(Teil Zwei)


Das Sutra über den Buddha des Unendlichen Lichts
überbracht von Shakyamuni Buddha

 
 
Karmischer Entgelt eines Bettlers und eines Königs

[18] Der Buddha sagte zu Ananda, "Wenn ein Bettler in extremer Armut an der Seite eines Königs sitzt, wie man deren Erscheinungen vergleichen?"
Ananda antwortete: "Wenn solch ein Mann an der Seite eines Königs sitzt, mit starker Abmagerung, die gewöhnliche und zerlumpte Erscheinung kann nicht mit der des Königs verglichen werden. Seine Erscheinung ist tausend millionen Kotis oder gar unberechenbar oft geringer als die des Königs. Was der Grund hierfür ist? Die Bedingungen eines Bettlers in extremer Armut -- auf der niedrigsten sozialen Stufe zu sein, mit gerade genug Kleidung um seinen Körper zu bedecken, kaum genug Essen um sein Leben zu erhalten, mit Hunger und Kälte die ihn quälen, und beinahe den menschlichen Kontakt verloren zu haben -- das ist das Ergebnis seine Missetaten in früheren Leben. In der Vergangenheit hat er nicht Wurzeln der Tugenden kultiviert, aber stattdessen, Reichtümer angesammelt ohne anderen etwas davon abzugeben. Er wurde immer geiziger, als sein Reichtum anwuchs, verlangte mehr zu erhalten, sein Verlangen war nicht zu befriedigen und er suchte nach immer mehr ohne auch nur einen Gedanken an guten Handlungen zu haben. So sammelte er einen Berg an bösem Karma an. Als sein Leben endete, verschwand auch all sein Reichtum, und was er unter grosser Mühe und Sorgen angesammelt hatte, war ihm nicht mehr nützlich; alles ging vergebens über in den Besitz anderer. Nachdem er keinen Stock von Verdienst hatte, auf den er sich stützen konnte und keine Tugenden auf die er sich verlassen konnte, fiel er nach dem Tod in eines der drei bösen Reiche, wo er für lange Zeit Schmerz ertragen musste. Als seine karmischen Strafen endeten, war es ihm möglich zu entfliehen, aber er wurde in einer niederen Klasse wiedergeboren; da er närrisch ist, niedrig und minderwärtig, kann er kaum die Erscheinung eines menschlichen Wesens aufrecht erhalten.
"Der König eines Landes ist der zumeist geehrte aller Männer. Dies ist die Belohnung für angesammelte Tugenden vergangener Leben, in welchen er mit einem mitleidsempfindenden Herz, vielen grosszügig etwas abgab, Leute von Leid durch Güte und Wohlwollen rettete, er vollbrachte gute Taten mit Aufrichtigkeit, und stritt niemals mit anderen. Als sein Leben endete, wurde er belohnt und in einen höheren Zustand wiedergeboren. Im himmlischen Reich geboren, geniesst er nun Segen und Freude. Seine angesammelten Tugenden produzieren solch einen Vorteil an Gutheit, dass als er wieder als Mensch in dieses Leben geboren wurde, seine Geburt verdientermassen in einer königlichen Familie stattfand. Das er auf natürliche Art und Weise nobel ist, werden seine gesegneten und majetätischen Befehle von seinen Leuten respektiert, und überragende Kleider und überschwengliches Essen werden ihm dargebracht, so wie er es sich wünscht. All dies ist ein Verdienst von Tugenden aus seinen vergangenen Leben."

 
 
Vergleich zwischen Himmeln und dem Reinen Land

[19] Der Buddha sagte zu Ananda, "Was du sagst ist wahr. Und obwohl ein König der nobelste aller Menschen ist und eine königliche Erscheinung hat, wenn man ihn mit einem Rad-drehendem Monarchen vergleicht, würde er niedrig und minderwärtig erscheinen, so wie ein Bettler neben einem König. Gleichermassen, wie exzellent und ungeschlagen die majestätische Erscheinung eines solchen Monarchen auch immer sein mag, wenn man ihn mit einem Herrscher der Himmel der Drei-und-dreissig Götter vergleicht, wird auch er unvergleichbar minderwärtig erscheinen, sogar um zehntausend Kotis minderwärtiger. Nochmals, wenn der himmlische Herrscher mit einem Herrscher des Sechsten Himmels verglichen wird, wird er um hunderttausend Kotis minderwärtiger erscheinen. Wenn ein Herrscher des Sechsten Himmels mit einem Bodhisattva oder einem Shravaka aus dem Land von Amitabha verglichen wird, wird seine Erscheinung und Auftreten weit entfernt sein, um sich mit dem eines Bodhisattva oder einem Shravaka messen zu können; er erscheint um tausend millionen Kotis oder gar unberechenbar minderwärtiger."

 
 
Vergnüglichkeiten im Reinen Land

[20] Der Buddha sagte zu Ananda: "Devas und Menschen im Land von Amitabha werden jeder Einzelne mit Roben, Essen und Trinken, Blumen, Parfüm, Schmuck, seidenen Baldachins und Bannern ausgestattet, und sind von exquisiten Klängen umgeben. Ihre Wohnplätze, Paläste, und Pavilions sind genau in Übereinstimmung mit ihrer Körpergrösse. Ein, zwei oder gar unzählige Schmuckstücke erscheinen vor ihnen, sobald sie dies wünschen. Ausserdem bedecken wunderschöne juwelenbesetzte Stoffe den Boden, wo all die Devas und Menschen gehen. In diesen Buddha-Ländern gibt es unzählige juwelenbesetzte Netze, alle geschmückt mit Geflechten aus Goldfäden, Perlen, und hundert tausend Arten von seltenen und grossartigen Kostbarkeiten. Überall an den Netzen hängen brilliant scheinende Glöckchen von allergrösster Schönheit. Wenn eine natürliche Brise von Tugend aufkommt und saft weht, ist es moderat temperiert, weder kalt noch heiss, sie ist erfrischend und sanft für die Sinne, und bewegt sich weder zu langsam, noch zu schnell. Wenn die Brise über die Netze und die verschiedenen juwelenbesetzten Bäume weht, kann man zahllose exzellente Klänge des Dharma hören, und zehn tausend Arten von delikaten Düften der Tugend werden verteilt. Wenn man diese Düfte riecht, verstummen alle aufkommenden Unreinheiten und Verlangen. Wenn man von der Brise selbst berührt wird, geniesst man dasselbe Vergnügen, das ein Mönch verspührt, der den Samadhi der Auslöschung betreten hat.

