichkeit vom Himmel.
Als Buddha das Überbringen dieses Sutras beendet hatte, bejubelten der Bodhisattva Maitreya und Bodhisattvas aus den Ländern der zehn Viertel, zusammen mit dem Älteren Ananda, anderen grossen Shravakas und allen in der Gemeinschaft, ohne Ausnahme, den Diskurs des Buddha.

 
 

Ende des Teil Drei, Ende von
DAS GRÖSSERE SUTRA ÜBER AMITABHA
überbracht von Shakyamuni Buddha