(Teil Eins)


Das Sutra über den Buddha des Unendlichen Lichts
überbracht von Shakyamuni Buddha

 
Vorwort

[1] Dies habe ich gehört. Einmal stand der Buddha auf dem Geier-Gipfel in Rajagriha mit einer grossen Gesellschaft von zwölf tausend Mönchen. Sie waren alle grosse Weise, die bereits übernatürliche Kräfte erlangt hatten. Unter ihnen waren folgende: Der ehrwürdige Ajnata-kaundinya, der ehrwürdige Ashvajit, der ehrwürdige Vaspa, der ehrwürdige Mahanama, der ehrwürdige Bhadrajit, der ehrwürdige Vimala, der ehrwürdige Yashodeva, der ehrwürdige Subahu, der ehrwürdige Purnaka, der ehrwürdige Gavampati, der ehrwürdige Uruvilva-kashyapa, der ehrwürdige Gaya-kashyapa, der ehrwürdige Nadi-kashyapa, der ehrwürdige Mahakashyapa, der ehrwürdige Shariputra, der ehrwürdige Mahamaudgalyayana, der ehrwürdige Kapphina, der ehrwürdige Mahakausthilya, der ehrwürdige Mahakatyayana, der ehrwürdige Mahacunda, der ehrwürdige Purna-maitrayaniputra, der ehrwürdige Aniruddha, der ehrwürdige Revata, der ehrwürdige Kimpila, der ehrwürdige Amogha-raja, der ehrwürdige Parayanika, der ehrwürdige Vakkula, der ehrwürdige Nanda, der ehrwürdige Svagata, der ehrwürdige Rahula und der ehrwürdige Ananda. Sie alle waren Ältere. Auch Mahayana Bodhisattvas begleiteten den Buddha, einschliesslich all die von dieser Vielversprechenden Kalpa, solche als wie der Bodhisattva Samantabhadra, der Bodhisattva Manjushri und der Bodhisattva Maitreya. Da waren auch die sechszehn Laienbodhisattvas, solche wie Bhadrapala, sowie auch der Bodhisattva Tiefsinniger Gedanke, der Bodhisattva Weisheit des Glaubens, der Bodhisattva Leere, der Bodhisattva Blüte der Übernatürlichen Kraft, der Bodhisattva Held des Lichts, der Bodhisattva Überragende Weisheit, der Bodhisattva Banner der Weisheit, der Bodhisattva Friedliche Fähigkeit, der Bodhisattva Weisheit der Gelobnisse, the Bodhisattva Süss-riechender Elefant, the Bodhisattva Held der Kostbarkeiten, der Bodhisattva Lebend-im-Zentrum, der Bodhisattva Praktik der Beherrschung und der Bodhisattva Befreiung.

 
 