 
 
Blumen und zahllose Lichtstrahlen werden von ihnen ausgestrahlt

[21] "Nochmals, wenn eine Brise weht, werden Blumen durch das ganze Buddha-Land gestreut; sie teilen sich spontan in verschiedene Farben, nicht durcheinander gemischt. Sie sind weich und angenehm anzugreifen, leuchten brilliant und verbreiten reiche Düfte. Wenn sie ihre Füsse darauf setzen, sinken sie zehn Zentimeter ein, aber wenn der Fuss gehoben wird, heben sie sich wieder auf die urspüngliche Höhe. Wenn die Blumen ihren Zweck erfüllt haben, öffnet sich die Erde und sie verschwinden, den Boden sauber und ohne Spuren zurücklassend. Zum richtigen Zeitpunkt, sechs mal am Tag, weht diese Brise und verstreut Blumen auf diese Weise. Vielmehr gibt es Lotusblumen aus verschiedenen Juwelen in dem Land; jede hat hundert tausend Kotis von Petals mit Licht zahlloser Farben -- blaue Lotuse scheinen mit einem blauen Licht, weisse scheinen mit einem weissen Licht, und, ebenso gibt es dunkelblaue, gelbe, rote und lila Lotuse, die mit Lichtern in den jeweiligen Farben scheinen. Die Brillianz dieser Lichter ist so herrvorragend, dass es die Sonne und den Mond überstrahlt. Jede Blume strahlt sechs-und-dreissig hundert tausend Kotis von Lichtstrahlen aus, jede einzelne sendet sechs-und-dreissig hundert tausend Kotis von Buddhas weiter. Die Körper dieser Buddhas sind lila-gold, und deren physische Erscheinungen und Zeichen sind unübertroffen und jenseits allen Vergleichs. Jeder Buddha strahlt hundert tausende Lichtstrahlen aus und erklärt das Dharma für Wesen in den zehn Vierteln, und bringt so unzählige Wesen auf den richtigen Pfad des Buddha.

 
 
Erfüllung des 11., 17., und 18. Gelobnis

[22] Der Buddha sagte zu Ananda: "Empfindungsfähige Wesen, die in diesem Buddha-Land geboren wurden, residieren alle unter denen, welchen Nirvana versichert ist. Der Grund hierfür ist, dass es in diesem Land weder Wesen gibt, die für negative Zustände bestimmt sind, noch solche, deren Bestimmungen unsicher sind.
"Alle Buddhas, Tathagatas, in den zehn Vierteln, so zahlreich wie der Sand des Flusses Ganges, sie alle zusammen preisen die unvorstellbare, höchste Tugend von Amitabha. Alle empfindungsfähige Wesen, die seinen Namen gehört haben, in Glauben jubeln, sich an ihn zumindest einmal erinnern und aufrichtig den Verdienst tugendreicher Praktiken diesem Land widmen, im Erstreben dort geboren zu werden, werden die Geburt erreichen und in einem Zustand der Nicht-Retrogression leben. Ausgenommen sind jedoch diejenigen, die gegen die Fünf Grabsünden verstossen und das korrekte Dharma missbrauchen."

 
 
Drei Klassen von Anwärtern:
1) Höhere Klasse
[23] Der Buddha sagte zu Ananda: "Die höhere Klasse der Anwärter sind diejenigen, die ihr Zuhause verlassen und weltlichen Begehren entsagen, um Mönche zu werden. Erwacht die Erleuchtung zu erlangen, erinnern sie sich zielstrebig an Amitabha und vollbringen verdienstvolle Praktiken, im Erstreben in seinem Land geboren zu werden. Wenn sie im Begriff sind zu sterben, wird Amitabha zusammen mit einer Schar Weiser vor ihnen erscheinen. Dann werden sie ihm folgen und Geburt in seinem Land erreichen. Umgehend werden sie durch Transformation spontan aus Lotusblüten, die mit sieben Juwelen besetzt sind, geboren. Sie werden in einem Zustand der Nicht-Retrogression leben, erreichen unerschütterliche Weisheit und werden imstande sein, frei übernatürliche Kräfte auszuüben. Aus diesem Grund sollten empfindungsfähige Wesen, die Amitabha zu sehen wünschen und zur Aspiration der Erleuchtung erwacht sind, verdienstreiche Taten in dieser Welt vollbringen, und erstreben in seinem Land geboren zu werden."
 
2) Mittlere Klasse
[24] Die mittlere Klasse der Anwärter sind Devas und Menschen in den Welten der zehn Viertel, die sich aufrichtig wünschen, in diesem Land geboren zu werden. Obgleich sie ausserstande sind, Mönche zu werden und viel Verdienst zu kultivieren, erwachen sie zum Verfolgen der höchsten Erleuchtung, zielstrebig denken sie an Amitabha, vollbringen einige gute Taten, beachten die Grundsätze der Enthaltsamkeit, bauen Stupas, spenden für buddhistische Statuen, geben Almosen an Flicker, hängen Banner auf, zünden Kerzen an, streuen Blumen, verbrennen Räucherdüfte, und so weiter. Sie übertragen den Verdienst dieser Praktiken an sein Land, erstrebend dort geboren zu werden. Wenn sie im Begriff sind zu sterben, manifestiert Amitabha seinen transformierten Körper, der voll und ganz dieselbe Ausstrahlung und körperlichen Eigenschaften und Zeichen besitzt wie der wahre Buddha, und lässt diesen vor ihnen erscheinen, zusammen mit einer Schar Weiser. Dann werden sie diesem transformierten Buddha folgen und in Pure Land geboren werden, wo sie in einem Zustand der Nicht-Retrogression leben. Ihre Kunstfertigkeiten und Weisheit wird gleichgestellt zu deren der höheren Klasse von Anwärtern sein."
 
3) Niedrigere Klasse
[25] Der Buddha sagte zu Ananda: "Die niedrigere Klasse der Anwärter sind Devas und Menschen in den Welten der zehn Viertel, die sich aufrichtig wünschen, in diesem Land geboren zu werden. Obgleich sie ausserstande sind, viele verdienstreiche Taten zu tun, erwachen sie zum Verfolgen der höchsten Erleuchtung und konzentrieren sich zielstrebig auf Amitabha gleichsam zehnmal, im Wunsch, in seinem Land geboren zu werden. Wenn sie das gewaltige Dharma vernehmen, nehmen sie es freudvoll an und nähren keinen Zweifel mehr; und indem sie sich auch nur einmal an den Buddha erinnern, erstreben sie aufrichtig, in diesem Land geboren zu werden. Wenn sie im Begriff sind zu sterben, werden sie Buddha in einem Traum sehen. Auch jene Anwärter werden in Pure Land geboren. Deren Verdienst wird gleichgemessen mit der mittleren Klasse von Anwärtern sein."
 
 
Besuche im Pure Land von Bodhisattvas aus anderen Ländern

[26] Der Buddha sagte zu Ananda: "Die majestätische Tugend von Amitabha ist grenzenlos. All die nicht bezifferbaren, zahllosen und unvorstellbaren Buddhas, Tathagatas, in den Welten der zehn Viertel loben ihn hoch. Zahllose und unzählbare Bodhisattvas in den Buddha-Ländern des östlichen Viertels, so zahlreich wie der Sand am Fluss Ganges, sie alle, ohne Ausnahme, besuchen Amitabha, um ihm Verehrung zu erweisen und ihm und der Versammlung der Bodhisattvas und Shravakas Opfergaben darzubringen. Sie haben die Lehren vernommen und erklären diese nun, um Leute auf den Pfad des Buddhas zu führen. Und wie im östlichen Viertel, so ist es auch im südlichen, im westlichen und im nördlichen Viertel, und auch in den vier dazwischenliegenden Vierteln, oberhalb und unterhalb."

 
 
Verse über die Besuche der Bodhisattvas
[27] Dann sprach der Weltgeehrte die folgenden Verse:
 

1. Im östlichen Viertel gibt es Buddha-Länder,
So zahlreich wie der Sand des Flusses Ganges;
Bodhistattvas die in diesen Ländern leben,
Gehen zu Amitabha, um dem Erleuchteten Ehrerbietung zu erweisen.

 

2. So ist es auch in den südlichen, westlichen, und nördlichen Vierteln,
In den dazwischenliegenden Vierteln, oberhalb und unterhalb;
Bodhisattvas die in diesen Ländern leben
Gehen zu Amitabha, um dem Erleuchteten Ehrerbietung zu erweisen.

 

3. All diese Bodhisattvas nehmen
Exquiste himmlische Blumen mit sich,
Kostbaren Weihrauch und unbezahlbare Roben,
Und machen Opfergaben für Amitabha, den Erleuchteten.

 

4. Sie spielen himmlische Musik in Konzerten,
Produzieren harmonische und delikate Klänge,
Sie preisen den Zumeistgeheehrten mit Hymnen
Und machen Opfergaben für Amitabha, den Erleuchteten.

 

5. 'Du hast die übernatürlichen Kräfte und Weisheit vollkommen gemacht,
Mit welchen du frei die Toren des tiefsinnigen Dharmas betritts;
Du besitzt auch Vorräte an Verdienst und Tugend
Und unvergleichlich hohes Wissen.

 

6. Du erhellst die Welt mit der Sonne der Weisheit,
Du zerstreust die Wolken von Geburt-und-Tod.'
Nachdem sie dreimal rückwärts um ihn gegangen sind,
Erweisen sie dem Unübertroffenen ihre Ehrerbietung.

 

7. Da sie das herrliche Pure Land gesehen haben,
Wundervoll und prächtig,
Sind sie erwacht zur höchsten Aspiration

Und wünschen, ihre Länder wären wie das seine.

 

8. Dann verändert Amitabha, der Erleuchtete,
Seine Gesichtszüge und lächelt;
Von seinem Mund strahlen zahllose Lichtstrahlen,
Welche die Welten in den zehn Vierteln erhellen.

 

9. Diese Lichtstrahlen kehren zurück, umkreisen seinen Körper,
Dreimal, und verschwinden dann in der Krone seines Kopfes.
Alle Devas und Menschen sind entzückt dies zu sehen
Und erfüllt mit grosse Freude.

 

10. Avalokiteshvara, das erhabene Wesen,
richtet seine Kleider zurecht und neigt in Verbeugung seinem Kopf,
Um den Buddha zu fragen, 'Warum lächelst du?
Ehrfürchtig erfrage ich dies. Bitte sage mir, warum.'

 

11. Des Buddhas majestätische Stimme war wie Donner,
Die wundervolle Klänge mit den acht Qualitäten einer Stimme produziert;
'Weil ich dabei bin, Vorhersagungen an die Bodhisattvas zu geben.
Ich erkläre es dir nun. Höre aufmerksam zu!

 

12. Ich bin mir vollkommen der Gelobnisse der Bodhistattvas bewusst,
Die von den zehn Vierteln kommen;
Sie streben dannach, ihre Pure Länder zu verherrlichen.
Nachdem sie meine Vorhersagungen vernommen haben, werden sie Buddhas werden.

 

13. Während sie realisieren, dass alle Dharmas wie ein Traum sind,
Eine Illusion oder ein Echo,
Werden sie ihre exzellenten Gelobnisse erfüllen
Und sicherlich Pure Länder so wie dieses einrichten.

 
14. Da sie wissen, dass alle Dharmas wie ein Gewitterblitz oder ein Schatten sind,
Werden sie den Bodhisattva Pfad bis zum Ende verfolgen
Und einen Vorrat an Verdienst anhäufen. Nachdem sie
Meine Vorhersagungen vernommen haben, werden sie Buddhas werden.
 
15. Weil sie genau wissen, dass die Natur aller Dharmas
Leer und ohne Substanz ist,
Werden sie zielstrebig ihre Pure Länder produzieren
Und sicherlich Pure Länder so wie dieses einrichten.'
 

16. Die Buddhas sagen den Bodhisattvas, sie sollen gehen und
Dem Buddha des Landes des Friedens und der Bereitstellung ihre Eherbietung erweisen.
'Hört seine Lehren, erfreut euch sie zu erhalten und zu praktizieren,
Und dann erreicht ihr schnell das Reich der Reinheit.

 

17. Wenn du zu seinem herrlichen Land gehst,
Wirst du sofort übernatürliche Kräfte erlangen.
Nachdem du fehlerfreie Vorhersagungen von Amitabha erhalten hast,
Wirst du perfekte Erleuchtung erreichen.

 

18. Durch die Macht der urspünglichen Gelobnisse des Buddha,
Werden alle, die seinen Namen hören und Geburt ersehnen,
Ohne Ausnahme in seinem Land geboren werden
Und ohne Mühen den Zustand der Nicht-Retrogression betreten.

 

19. Bodhisattvas, wenn ihr Gelobnisse macht,
Dass euer Land wie dieses sein soll,
Während ihr erstrebt, alle Wesen überall zu retten,
Wird euer Name durch all die zehn Viertel berühmt werden.

 

20. Um Millionen von Tathagatas zu dienen,
Könnt ihr verschiedene Formen annehmen und zu diesen Ländern fliegen;
Nachdem ihr ihnen mit freuderfüllten Herzen Ehrerbietung dargebracht habt,
Kehrt ihr zurück in das Land des Friedens und der Bereitstellung.'

 

21. Ohne einen Vorrat an Gutheit vergangener Leben,
kann man dieses Sutra nicht hören;
Aber die, die Grundsätze streng eingehalten haben,
Können das richtige Dharma hören.

 

22. Der einen Buddha in der Vergangenheit getroffen hat,
kann diese Lehre annehmen.
Solch eine Person wird respektvoll Verehrung darbringen, hört
Und behütet sie, und jubelt so sehr, dass er gar tanzt.

 

23. Arrogante, verdorbene und kindliche Leute
Können diese Lehre nicht leicht annehmen.
Aber die Buddhas in ihren vergangenen Leben getroffen haben,
jubeln sie zu hören.

 

24. Weder Shravakas noch Bodhisattvas sind fähig,
Den Geist des Weisen erschöpfend zu wissen;
Sie sind wie die, die blind geboren wurden
Und nun wünschen, andere zu führen.

 
25. Des Tathagata's Ozean der Weisheit
Ist tief, weitreichend, und grenzenlos.
Sogar die Weisen des Hinayana können sie nicht ermessen;
Nur der Buddha weiss es mit Klarheit.
 
26. Lass uns annehmen, dass alle menschlichen Wesen,
Ohne Ausnahme, Erleuchtung erlangt haben
Und mit reiner Weisheit die ursprüngliche Leere realisieren.
Sogar wenn sie über des Buddhas Weisheit für myriaden von Kalpas nachdenken,
 
27. Und selbst wenn sie diese mit äusserster Anstrengung ihre ganzen Leben lang erläuterten,
Sie würden nicht ein erschöpfendes Wissen von ihr erlangen.
Des Buddhas Weisheit ist somit grenzenlos
Und rein bis in ihre Tiefe.
 