Tugenden des Publikums der Bodhisattvas

[2] Jeder dieser Bodhisattvas, den Tugenden der Mahasattva Samantabhadra folgend, ist mit unmessbar vielen Praktiken und Gelobnissen des Bodhisattva Pfads ausgestattet, und lebt streng nach den verdienstreichen Taten. Er bereist aus freiem Willen alle zehn Viertel und besitzt talentreiche Möglichkeiten der Befreiung. Er betritt die Kostbarkeiten des Dharmas der Buddhas, und erreicht das Andere Ufer. Durch zahllose Welten hindurch erlangt er Erleuchtung.
Zuerst, lebend im Tusita Himmel, erklärt er das wahre Dharma. Wenn er den himmlischen Palast verlassen hat, steigt er hinunter in den Bauch seiner Mutter. Bald nachdem er an ihrer Seite geboren wurde, tut er sieben Schritte. Und als er dies tut, erhellt ein überschwengliches Leuchten überall die zehn Viertel und unzählige Buddha-Länder werden auf sechs Arten erschüttert. Dann spricht er diese Worte: "Ich werde der Meistgeehrte in der Welt sein." Shakra und Brahma gehen in Ehrfurcht auf ihn zu, und himmlische Wesen verehren und beten ihn an. Er beweist seine Fähigkeiten in Kalkulation, Schreiben, Bogenschiessen und Reitmannschaft. Er ist auch vertraut mit den göttlichen Künsten und gut belesen auf viele Arten. Im Feld ausserhalb des Palastes trainiert er selbst die Kampfeskunst, und auf Freiersfüssen geniesst er auch die Vergnügungen der Sinne.
Als er zum ersten Mal dem Alter, Krankheit und Tod begegnet, erkennt er die Vergänglichkeit der Welt. Er verzichtet auf sein Königreich, Reichtum und den Tron, und geht in die Berge, um den Weg zu praktizieren. Nachdem er das weisse Pferd, welches er ritt, zusammen mit der juwelenbesetzten Krone und dem Schmuck den er trug zurückgesandt hatte, nimmt er seine prächtigen Kleider ab und zieht die Dharma Robe an. Er schneidet sein Haar und rasiert seinen Bart, sitzt aufrecht unter einem Baum und verfolgt die asketischen Praktiken für sechs Jahre, in Übereinstimmung mit dem traditionellen Weg. Da er in der Welt der fünf Verschmutzungen erschienen war, verhält er sich wie die Menge. Und als sein Körper schmutzig erscheint, nimmt er ein Bad im Goldenen Fluss. Wie ein Gott biegt sich ein Ast zu ihm herunter, es ist ihm möglich das Flussufer hinaufzuklettern. Ein göttlicher Vogel folgt ihm nahe zum Platz der Erleuchtung. Ein Deva nimmt die Gestalt eines Jugendlichen an und, ein glückliches Zeichen wahrnehmend, schenkt er ihm respektvoll das vielversprechende Gras. Der Bodhisattva nimmt es mitfühlend an, verstreut es unter dem Bodhi-Baum und sitzt darauf mit gekreuzten Beinen. Er strahlt eine grosse Flut and Licht aus, um Mara zu informieren. Mara und seine Armee kommen, um anzugreifen und ihn in Versuchung zu führen, aber er bringt sie mit Kraft der Weisheit unter Kontrolle und zwingt sie alle sich zu ergeben. Dann erreicht er das höchste Dharma und erlangt die höchste, perfekte Erleuchtung.
Als Shakra and Brahma ihn bitten, das Rad des Dharma zu drehen, besucht der Buddha verschiedene Plätze und predigt das Dharma mit seiner donnergleichen Stimme. Er schlägt die Dharma-Trommel, bläst das Dharma-Tritonshorn, schwingt das Dharma-Schwert, hebt den Dharma-Banner hoch, rollt den Dharma-Donner, schleudert den Dharma-Blitz, bringt den Dharma-Regen, und schenkt das Dharma-Geschenk. Zu allen Zeiten erweckt er die Welt mit dem Klang des Dharma. Sein Licht erhellt zahllose Buddha-Länder und verursacht ein Beben der gesamten Welt auf sechs Arten. Es umfasst Mara's Reich, erschüttert seinen Palast, sodass er und seine Schar sich fürchten und ergeben. Der Bodhisattva zerreisst das Netz des Bösen inmitten, zerstört falsche Ansichten, beseitigt Leiden, flutet die Gossen der Bedürfnisse, beschützt das Dharma-Schloss, öffnet das Dharma-Tor, wäscht dem Russ der Leidenschaften ab, und bringt das reine weisse Dharma zum Vorschein. Er vereint alles im Buddha Dharma, und somit erklärt er das richtige Lehren.
Er betritt die Stadt, um Almosen zu erbetteln; er akzeptiert sogar reichliches Essen an, um den Spendern ein Anreichern von Verdienst zu ermöglichen und auch, um zu zeigen, dass er ein Feld der Tugend ist. Auf Wunsch erläutert er das Dharma, er lächelt und heilt die drei Schmerzen mit verschiedenen Dharma-Medizinen. Er lehrt, dass das Anstreben der Erleuchtung unermessbaren Verdienst hat und, indem er Voraussagungen zu Bodhisattvas gibt, ermöglicht er ihnen Buddhaschaft zu erlangen.
Er demonstriert, dass er in das Nirvana eintreten kann, und bringt unendliche Wesen zur Befreiung. Indem er ihre Verschmutzungen beseitigt, verschiedene Wurzeln der Tugend pflanzt und exzellenten Verdienst erreicht, zeigt er wundervolle und undenkbare Werke.
Vielmehr ist es jedem der Bodhisattvas in der Gemeinschaft möglich, verschiedene Buddha-Länder zu besuchen und die Lehren des Weges zu erläutern. Seine Art und Weise zu Praktizieren ist rein und unbeschmutzt. So wie ein Magier mit seinen perfekten Talenten willentlich verschiedene Illusionen erschaffen kann, inklusive Bilder von Mann und Frau, willentlich, so kann der Bodhisattva, da er gründlich alle Methoden der Befreiung gelernt und ruhige Aufmerksamkeit der Realität erreicht hat, frei lehren und Wesen transformieren. Er manifestiert sich selbst überall in unzählige Buddha-Länder und zeigt unermüdlich und mit Eifer Taten des Mitleids für empfindungsfähige Wesen. So erlangte er komplette Meisterschaft all solcher Methoden der Befreiung.
Er ist gründlich sprachgewandt der essentiellen Sutras für Bodhisattvas und, als sein Ruhm sich überallhin verbreitet, führt er empfindungsfähige Wesen durch all die zehn Viertel. Alle Buddhas erinnern sich an ihn und geben ihm ihren Schutz. Er lebte bereits in all den Buddha Wohnsitzen und vollbrachte all die Taten der grossen Weisen. Er verkündet die Lehren des Tathagata, ist für andere Bodhisattvas wie ein grosser Meister und, mit tiefsinnigem Samadhi und Weisheit, führt er eine Vielzahl von Wesen. Mit durchdringender Einsicht in die Natur des Dharma, erkennt er verschiedene Erscheinungen lebender Wesen und wacht genau über all die Welten. Im Opfergaben darbringen für die Buddhas manifestiert er transformierte Körper wie Gewitterblitze. Da er die ausgeprägte Weisheit der Angstlosigkeit gut gelernt hat, und die illusorische Natur der Dharmas verstanden hat, zerstört er Maras Netze und löst all die Bindungen der Leidenschaft. Er erhebt sich über die Stufen der Shravakas und Pratyekabuddhas und erreicht die Samadhis der Leere, Nicht-Form, und Nicht-Begehren. Er verfügt geschickreich über ausgedehnte Möglichkeiten und bringt somit drei verschiedene Lehren zum Vorschein. Dann demonstriert er für diejenigen in den mittleren und niederen Stufen sein Eingehen in das Nirvana. Aber, in Wirklichkeit, ist er nicht-aktiv und nicht-auf-Erwerb-aus, und da ihm bewusst ist, dass Dharmas in sich selbst weder entstehen noch vergehen, erkennt er, dass sie von absoluter Gleichgestelltheit sind. Er erreicht unzählige Dharanis, einhundert tausend Samadhis und verschiedene Arten spiritueller Fähigkeiten und Weisheit. Mit der Meditation von Weitreichender und Universeller Friedlichkeit, schreitet er tief hinein in die Dharma-Kostbarkeiten für Bodhisattvas. Nach dem Erreichen des Buddha-Kranz Samadhi, erklärt und erläutert er alle Sutras. Während er in tiefer Meditation lebt, visualisiert er all die unzähligen Buddhas und in einem Augenblick besucht er jeden einzelnen von ihnen.
Durch Erklärung und Lehren der höchsten Wahrheit für empfindungsfähige Wesen rettet er sie vom Zustand der extremen Schmerzen, von Umständen in denen das Leiden so gross ist, dass es verhindert, dass Leute Zeit für buddhistische Praktiken finden, und auch von Umständen in denen das Leiden nicht so gross ist, dass es sie hindern würde dies zu tun. Indem er das gründliche Wissen des Tathagata erreicht hat, hat er fliessende Beherrschung von Sprachen, mit denen er alle Wesen erleuchtet. Er steht über allen weltlichen Geschehnissen und sein Geist, immerzu ruhig, lebt auf dem Pfad der Befreiung; dies gibt ihm komplette Kontrolle über alle Dharmas. Ohne dannach gefragt zu werden es zu tun, wird er ein guter Freund für jedes einzelne einer Vielzahl von Wesen und trägt ihre schweren karmischen Lasten auf seinem Rücken. Er hält sich an die tiefsinnigen Dharma-Kostbarkeiten des Tathagata und beschützt die Saat der Buddhaschaft, sodass sie sich immerfort vervielfachen möge. Indem er zu grossem Mitleid für empfindungsfähige Wesen erwacht ist, erklärt er gütig die Lehre, und beschenkt sie mit dem Dharma-Auge. Er blockiert die Pfade zu den drei bösen Reichen, öffnet das Tor zur Tugend und, ohne ihre Bitte abzuwarten, vermittelt er Wesen das Dharma. Er tut dies für die Vielzahl der Wesen genauso wie ein pflichtbewusster Sohn seine Eltern liebt und respektiert. Er betrachtet wahrhaft empfindungsfähige Wesen als sein eigenes Selbst. Mit solchen Wurzeln der Tugend erreichten alle Bodhisattvas der Gemeinschaft das Ufer der Befreiung. Sie hatten sich den unschätzbaren Verdienst des Buddhas angeeignet und erreichten heilige, reine und unvorstellbare Weisheit. Unzählige Bodhisattvas, Mahasattvas, alle wie sie dort auf einmal versammelt waren.