28. Menschliches Leben zu erhalten ist extrem schwer;
Einen Buddha in dieser Welt zu treffen ist auch schwer;
Auch ist es für einen Menschen schwer, Glauben und Weisheit zu erreichen.
Sobald du das Dharma gehört hast, bemühe dich sehr es dir zu Herzen zu nehmen.

 

29. Wenn du das Dharma gehört hast und es nicht vergisst,
Sondern stattdessen es mit grosser Freude anbetest und verehrst,
Bist du mein guter Freund. Aus diesem Grund,
Solltest du zur Aspiration zur Erleuchtung erwachen.

 

30. Selbst wenn die ganze Welt in Flammen steht,
Verfolge zielstrebig deinen Weg hindurch, um das Dharma zu hören;
Dann wirst du sicher des Buddha's Erleuchtung erreichen.
Und überall Wesen aus dem Fluss von Geburt-und-Tod befreien.

 
 
Bodhisattvas in Pure Land

[28] The Buddha sagte zu Ananda: "Alle Bodhisattvas im Land von Amitabha werden schliesslich, nach einem weiteren Leben, die Stufe eines Buddha erreichen. Ausgenommen sind die, die ursprüngliche Gelobnisse gemacht haben, zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen; die fest entschlossen sind, den Verdienst ihrer grossen Gelobnisse zu kultivieren und alle empfindungsfähigen Wesen zu retten. Ananda, jeder Shravaka in diesem Buddha-Land von Amitabha strahlt Licht aus für einen Faden um seinen Körper. Das Licht eines Bodhisattva scheint einhundert Yojanas. Es gibt zwei besonders ehrwürdige Bodhisattvas, deren majestätisches Licht überall in das Universum der tausend millionen Welten scheint."
Ananda fragte: "Wie heissen diese zwei Bodhisattvas?"
Der Buddha antwortete: "Einer wird Avalokiteshvara genannt und der andere Mahasthamaprapta. Sie hatten beide Bodhisattva Praktiken in dieser Welt ausgeübt und am Ende ihrer Leben wurden sie durch Transformation in diesem Buddha-Land geboren. Ananda, die empfindungsfähigen Wesen die dort geboren werden besitzen alle die zwei-und-dreissig körperlichen Merkmale eines grossen Mannes und auch Weisheit, mit welcher sie tief in die Natur aller Dharmas eindringen und deren feine Essenz erreichen. Ihre übernatürlichen Kräfte kennen keine Einschränkung und ihre körperlichen Sinne sind scharf und klar. Die Bodhisattvas mit niedrigeren Fähigkeiten erlangen zwei Einsichten. Diejenigen mit höheren Fähigkeiten erreichen unzählige Verdienste durch die Einsichten in das Nicht-Entstehen aller Dharmas. Diese Bodhisattvas werden nicht zum Gegenstand von Wiedergeburt in bösen Reichen, bevor sie Buddhas werden. Ausgenommen sind die, die Geburt in den Welten anderer Viertel während der ungestümen Perioden der fünf Verunreinigungen erstreben; sie manifestieren ihre Formen in passender Gestalt der Wesen dort, so wie in dieser Welt. Sie können frei übernatürliche Kräfte ausüben und erinnern sich stets ihrer vergangenen Leben."
Der Buddha sagte zu Ananda: "Durch die Kraft des Buddha können Bodhisattvas in diesem Land zu unzähligen Welten in den zehn Vierteln reisen, in so kurzer Zeit wie es gebraucht, um ein Mahl zu essen, um dort Ehrerweisung und Opfergaben für die Buddhas, die Weltgeehrten, darzubringen. Wenn diese Bodhisattvas es so wünschen, erscheinen spontan durch Vorstellung unzählbare und zahllose Opfergaben, wie Blumen, Weihrauch, Musik, seidene Baldachins und Banner. Sie sind selten und herrlich, mit nichts in dieser Welt zu vergleichen. Sie werden dementsprechend den Versammlungen der Buddhas, Bodhisattvas und Shravakas geopfert. Die Blumen verbleiben im Himmel und sammeln sich zu Baldachins. Ihre Brillianz ist gleissend und ihr Duft verbreitet sich überall. Die Blumen-Baldachins variieren in Grösse, von solchen die vier hundert Li im Umfang haben, bis zu solchen die gross genug sind, um das Universum von tausend millionen Welten zu bedecken. Sobald neue Blumen-Baldachins erscheinen, verschwinden die alten. Diese Bodhisattvas jubeln alle gemeinsam und während sie in mittlerer Höhe schweben, spielen sie himmlische Musik und preisen die Tugenden der Buddhas mit Hymnen, begleitet von wundervollen Klängen. Sie hören das Dharma und erreichen unermessliche Freude. Nachden sie den Buddhas Ehrerbietung dargebracht haben, kehren sie vor dem Mahl schnell nach Hause zu Pure Land zurück."

 
 
Amidas Predigten und exquisite Klänge produziert von den Bäumen, etc.

[29] Der Buddha sagte zu Ananda, "Wenn Amitabha den Shravakas und Bodhisattvas das Dharma erklärt, versammeln sie sich alle in der mit sieben Juwelen geschmückten Studierhalle. Dort verkündet er voll und ganz die Lehren des Weges und erklärt das wundervolle Dharma. Das gesamte Publikum jubelt, versteht, und erlangt Erleuchtung. In diesem Moment entsteht spontan eine Brise in jeder der vier Richtungen, die über die juwelenbesetzten Bäume weht und Klänge der pentatonischen Skalen produziert und einen Regen an Blumen auslöst, die sich überall hin verstreuen. Natürliche Arten der Verherrlichung so wie diese werden endlos wiederholt. All die Devas bringen hundert tausend Blumen und Stücke aromatisierten Holzes und tausende Musikinstrumente mit sich, um sie als Opfergaben für Buddha und die versammelte Gemeinschaft der Bodhisattvas und Shravakas darzubringen; sie streuen Blumen, verbreiten überall Parfüm und spielen verschiedenste Arten von Musik. Sie kommen und gehen aufeinanderfolgend, einer bereitet dem anderen den Weg. Zu solchen Zeiten ist deren Freude und Glücklichkeit jenseits von Beschreibung."

 
 
Tugenden der Bodhisattvas

[30] Der Buddha sagte zu Ananda: "Die Bodhisattvas die in diesem Land geboren wurden, erklären das richtige Dharma wann immer es passend ist, und weil sie mit der Weisheit der Erleuchtung einhergehen, sind ihre Ausführungen unfehlbar und frei von Fehlern. In Anbetracht der myriaden von Dingen in diesem Land haben sie dennoch keinen Gedanken an Besitz oder Bindung. Ob sie gehen oder kommen, weiterreisen oder verbleiben, ihre Herzen sind ungebunden, ihre Handlungen gehen einher mit ihrem Willen und sind unbeschränkt, und sie hegen keinen Gedanken der Diskriminierung. In ihnen ist keine Vorstellung von Selbst oder Anderen, keine Vorstellung von Konkurrenz oder Streit. Mit dem Herz des grossen Mitleids, um allen lebenden Wesen Gutes zu tun zu und mit Güte und Selbstkontrolle, hegen sie keine Feindschaft oder Groll gegen irgendjemanden. Sie sind frei von geistigen Hindernissen, rein im Geiste und ohne Trägheit. Ohne Vorlieben, nobel im Geiste, aufrichtig und friedlich sind ihre Herzen und so können sie das Dharma verehren, dankbar annehmen und geniessen.
"Alle bösen Leidenschaften sind ausgelöscht, sie sind frei von diesen Neigungen, die das Fallen in die üblen Reiche verursacht. Wenn sie alle Pflichten eines Bodhisattvas bewerkstelligt haben, sind sie voll beschenkt mit unermesslichen Tugenden. Wenn die tiefe Meditation und übernatürliche Kräfte, transzendentales Wissen und Weisheit erreicht wurden, haben sie sich die sieben Praktiken verschafft, die zu Erleuchtung führen und sind dem Buddha Dharma ergeben.
"Mit dem körperlichen Auge sehen sie klar, nehmen Dinge fehlerfrei wahr; die Sicht ihres himmlischen Auges reicht grenzenlos überall hin; mir dem Dharma-Auge beachten und wissen sie ganz genau die Lehren des Weges; mit dem Auge der Weisheit sehen sie die Wahrheit und erreichen Andere Ufer; mit dem Buddha-Auge erkennen sie vollkommen die Natur von Dharmas; und mit uneingeschränkter Weisheit erklären sie anderen das Dharma.
"Obwohl sie mit dem Auge der Gleichheit erkennen, dass die drei Welten leer und nicht-existent sind, verfolgen sie zielstrebig das Lernen des Buddha Dharmas und erlangen reichhaltige Sprachgewandtheit, um lebende Wesen von Leiden durch böse Leidenschaften zu befreien. Da alle Dharmas hieraus entstehen, sehen sie die Bodhisattvas so wie sie wirklich sind und wissen geschickte Wege der Sprache, um in lebenden Wesen gute Angewohnheiten zu entwickeln und schlechte zu zerstören. Sie mögen keine weltliche Gespräche, geniessen nur den richtigen Diskurs über das Dharma.
"Sie kultivieren Wurzeln der Tugend, verehren den Pfad des Buddha und wissen, dass alle Dharmas vollkommen friedlich und nicht-existent sind. Ihre samsarischen Körper und bösen Leidenschaften wurden ausgelöscht, zusammen mit ihren verbliebenen karmischen Vorlieben. Wenn sie das gewaltige Dharma hören, sind ihr Geist frei von Zweifel und Angst. Sie sind immer fähig, grosses Mitleid zu kultivieren, welches tief und fein ist, es umfasst alles wie den Himmel und erträgt alles wie die Erde. Als das Ende des Einzelnen Pfades erreicht war, gingen sie hinüber zum Anderen Ufer. Wenn das Netz der Zweifel zerrissen ist, steigt Weisheit in ihrem Geist auf. Im Buddha Dharma gibt es nichts, das die nicht verstehen.
"Ihre Weisheit ist wie der Ozean und ihr Samadhi wie der König der Berge. Das Licht ihrer Weisheit ist brilliant und rein und überstrahlt die Sonne und den Mond. Sie sind vollkommen in Besitz des reinen, nicht verunreinigten Dharmas. Sie sind wie die Himalayas, weil die Brillianz ihrer Tugenden gleichmässig und klar reflektiert wird. Sie sind wie die grosse Erde, weil sie keine diskriminierenden Gedanken hegen, wie rein oder unrein, schön oder hässlich. Sie sind wie reines Wasser, weil sie Leiden und Verunreinigungen wegwaschen. Sie sind wie der König des Feuers, weil sie das Feuerholz aller bösen Leidenschaften verbrennen. Sie sind wie ein grosser Wind, weil sie durch die Welten ohne Behinderung reisen. Sie sind wie der Himmel, weil sie keine Bindungen haben. Sie sind wie Lotuse, weil sie nichts in der Welt sie verunreinigen kann. Sie sind wie ein grosses Fahrzeug, weil sie eine Vielzahl von Wesen aus Geburt-und-Tod tragen. Sie sind wie eine schwere Wolke, weil sie den grossen Donner des Dharmas zum brüllen bringen und die Unerleuchteten erwecken. Sie sind wie ein grosser Regen, weil sie den Nektar des Dharma wie nährhafte Regenschauer auf lebende Wesen herunterfallen lassen. Sie sind wie die Adamantin Berge, weil Dämonen und Nicht-Buddhisten sie nicht bewegen können. Sie sind wie der König des Brahma Himmels, weil sie führend in der Ausübung verschiedener guter Taten sind. Sie sind wie der Nyagrodha Baum, weil sie allen Wesen Schutz gewähren. Sie sind wie die Udumbara Blume, weil sie selten in der Welt erscheinen und schwer anzutreffen sind. Sie sind wie der goldgeflügelte Garuda, weil sie Nicht-Buddhisten bändigen. Sie sind wie eine Traube verspielter Vögel, weil sie keine Dinge anhäufen. Sie sind wie der König der Stiere, weil sie unbesiegbar sind. Sie sind wie der König der Elefanten, weil sie widrige Umstände bezwingen. Sie sind wie der König der Löwen, weil sie nichts fürchten. Sie sind wie der weite Himmel, weil ihr grosses Mitgefühl ohne Diskriminierung überallhin reicht.
"Sie haben Feindschaft zerstört, indem sie nicht eifersüchtig sind auf die Überlegenheit anderer. Mit zielstrebigem Herzen suchen sie das Dharma rastlos zu erfahren. Sie sehnen sich stets dannach, die Lehre zu erklären und ermüden dabei niemals. Sie schlagen die Dharma-Trommeln und heben die Dharma-Banner hoch, sie bringen die Sonne der Weisheit zum Vorschein und lassen die Dunkelheit der Ignoranz verschwinden. Sie handeln nach den sechs Taten des Einhergehens und des Respekts, und stellen anderen immerzu das Geschenk des Dharmas zur Verfügung. Mit starkem Willen und Geschick kommt ihre Entschlossenheit nie zum stocken. So werden sie zu dem Lampen der Welt und zu Feldern höchsten Verdiensts; sie werden stets Lehrer und hegen keinen Gedanken der Diskriminierung, der Ablehnung, oder der Bindung. Sie suchen nur den richtigen Pfad, und finden weder Freude noch Sorgen in anderen Dingen. Sie entfernen die Dornen der Leidenschaft und geben Frieden für dem Geist einer Vielzahl von Wesen. Aufgrund ihrer sehr grossen Weisheit gibt es niemanden, der sie nicht verehrt.
"Sie haben die Hindernisse der drei Verunreinigungen zerstört und meisterten die übernatürlichen Kräfte. Sie besitzen auch die Kraft des guten Karmas ihrer vergangenen Leben, die Kraft des Führens anderer, des Willens, des Gelobens, des Aneignens geschickter Mittel, des ununterbrochenen Praktizierens, des Vollbringens von guten Taten, der Meditation, der Weisheit, -- Grosszügigkeit, Moral, Geduld, Bemühung, Meditation und Weisheit -- und die Kraft der richtigen Geistesgegenwart, Konzentration, Kontemplation, der übernatürlichen Fähigkeiten, des transzendentalen Wissens, und der Kraft lebende Wesen auf die richtige Weise zu zähmen und zu trainieren, so wie auch andere Kräfte.
"Sie sind voll ausgestattet allen körperlichen Merkmalen und Zeichen, Tugenden und Sprachgewandtheit, es gibt keine ebenbürtigen Wesen. Sie verehren und zeigen Ehrerbietung für unzählige Buddhas und werden im Gegenzug immer von diesen gepriesen. Sie haben den Bodhisattva Pfad der Paramitas vollendet und praktizieren die Samadhis der Leere, Nicht-Form und Nicht-Verlangen, den Samadhi des Nicht-Entstehens und Nicht-Vergehens und viele andere Samadhis; sie sind weit jenseits der Stufen von Shravakas und Pratyekabuddhas.
"Ananda, die Bodhisattvas in diesem Land haben unzählige Tugenden so wie diese, von welchen ich dir einen Umriss gegeben habe. Wenn ich sie alle voll detailliert erklären müsste, würden eintausend millionen Kalpas nicht ausreichen, um dies zu tun."