 
 
Herrliche Merkmale des Buddha

[3] Zu dieser Zeit, als die Sinne des Weltgeehrten Freude ausstrahlten, erschien sein gesamter Körper ruhig und herrlich, und sein erhabener Gesichtsausdruck war zumeist majestätisch. Als der ehrenwerte Ananda die heilige Absicht des Buddhas wahrgenommen hatte, erhob er sich von seinem Platz, entblösste seine rechte Schulter, warf sich zu Boden, brachte seine Handflächen in Verehrung zueinander und sagte zu dem Buddha: "Weltgeehrter, heute strahlen all deine Sinne Freude aus, dein Körper ist ruhig und herrlich, und dein erhabener Gesichtsausdruck so majestätisch wie ein klarer Spiegel dessen Leuchten nach aussen und nach innen strahlt. Die Grossartigkeit deiner ehrwürdigen Erscheinung ist unübertroffen und jenseits des Messbaren. Ich habe dein Ausehen noch nie so übertrefflich und majestätisch vernommen, wie es heute ist. Mit Respekt, grosser Weiser, dieser Gedanke kam in mir auf: "Heute lebt der Weltgeehrte im seltenen und phantastischen Dharma; heute lebt der Weltgeehrte in den Buddha-Wohnsitzen; heute konzentriert der Weltgeehrte sich auf die Ausübung seiner Pflicht als Anführer; heute lebt der Weltgeehrte im höchsten Bodhi; heute realisiert der Weltgeehrte im Himmel die Tathagata Tugend. Die Buddhas der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft denken übereinander nach. Wie könnte dieser gegenwärtige Buddha nicht über alle anderen Buddhas nachdenken?' Aus welchem Grunde sieht sein Gesichtsausdruck heute so majestätisch und brilliant aus?"
Dann sagte der Weltgeehrte zu Ananda: "Sag mir, Ananda, ob ein Gott dich gedrängt hat, diese Frage an den Buddha zu stellen, oder ob du bezüglich seiner herrlichen Erscheinung aus deiner eigenen weisen Beobachtung gefragt hast."
Ananda antwortete zu dem Buddha: "Kein Gott kam, um mir dies nahezulegen. Ich fragte dich über diesen Grund aus eigenem Entschluss."
Der Buddha sagte: "Gut gesagt, Ananda. Ich bin sehr erfreut über deine Frage. Du hast profunde Weisheit bewiesen und subtile Einsicht, indem du mir diese Frage aus Mitleid für empfindungsfähige Wesen gestellt hast. Als der Tathagata betrachte ich Wesen der drei Welten mit grenzenlosem grossen Mitleid. Der Grund für mein Erscheinen in der Welt ist, die Lehren des Weges zu enthüllen und eine Vielzahl von Wesen zu retten, indem ich sie mit wahren Nützlichkeiten beschenke. Sogar in unzähligen millionen von Kalpas ist es schwer auf einen Tathagata zu stossen. Es ist so schwer, wie das Erblicken einer Udumbara Blume, welche sehr selten blüht. Deine Frage ist von grossem Nutzen und wird alle himmlischen und menschlichen Wesen erleuchten. Ananda, du sollst dir vergegenwärtigen, dass des Tathagatas perfekt erleuchtete Weisheit unerfassbar ist, fähig der Führung unzähliger Wesen zur Befreiung, und dass seine durchdringende Einsicht nicht behindert werden kann. Während nur einer Mahlzeit, ist er fähig für hundert tausende Kotis von Kalpas zu leben, oder eine unberechenbare und unerfassbare Zeitspanne, oder jenseits davon. Sogar nach diesem Zeitabschnitt, werden seine Sinne immer noch strahlend voll Freude sein und keine Anzeichen von Verfall aufweisen; seine Erscheinung wird sich nicht verändern, und sein herrlicher Gesichtsausdruck wird genau gleich aussehen. Der Grund hierfür ist, dass die Meditation und die Weisheit des Tathagata perfekt und grenzenlos sind dass er unbeschränkte Macht über alle Dharmas erreicht hat. Ananda, höre aufmerksam zu. Ich werde nun das Dharma erklären."
Ananda antwortete: "Ja, ich werde dies tun. Mit Freude in meinem Herzen wünsche ich das Dharma zu hören."

 
 
53 vergangene Buddhas

[4] Der Buddha sagte zu Ananda, "In ferner Vergangenheit -- vor unzähligen, unberechenbaren und unvorstellbaren Kalpas -- erschien in der Welt ein Tathagata genannt Dipankara. Nachdem er unzählige Wesen gelehrt, befreit und sie alle auf den Pfad der Erleuchtung geführt hatte, ging er in das Nirvana ein. Dannach erschien ein Tathagata genannt Weitreichendes Licht. Nach ihm kam Mondlicht, und dann Sandelholz-Weihrauch, König des Schönen Berges, Krone des Mount Sumeru, Brilliant wie Mount Sumeru, Farbe des Mondes, Richtige Erinnerung, Frei von Verschmutzung, Nicht-Anhänglichkeit, Drachen-Deva, Nächtliches Licht, Friedliche und Brilliante Spitze, Unbeweglicher Boden, Exquisite Beryll Blume, Goldener Beryll Glanz, Gold-Kostbarkeit, Flammendes Licht, Feuriger Ursprung, Erde-Erschütternd, Abbildnis des Mondes, Klang des Ozeans der Erleuchtung, Wasser-Licht, Grossartiger Duft, Frei von Staub und Verunreinigung, Absagung der Feindschaft, Flamme von Juwelen, Schöne Spitze, Heroische Haltung, Verdienst-besitzende Weisheit, Herausscheinen der Sonne und des Mondes, Beryll-Licht der Sonne und des Mondes, Höchstes Beryll-Licht, Höchste Spitze, Blume der Erleuchtung, Helligkeit des Mondes, Sonnenlicht, König der Farben der Blumen, Mondlicht auf dem Wasser, Entzauberung der Dunkelheit der Ignoranz, Praktik des Beseitigens von Hindernissen, Reiner Glaube, Speicherung des Guten, Majestätischer Ruhm, Weisheit des Dharma, Ruf des Phönix, Brüllen des Löwen, Stimme des Drachen und In-der-Welt-Lebend. All diese Buddhas sind bereits in das Nirvana eingegangen.