 
 
Drei Arten übler Leidenschaften und deren Konsequenzen

[31] Der Buddha sagte zu Bodhisattva Maitreya und zu Devas und Menschen: "Die Tugend und Weisheit von Shravakas und Bodhisattvas im Land von Amitabha sind unbeschreiblich. Dieses Land ist überragend, segenreich, friedlich und rein. Warum praktiziert ihr nicht eifrig und gut, reflektiert über die Natürlichkeit des Weges und erkennt, dass es über allen Diskriminierungen ist und grenzenlos um sich greifend? Ihr solltet jeder einzelne grosse Bemühungen ergreifen, es zu erreichen. Kämpft darum, dem Samsara zu entfliehen und im Land des Friedens und der Bereitstellung geboren zu werden. Wenn die Gründe für die fünf bösen Reiche zerstört worden sind, werden sie natürlich verstummen, und so werdet ihr ungehindert in eurem Verfolgen des Weges fortschreiten können. Das Pure Land ist leicht zu erreichen, aber sehr wenige gehen dorthin. Es weist keinen zurück, sondern zieht unfehlbar und ganz natürlich Wesen an. Warum vernachlässigt ihr nicht weltliche Dinge und kämpft darum, den Weg zu betreten? Wenn ihr dies tut, werdet ihr ein unendlich langes Leben und unbegrenzten Segen erhalten.
"Leute der Welt, die schwach in Tugenden sind, sind eingebunden im Verfolgen von Dingen, die nicht dringend sind. Inmitten elender Schlechtheit und extremen Leiden plagen sie sich schmerzhaft um ihr Überleben ab. Ob nobel oder verdorben, reich oder arm, jung oder alt, männlich oder weiblich, alle Leute sorgen sich um Reichtum und Besitz. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen den Reichen und den Armen; beide haben ihre Sorgen. Ächzend unter Depressionen und Sorgen, häufen sie Gedanken voll Qualen an, oder getrieben von inneren Zwängen, laufen sie wild in alle Richtungen und haben keine Zeit für Frieden und Ruhe.
"Zum Beispiel, wenn sie Felder besitzen, machen sie sich um diese Gedanken. Wenn sie Hauser haben, machen sie sich um sie Sorgen. Sie sind auch besorgt über ihre sechs Arten von häuslichen Tieren, wie Kühe und Pferde, über ihre männlichen und weiblichen Diener, Geld, Gesundheit, Kleider, Essen und Einrichtungsgegenstände. Mit tiefgreifenden Problemen seufzen sie wiederholt, Sorgen quälen sie zunehmend und werden für sie furchterregend. Plötzlich befällt sie das Unglück: All ihre Besitztümer mögen durch Feuer zerstört werden, weggeschwemmt durch Fluten, geplündert durch Räuber, oder ergriffen von Feinden oder Kreditgebern. Dann leiden sie unter nagender Trauer und unaufhörliche Probleme bedrücken ihre Herzen. Ärger ergreift ihre Geister und hält sie in andauernder Aufregung, verschärft ständig seinen Griff um sie, verhärtet ihr Herzen und verlässt sie niemals.
"Wenn ihre Leben in solch qualvollen Zuständen enden, müssen sie jeden und alles zurücklassen. Selbst noble Leute und Menschen mit Reichtümern haben diese Sorgen. Mit viel Sorgen und Angst ertragen sie solchen Kummer. Sie brechen in kalten Schweiss oder Fiebern aus, sie leiden unaufhörlichen Schmerz.
"Die Armen und Unterprivilegierten sind andauernd mittellos. Wenn sie, zum Beispiel, keine Felder haben, sind sie unglücklich und wollen solche. Wenn sie keine Häuser haben, sind sie unglücklich und wollen solche. Wenn sie keine der sechs Arten häuslicher Tiere, wie Kühe und Pferde, oder wenn sie keine männlichen und weiblichen Diener, oder nicht genug Geld, Gesundheit, Kleider, Essen oder Einrichtungsgegenstände haben, sind sie unglücklich und wollen auch solche. Wenn sie einiges hiervon besitzen, mögen andere Dinge fehlen. Wenn sie das haben, haben sie dies nicht, und so wünschen sie sich, alles zu besitzen. Aber selbst wenn sie durch irgendeinen Umstand in den Besitz aller Dinge kommen, wird es bald zerstört oder verloren sein. Dann sind sie deprimiert und voll Sorgen, sie kämpfen um diese Dinge wiederzuerlangen, aber es könnte unmöglich sein. Hierüber zu brüten bleibt erfolglos. Geistig und körperlich erschöpft werden sie ruhelos in all ihren Unternehmungen, und Sorgen folgen ihnen auf Schritt und Tritt. Derartige Probleme müssen sie ertragen. Sie brechen in kaltem Schweiss oder Fieber aus, sie erleiden unaufhörlichen Schmerz. Derartige Zustände können das plötzliche Ende ihrer Leben auslösen oder zu einem zu frühen Tod führen. Da sie weder irgendetwas Gutes getan haben, noch dem Weg gefolgt sind, noch tugendreich gehandelt haben, werden sie allein sterben und in eine niedrigere Welt gehen. Obwohl ihnen verschiedene Existenzzustände bestimmt sind, versteht keiner von ihnen das Gesetz des Karmas, das sie dorthin gebracht hat.
"Leute der Welt, Eltern und Kinder, Brüder und Schwestern, Ehemänner und Ehefrauen, und andere Familienmitglieder und Verwandte sollten einander respektieren und lieben, und Hass und Feindschaft unterlassen. Sie sollten Dinge miteinander teilen und nicht gierig und erbärmlich sein, immer mit freundlichen Worten sprechen und mit einem Lächeln, und niemals einander verletzen.
"Wenn jemand mit anderen streitet und ärgerlich wird, dann wird, wie klein auch immer der Ärger und die Feindschaft auch in diesem Leben sind, dies im kommenden Leben anwachsen, bis es zu einer massenhaften Feindschaft wird. Wenn also Leute in diesem Leben einander quälen und verletzen, so mögen solche Konflikte nicht sofort in gegenseitiger Zerstörung enden. Aber andauernde Bitterkeit und zornige Wut hinterlassen Spuren im Geist, und hinterlassen so natürlicherweise auch unabsichtliche Zeichen im Bewusstsein, sodass die Involvierten um die selbe Zeit wiedergeboren werden, um Vergeltung aneinander zu üben.