 
 
Lokeshvararaja Buddha und Dharmakara

[5] "Dann erschien ein Buddha genannt Lokeshvararaja, Der Tathagata, Arhat, Perfekt Erleuchteter, Im Besitz von Weisheit und Praktik, Der Perfekte, Wissender der Welt, Der Unübertroffene, Der Bändiger der Menschen, Meister der Götter und Menschen, Buddha und Der Weltgeehrte.
Zu dieser Zeit gab es einen König, der vom Erklärungen des Dharmas durch den Buddha gehört hatte, er jauchzte in seinem Herzen und erwachte zur Aspiriation der höchsten perfekten Erleuchtung. Er verzichtete auf sein Königreich und den Tron, und wurde ein Mönch genannt Dharmakara. Er hatte überragende Intelligenz, Mut und Weisheit, seine Person war herausragend in der Welt. Er ging den Tathagata Lokeshvararaja zu sehen, kniete nieder auf seine Füsse, ging dreimal rund um ihn, immer zu seiner rechten Seite, streckte sich auf dem Boden aus, und brachte seine Handflächen in Verehrung zusammen, und preiste den Buddha mit diesen Versen:

 
Sanbutsuge - Preisende Verse für den Buddha
 

1. Das scheinende Gesicht des Buddhas ist herrlich;
Grenzenlos ist seine Grossartigkeit.
Strahlende Pracht, so wie die seine,
Ist jenseits allen Vergleichs.
Die Sonne, der Mond und das Mani-Juwel,
Obgleich sie mit gleissender Helligkeit scheinen,
Sind gänzlich gedämpft und verdeckt,
Als wenn sie ein Haufen Tintenstäbe wären.

 

2. Die Erscheinung des Tathagata
Ist jenseits allen Vergleichs in der ganzen Welt.
Die grossartige Stimme des Erleuchteten
Wiederhallt durch die zehn Regionen.
Seine Moral, Lernen, Bemühung,
Aufnahme in Meditation, Weisheit
Und phantastische Tugenden kennen Ihresgleichen nicht;
Sie sind wundervoll und unübertroffen.

 

3. Er meditiert tief und direkt
Auf dem ozeanischen Dharma all der Buddhas.
Er weiss dessen Tiefe und Breite
Und durchdringt es bis zum entferntesten Ende.
Ignoranz, Gier und Ärger
Sind für immer abwesend in Dem Weltgeehrten.
Er ist der Löwe, der Tapferste aller Menschen;
Seine herrliche Tugend ist unbegrenzt.

 

4. Seine verdienstreichen Leistungen sind weitreichend;
Seine Weisheit ist tief und überragend.
Sein Licht, mit ehrfürchtig-inspirierender Herrlichkeit,
Erschüttert das Universum tausender millionen Welten.
Ich bin fest entschlossen ein Buddha zu werden,
Gleich im Erlangen wie du, O heiliger König des Dharma,
Um lebende Wesen von Geburt und Tod zu retten,
Und sie alle zur Befreiung zu führen.

 
5. Meine Disziplin in Geben, geistiger Kontrolle,
Moralischen Tugenden, Enthaltsamkeit und Weisheit,
Soll überragend und unübertroffen sein.
Ich gelobe, dass wenn ich ein Buddha geworden bin,
Ich all diese Versprechen überall erfüllen werde;
Und allen von Angst gerittenen Wesen
Werde ich grossen Frieden geben.
 

6. Obwohl da soviel Buddhas sind,
Eintausend millionen Kotis in Zahl,
Und eine Vielzahl grosser Weiser,
Unzählig wie der Sand des Ganges,
Werde ich Opfergaben machen
Für all diese Buddhas.
Ich werde den Höchsten Weg suchen,
Resolut und unermüdlich.

 

7. Obgleich die Buddha-Länder unzählig sind,
Wie der Sand des Ganges,
Und andere Regionen und Welten
Auch zahllos vorhanden sind,
Soll mein Licht überall scheinen,
Und all diese Länder durchdringen.
Das Ergebnis meiner Bemühungen soll derart sein,
Meine herrliche Macht soll unmessbar sein.

 

8. Wenn ich ein Buddha geworden bin,
Soll mein Land das am allerherrlichste sein,
Und dessen Leute wundervoll und mit hervorragenden Eigenschaften;
Die Stätte der Erleuchtung soll überragend sein.
Mein Land soll, wie Nirvana selbst,
Jenseits aller Vergleiche sein.
Ich trage Sorge für lebende Wesen,
Und beschliesse, sie alle zu retten.

 

9. Die von den zehn Richtungen kommen
Sollen Freude und Gelassenheit des Herzens finden;
Wenn sie mein Land erreichen,
Sollen sie in Frieden und Glücklichkeit schwelgen.
Ich bitte dich, den Buddha, mein Zeuge zu sein
Und für Wahrheit meines Erstrebens zu bürgen.
Da ich nun meine Gelobnisse an dich gemacht habe,
Werde ich mich bemühen, sie zu erfüllen.

 

10. Die Weltgeehrten in den zehn Vierteln
Haben ungehinderte Weisheit;
Ich rufe diese Geehrten an,
Zeugen meiner Absichten zu sein.
Selbst wenn ich in einem Zustand
Des extremen Schmerzes verweilen muss,
Will ich eifrig praktizieren,
Alle Entbehrungen mit rastloser Kraft ertragen."