"Weiters, es kommt und geht jeder allein inmitten der weltlichen Verlangen und Bindungen, wird allein geboren und stirbt allein. Nach dem Tod, geht man zu einem schmerzvollen oder zu einem angenehmen Existenzzustand. Jeder erhält seine karmischen Konsequenzen und niemand anderer kann seinen Platz einnehmen. In Übereinstimung mit verschiedenen Taten des Guten und Bösen, ist es den Leuten bestimmt, zu Reichen des Segens oder des Leidens zu gehen. Unveränderbar gebunden an ihr Karma, reisen sie allein zu diesen Reichen. Sobald sie die andere Welt erreicht haben, können sie einander nicht sehen. Das Gesetz von Gut und Böse verfolgt sie natürlicherweise, und woauchimmer sie denn geboren werden trennt sie Abstand und Dunkelheit. Da ihre Pfade des Karma verschieden sind, ist es unmöglich, die Zeit ihres Wiedertreffens zu sagen, und so ist es schwer dass sie sich wieder treffen. Können sie sich jemals wieder sehen?
"Warum vernachlässigen sie nicht alle weltlichen Eingebundenheiten und verfolgen zielstrebig, wenn sie noch stark und gesund sind, die gute und eifrige Suche nach Befreiung vom Samsara? Wenn sie dies tun, wird es ihnen möglich sein, ein ewiges Leben zu erreichen. Warum suchen sie nicht den Weg? Was kann es da in dieser Welt geben, nach dem man sich sehnen sollte? Welche Vergnügen sollten es wert sein, verfolgt zu werden?
"Diese weltlichen Leute glauben nicht an das Verfolgen von Gutem und das Erhalten von Belohnungen, oder an das Praktizieren des Weges und das Erreichen der Erleuchtung; sie glauben auch nicht an Wiedergeburt [Transmigration] und Bestrafung für böse Handlungen oder Belohnung für gute Handlungen, so wie den Erhalt von Verdienst durch das Helfen anderer. Da sie glauben, dass dies nicht existiert, weisen sie eine solche Ansicht vollkommen von sich.
"Weiters, indem sie dies tun, klammern sie sich ihre eigenen Ansichten noch hartnäckiger. Spätere Generationen lernen von zuvorigen auf dieselbe Art und Weise zu handeln. Väter geben, in Verfolgen ihrer falschen Ansichten, diese an ihre Kinder weiter. Da Eltern und Grosseltern an Anfang an keine guten Taten vollbrachten, ignorant bezüglich des Weges, begehen närrische Handlungen, und waren hirnrissig, gefühllos und herzlos, sind ihre Nachkommen nun unfähig die Wahrheit über Geburt-und-Tod und das Gesetz des Karmas zu begreifen. Es gibt niemanden, der ihnen hiervon erzählt. Niemand versucht den Grund für Unglück, Glücklichkeit und Elend zu finden, obwohl diese Zustände aus solchen Handlungen resultieren.
"Die Realität von Geburt-und-Tod ist so, dass die Trauer des Verlassens gegenseitig von allen Generationen empfunden wird. Ein Vater weint über den Tod seiner Kinder; Kinder weinen über den Tod ihres Vaters. Brüder, Schwestern, Ehemänner und Ehefrauen beklagen den Todes des anderen. Zufolge dem Grundgesetz der Sterblichkeit, ist es unvorhersagbar, ob der Tod infolge höheren Alters, oder auch ganz im Gegenteil geschieht. Alle Dinge müssen vorübergehen. Nichts verbleibt für immer. Wenige glauben dies, sogar wenn jemand es ihnen lehrt und sie ermahnt. Und so fliesst der Fluss von Geburt-und-Tod immerwährend weiter.
"Weil sie dumm und hirnrissig sind, akzeptieren solche Leute die Lehren des Buddha nicht; sie entbehren Voraussicht, und wünschen nur ihre eigenen Verlangen zu befriedigen. Sie sind irregeführt von ihren leidenschaftlichen Bindungen, unaufmerksam des Weges, fehlgeführt und gefangen in Ärger und Feindschaft, und versuchen Reichtum zu erlangen und ihre fleischlichen Verlangen wie Wölfe zu stillen. Und so, da sie unfähig sind dem Weg zu folgen, sind sie wiederum Gegenstand des Leidens in bösen Reichen in einem endlosen Kreislauf von Geburt-und-Tod. Wie armselig und bedauernswert ist das!
"Auf dieselbe Art und Weise, wenn einer der Eltern, Kinder, Brüder, Schwestern, Ehemänner oder Ehefrauen stirbt, klagen die Hinterbliebenen über deren Verlust, und ihre Bindung zum Verstorbenen besteht weiter. Tiefe Trauer erfüllt ihre Herzen und, sich an die Trauer klammernd, denken sie klagend über den Verabschiedeten nach. Tage und Jahre vergehen, aber ihre Verzweiflung besteht weiter. Sogar wenn jemand ihnen den Weg lehrt, erwachen ihre Geister nicht. Sie brüten über liebevolle Erinnerungen des Toten, sie können sich nicht selbst von der Bindung befreien. Da sie ignorant sind, unbeweglich, und an Illusionen gebunden, sind sie unfähig tief zu nachzudenken, ihre Selbstbeherrschung beizubehalten, den Weg mit Eifer zu praktizieren, und sich selbst von weltlichen Angelegenheiten zu trennen. Und wie sie von hier nach dort herumbummeln, gelangen sie an ihr Ende und sterben, bevor sie den Weg betreten haben. Was kann da für sie getan werden?
"Da sie spirituell verschmutzt sind, voller Sorgen und verwirrt, willigen die Leute in ihre Verlangen ein. Und so sind viele des Weges ignorant, und wenige erkennen ihn. Jeder ist rastlos beschäftigt und hat nichts, worauf er sich verlassen kann. Ob moralisch oder verdorben, ob hochrangig oder nicht, ob reich oder arm, nobel oder gemein, alle sind so sehr mit ihrer eigenen Arbeit beschäftigt. Sie unterhalten gehässige Gedanken, erschaffen ausgedehnte und düstere Atmosphären von Boshaftigkeit. Negative Aktivitäten werden geplant, entgegen dem universellen Gesetz und den Wünschen der Leute.
"Ungerechtigkeit und Laster folgen unvermeidbar, und es wird ihnen erlaubt den Kurs unbeachtet weiterzuverfolgen, bis das böse Karma sich zum äussersten Limit anhäuft. Bevor sie erwarten, dass ihre Leben enden, erfahren sie einen plötzlichen Tod und fallen in böse Reiche, wo sie für viele Leben entsetzliche Qualen erleiden müssen. Es wird ihnen nicht möglich sein zu entkommen, bevor viele tausende von Kotis von Kalpas vergangen sind. Wie unbeschreiblich schmerzlich! Wie bedauernswert das ist!"