 
 
Dharmakaras fester Entschluss, ein Buddha zu werden

[6] Der Buddha sagte zu Ananda, "Nachdem er diese Verse gesprochen hatte, sagte der Bhiksu Dharmakara zu Buddha Lokeshvararaja: 'Mit Respekt, Weltgeehrter, ich kündige an, dass ich zur Aspiration für die höchste vollkommene Erleuchtung erwacht bin. Ich flehe dich an, mir das Dharma gänzlich zu erklären, sodass ich die Praktiken durchführen kann, um ein Buddha-Land mit unbegrenzten exzellenten Qualitäten einzurichten. So bitte lehre mich, wie man schnell Erleuchtung erreicht und die Wurzeln der Leiden von Geburt-und-Tod für alle beseitigen kann.'"
Der Buddha sagte zu Ananda, "Zu diesem Zeitpunkt anwortete der Buddha Lokeshvararaja zu dem Bhiksu Dharmakara: "Du selbst solltest wissen, mit welchen Praktiken du ein herrliches Buddha-Land einrichten kannst." Der Bhiksu sagte zu dem Buddha: "Das ist viel zu weitreichend und tief für mein Fassungsvermögen. Ich flehe dich aufrichtig an, Weltgeehrter, mir im Detail die Praktiken zu erklären, mit welchen Buddhas, Tathagatas, ihre Pure Länder einrichten. Nachdem ich dies gehört habe, wünsche ich, wie eingewiesen zu praktizieren und so meine Aspirationen zu erfüllen.'
"Zu diesem Zeitpunkt erkannte der Buddha Lokeshvararaja des Bhiksu Dharmakaras noble und hohe Aspiration, und lehrte ihm folgendes: "Wenn man, zum Beispiel, Wasser aus einem grossen Ozean mit einem Flaschen-Messbecher immer weiter schöpft, wird es einem möglich sein den Grund nach vielen Kalpas zu erreichen und dann seltene Kostbarkeiten zu erlangen. Gleichermassen, wenn jemand aufrichtig, eifrig und unaufhörlich den Weg sucht, wird es einem möglich sein, seine Bestimmung zu erreichen. Welches Gelobnis gibt es da, das nicht erfüllt werden kann?'
"Dann erklärte der Buddha Lokeshvararaja detailliert die grösseren und kleineren Aspekte von zweihundert-und-zehn Kotis von Buddha-Ländern, zusammen mit den guten und schlechten Naturen der himmlischen und menschlichen Wesen, die dort leben. Er offenbarte sie alle zu dem Bhiksu, so wie er es erbeten hatte. Nachdem der Bhiksu die Ausführungen des Buddha über das herrliche Pure Land vernommen hatte und auch alle jene gesehen hatte, dachte er über seine höchsten, unübertroffenen Gelobisse nach. Sein Geist war ruhig und seine Aspirationen frei von Anhänglichkeiten, er trat aus der ganzen Welt hervor. Fünf ganze Kalpas kontemplierte er über die Gelobnisse, und dann wählte er die reinen Praktiken für das Einrichten seines Buddha-Landes."
Ananda fragte den Buddha: "Wie lange war die Lebensspanne der Wesen im Land des Buddha Lokeshvararaja?" Der Buddha antwortete: "Die Länge des Lebens dieses Buddha war zweiundvierzig Kalpas."
Er setzte fort: "Hierauf nahm Dharmakara Bodhisattva die reinen Praktiken [engl. 'pure practices'] an, die zum Einrichten des exzellenten Landes von zweihundert-und-zehn Kotis von Buddhas führte. Als er seine Aufgabe beendet hatte, ging er zu dem Buddha, kniete nieder auf seinen Füsse, ging dreimal rund um den Buddha, brachte seine Hände in Verehrung zusammen und setzte sich nieder. Dann sagte er zu dem Buddha: "Ich habe die reinen Praktiken für das Einrichten eines herrlichen Buddha-Landes gewählt.' Der Buddha sagte zu ihm: 'Du solltest dies verlautbaren. Wisse, dass jetzt die richtige Zeit hierfür ist. Ermuntere und erfreue die gesamte Verammlung. Wenn sie dies hören, werden andere Bodhisattvas dieses Dharma praktizieren und so ihre unzähligen grossen Gelobnisse erfüllen.' Der Bhiksu antwortete: 'Ich bitte dich, meine Absichten zu bezeugen. Ich werde nun meine Gelobnisse voll verkünden.'