 
 
Shakyamunis Aufforderung, Gutes zu tun

[32] The Buddha sagte zu Bodhisattva Maitreya und zu Devas und Menschen: "Ich habe euch die Wahrheit über die weltlichen Leute erzählt. Da dies ihre Lebensweise ist, sind sie unfähig den Weg zu betreten." Deshalb solltet ihr tief nachdenken und versuchen, böse Handlungen zu vermeiden; wählt das Gute und praktiziert es eifrig. Ein Leben der Abhängigheit von Verlangen oder ein Leben in Prunk und bombastischer Prahlerei kann nicht lange andauern. Alles muss sich trennen; es gibt nichts, das ihr wahrhaft geniessen könnt. Da ihr einen Buddha in dieser Welt getroffen habt, solltet ihr gewissenhaft den Weg praktizieren. Jedem, der sich aufrichtig wünscht, in dem Land des Friedens und Segens geboren zu werden, ist es möglich die Reinheit und Weisheit und die Vormachtstellung der Tugend zu erreichen. Ihr solltet nicht dem Drängen der Leidenschaften folgen, die Grundsätze brechen, oder hinter andere im Praktizieren des Weges zurückfallen. Wenn ihr Zweifel habt und euch nicht klar über meine Lehren seid, fragt mich, den Buddha, über alles und ich werde es euch erklären."
Der Bodhisattva Maitreya streckte sich auf dem Boden aus und sagte: "Deine majestätische Herrlichkeit, O Buddha, ist ehrfurchteinflössend, und deine Ausführungen sind sehr erfreulich für mich. Da ich die Lehren gehört habe, fühle ich zutiefst, dass die Leute der Welt genauso sind, wie du sie beschreibst. Deine mitfühlende Offenbarung des Grossen Weges hat unsere Augen und Ohren geöffnet, und uns zur Befreiung erweckt. Die deine Lehren gehört haben sind mit Freude erfüllt. Devas, Menschen und niedere Wesen, einschliesslich deren die kriechen, wurden alle gesegnet durch deine mitfühlende Führung und haben hierdurch Befreiung von Leid und Not erreicht.
"Des Buddhas Ermahnung ist wahrhaft tiefsinnig und angemessen, und seine Weisheit klar über den Dingen der acht Viertel, oberhalb und unterhalb, alles in der Vergangenheit durchdringend, in der Gegenwart und der Zukunft. Unsere Befreiung im gegenwärtigen Leben ist vollkommen aufgrund der Ausdauer und schmerzlichen Bemühungen des Buddha in seinen vergangenen Leben, als er seinen Weg suchte. Seine Grosszügigkeit umfasst die ganze Welt und das Ausmass seines Verdienstes ist majestätisch und herrlich. Sein Licht dringt bis an das äusserste Ende des Weltenraums vor und führt Leute in das Nirvana. Er offenbart die Sutras, zerstört falsche Ansichten und unterwirft Dämonen. Und so erstreckt sich sein Einfluss grenzenlos in die zehn Viertel. Der Buddha ist der König des Dharma; seine Tugend übertrifft die aller Weisen. Er ist Der Lehrer aller Devas und Menschen und ermöglicht ihnen den Weg zu betreten, in Übereinstimmung mit ihren Wünschen. Da es uns möglich war dich zu treffen, O Buddha, und auch den Namen von Amitabha zu hören, haben wir alle Freude und Erleuchtung erfahren."

 
 
Shakyamunis Ermahnung vor bösen Handlungen

[33] Der Buddha sagte zu Maitreya: "Was du sagst ist wahr. Alle die einen Buddha anbeten und verehren, erreichen grossen Verdienst. Buddhas erscheinen sehr selten in dieser Welt. Da ich ein Buddha in diesem Leben geworden bin, habe ich das Dharma gelehrt, die Lehren des Weges erklärt, die Zweifel der Leute bereinigt, die Ursachen von Wollwust und Verlangen beseitigt, und die Quellen allen Übels blockiert. Ich habe verschiedene Orte in den drei Welten besucht und keine Einschränkungen erfahren. Die Weisheit, die in den Schriften enthalten ist, ist unterstützend für alle Lebenswege. Es hält grundlegende Prinzipien zusammen und offenbart klar die Wahrheit. Ich habe die Realität der fünf Reiche klar erklärt, und hiermit diejenigen befreit, die noch nicht Befreiung erreicht haben und das Unterscheiden der Pfade von Samsara und Nirvana erkannt haben.
"Maitreya, du solltest wissen, dass du selbst vor unzähligen Kalpas damit begonnen hast, Bodhisattva Praktiken auszuüben und empfindungsfähige Wesen zu retten. Wahrhaft unzählbar ist die Anzahl der Wesen die unter deiner Führung den Weg und Nirvana erreicht haben. Vor nicht erinnerbaren Zeiten hast du und all die Devas und Menschen in den zehn Vierteln und die vier Gruppen der Nachfolgenden, euch in den fünf Reichen des Samsara abgestrampelt, und habt unbeschreibliche Probleme und Leiden ertragen. Bis ihr in dieses Leben geboren wurdet, habt auch ihr euch endlosen Zyklen von Geburt-und-Tod unterzogen. Nun habt ihr einen Buddha getroffen, seine Ausführungen des Dharma gehört, und es war euch möglich, über Amitabha zu erfahren. Was für ein Vergnügen dies ist für euch, und für mich es mit euch zu teilen.
"Es ist Zeit für alle, Befreiung von den Schmerzen der Geburt, des Todes, des Alterns und der Krankheit zu suchen. Das Austreten von Verderbtheit und Verschmutzung ist überall und es gibt nichts, worin ihr wahre Freude finden könnt. Ihr solltet resolut gute Taten mit Anstand vollbringen, darum kämpfen mehr Gutes zu tun, euch selbst kontrollieren und reinigen, die Verschmutzungen des Geistes abwaschen, aufrichtig in Wort und Tat sein, und keine Unstimmigkeiten zulassen zwischen dem was ihr denkt und was ihr tut. Sucht eure eigene Befreiung und dann geht dazu über, andere zu retten; erstrebt ganz einfach, in Pure Land geboren zu werden und entwickelt Wurzeln der Tugend. Wie hart ihr auch immer in diesem Leben praktiziert, es kann nur für eine kurze Weile sein. Im kommenden Leben werdet ihr in das Land von Amitabha geboren werden und dort endlosen Segen geniessen. Wenn ihr immer in Übereinstimmung mit dem Weg seid, werdet ihr nicht länger zum Gegenstand von Geburt-und-Tod und werdet frei von Leiden sein, die durch Gier, Ärger und Dummheit entstehen. Wenn ihr wünscht, dass euer Leben eine Kalpa lang sein soll, einhundert Kalpas, oder zehn Millionen Kalpas, wird es so sein wie ihr es euch wünscht. Ihr werdet in müheloser Spontanität leben und Nirvana erreichen. Ihr solltet jeder einzelne eifrig die Aspiration realisieren. Hegt keine Zweifel oder gebt eure Anstrengungen auf, denn das Resultat dieser Fehler wäre, dass ihr in den mit sieben Juwelen geschmückten Palästen an der Grenze des Pure Lands geboren werdet und zum Gegenstand zahlreicher Nachteile für fünfhundet Jahre werdet."
Maitreya sagte zu Buddha: "Nachdem wir deine aufmerksame Ermahnung vernommen habe, werden wir eifrig den Weg praktizieren und deine Lehren befolgen. Wir werden nicht erlauben, dass irgendein Zweifel aufkommt."

 
 


Ende des Teil Zwei von
DAS GRÖSSERE SUTRA ÜBER AMITABHA
überbracht von Shakyamuni Buddha