 
 
Achtundvierzig Gelobnisse

[7] (1) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, es in meinem Land eine Hölle, ein Reich der hungrigen Geister oder ein Tierreich geben, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(2) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, in meinem Land Menschen und Devas nach ihrem Tod wieder in die drei bösen Reiche fallen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(3) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht alle die Farbe puren Goldes haben, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(4) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht alle von gleicher Erscheinung sind, und sollte da irgendein Unterschied in Schönheit sein, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(5) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land sich nicht all ihrer vergangenen Leben erinnen, sich nicht an Geschehnisse die sogar während der vorigen hundert tausend Kotis von Nayutas von Kalpas passierten erinnern, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(6) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht das göttliche Auge des Sehens von hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern besitzten, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(7) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht das göttliche Ohr des Hörens der Lehren von zumindest hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddhas besitzen und sollten sie sich nicht an alle dieser erinnern, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(8) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht die Fähigkeit des Wissens der Gedanken anderer besitzen, zumindest all der empfindungsfähigen Wesen die in hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern leben, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(9) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht die übernatürlichen Kräfte des augenblicklichen Reisens überallhin besitzen, sogar bis jenseits hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(10) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land auf Gedanken der Selbst-Anhänglichkeit stossen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(11) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht in dem Defintiv Sicheren Zustand leben und unfehlbar Nirvana erreichen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(12) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, mein Licht limitiert sein, unfähig zumindest hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern zu erleuchten, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(13) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, meine Lebensspanne begrenzt sein, sogar in einem Ausmass von hundert tausend Kotis von Nayutas von Kalpas, so möge ich nicht perfekte Erleuchtung erlangen.
(14) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, die Anzahl der Shravakas in meinem Land erfassbar sein, auch wenn all Wesen und alle lebenden Pratyekabuddhas in diesem Universum von tausend millionen Welten für hundert tausend Kalpas zählen sollten, so möge ich nicht perfekte Erleuchtung erlangen.
(15) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht unlimitierte Lebensspannen haben, ausser wenn sie wünschen sollten sie zu verkürzen, in Übereinstimmung mit deren ursprünglichen Gelobnissen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(16) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land auch nur hören von irgendeiner falschen Tat, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(17) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, unzählige Buddhas im Land der zehn Viertel nicht alle meinen Namen preisen und verherrlichen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(18) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die sich mir aufrichtig und freudvoll anvertrauen, wünschen in meinem Land geboren zu werden, und meinen Namen rufen, stetig zehnmal, nicht dort geboren werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen. Ausgenommen, wie auch immer, sind diejenigen die gegen die Fünf Grabsünden verstossen und das korrekte Dharma missbrauchen.
(19) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die zum Verfolgen der Erleuchtung erwachen, verschiedenste verdienstvolle Taten vollbringen und sich aufrichtig sehnen, in meinem Land geboren zu werden, mich nicht bei ihrem Tod vor ihnen erscheinen sehen, umgeben von einer Vielzahl an Weisen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(20) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen vernommen haben, ihre Gedanken auf mein Land konzentrieren, Wurzeln von Tugenden pflanzen, und aufrichtig ihre Verdienste meinem Land widmen mit der Sehnsucht dort geboren zu werden, deren Bestrebungen schliesslich nicht in Erfüllung gehen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(21) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht alle mit den zwei-und-dreissig körperlichen Eigenschaften eines Grossen Mannes ausgestattet sein, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(22) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Buddha-Ländern anderer Viertel die mein Land besuchen, nicht engültig und unfehlbar die Stufe der Budda-Werdung nach einem weiteren Leben erreichen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen. Ausgenommen sind diejenigen, die wünschen, empfindungsfähige Wesen zu lehren und zu führen in Übereinstimmung mit ihren urspünglichen Gelobnissen. Denn sie tragen die Waffe der grossen Gelobnisse, sammeln Verdienste an, befreien alle Wesen von Geburt-und-Tod, besuchen Buddha-Länder, um Bodhisattva Praktiken auszuüben, Opfergaben für die Buddhas, Tathagatas, zu machen, durch alle zehn Viertel hinweg, erleuchten unzählige emfindungsfähige Wesen so zahlreich wie Sand des Flusses Ganges, und verschaffen diesen die höchste, vollkommene Erleuchtung. Solche Bodhisattvas überschreiten den Kurs der Praktik der gewöhnlichen Bodhisattvas, verkörpern die Praktiken aller Bodhisattva Stufen, und kultivieren die Tugenden von Samantabhadra.
(23) Sollte es, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem Land, um Opfergaben an die Buddhas durch meine transzendente Macht zu machen, nicht möglich sein, unermessliche und zahllose Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern zu erreichen, in einer so kurzen Zeit, wie es bedarf ein Mahl zu essen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(24) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem Land nicht fähig sein, wenn sie wünschen, verdienstreiche Taten der Verehrung der Buddhas mit den Opfergaben ihrer Wahl zu machen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(25) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem Land nicht fähig sein das Dharma mit allwissender Weisheit zu erklären, so möge ich nicht perfekte Erleuchtung erlangen.
(26) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, da irgendein Bodhisattva in meinem Land sein, der nicht mit einem Körper des Vajra-Gott Narayana ausgestattet sein, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(27) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, emfindungsfähige Wesen nicht fähig sein, selbst mit dem göttlichen Auge, namentlich und zahlenmässig all die myriaden von Manifestationen die den Menschen und Devas in meinem Land zur Verfügung gestellt werden, welche herrlich und prächtig und mit exquistiten Details jenseits von Beschreibung seien, nicht unterschieden können, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(28) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem Land, sogar die mit kleinem Vorrat an Verdienst, nicht fähig sein den Bodhi-Baum zu sehen, der zahllose Farben besitzt und vier millionen Li hoch ist, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(29) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem Land nicht die Sprachgewandtheit und Weisheit besitzen, um die Sutras einzuhalten und zu rezitieren und zu erklären, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(30) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, die Weisheit und Sprachgewandtheit von Bodhisattvas in meinem Land begrenzt sein, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(31) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, mein Land nicht prächtig sein, in seinem Licht nicht all die unermesslichen, unzähligen und unerfassbaren Buddha-Länder wie Bilder in einem klaren Spiegel reflektieren, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(32) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, all die myriaden von Erscheinungen in meinem Land, vom Boden zum Himmel, wie Paläste, Pavillions, Teiche, Flüsse und Bäume nicht von einerseits solch zahlloser Herrlichkeit sein, dass dies an höchster Qualität alles in den Welten der Menschen und Devas überschreitet, und andererseits aus hundert tausenden Arten von aromatischem Holz sein, das Düfte verbreitet in alle zehn Himmelsrichtungen, und alle Bodhisattvas die es wahrnehmen mit buddhistischen Praktiken beginnen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(33) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die von meinem Licht berührt wurden, nicht einen Frieden und Glücklichkeit in deren Körpern und Geistern empfinden, der weit über den der Menschen und Devas hinausreicht, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(34) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen gehört haben, nicht zur Bodhisattva Einsicht gelangen, in das Nicht-Aufsteigen aller Dharmas, und sollten sie sich nicht verschiedene profunde Dharanis aneignen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(35) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Frauen in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen gehört haben, jubelnd in Glauben, zur Aspiration der Erleuchtung erwachen und wünschen auf Frauenschaft zu verzichten, nach dem Tod wieder als Frauen geboren werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(36) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen gehört haben, nicht nach dem Ende ihrer Leben, immer heilige Praktiken ausüben bis sie Buddhaschaft erreichen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(37) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen gehört haben, sich auf dem Boden ausstrecken, um mir Verehrung zu erweisen und mich anzubeten, jubeln in Glauben, und Bodhisattva Praktiken ausüben, nicht von allen Devas und Leuten der Welt respektiert werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(38) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht Kleider erhalten, sobald als solch ein Wunsch in ihren Gedanken aufsteigt, und sollten die feinen Roben wie vorgeschrieben und angepriesen bei den Buddhas nicht spontan für sie zum Tragen zur Verfügung gestellt werden, und sollten diese Kleider Nähen, Bleichen, Färben oder Waschen benötigen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(39) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem Land nicht Glücklichkeit und Vergnügen geniessen, vergleichbar mit einem Mönch der alle die Leidenschaften erschöpft hat, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(40) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, es den Bodhisattvas in meinem Land, welche die unmessbaren herrlichen Buddha-Länder in den zehn Vierteln sehen möchten, es nicht möglich sein, sie alle reflektiert in den juwelenbesetzten Bäumen zu sehen, so als ob jemand sein Gesicht in einem klaren Spiegel sieht, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(41) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören, zu irgendeiner Zeit bevor sie Buddhas werden, beeinträchtigte, minderwärtige oder unvollkommene Sinnesorgane haben, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(42) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören, nicht alle den Samadhi genannt 'Reine Befreiung' erreichen, und während sie darin leben, ohne ihre Konzentration zu verlieren, nicht fähig sein, Opfergaben in einem Augenblick an unermessliche und unerfassbare Buddhas, Weltgeehrte, zu machen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(43) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören, nicht in noble Familien nach ihrem Tod geboren werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erlangen.
(44) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören, nicht so grossartig jubeln als wollten sie tanzen und Bodhisattva Praktiken ausüben und sollten sie sich nicht Vorräte and Verdienst aneignen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erlangen.
(45) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören nicht alle den Samadhi genannt 'Universelle Gleichheit' erreichen, und während sie darin leben, nicht immer fähig sein all die unermesslichen und unerfassbaren Tathagatas zu sehen, bis diese Bodhisattvas, auch, Buddhas geworden sind, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(46) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem Land nicht fähig sein, spontan welche Lehren sie auch immer wünschen zu hören, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(47) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören nicht augenblicklich den Zustand der Nicht-Retrogression erreichen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(48) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern anderer Viertel die meinen Namen hören nicht augenblicklich die erste, zweite und dritte Einsicht in die Natur von Dharmas erlangen und streng aushalten in den Wahrheiten die von all den Buddhas realisiert wurden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.

 
 
Juseige - Verse zur Bestätigung der Gelobnisse

[8] Der Buddha sagte zu Ananda, "Der Bhiksu Dharmakara sprach, nachdem er diese Gelobnisse verlautbart hat, die folgenden Verse:

1. Ich habe die Gelobnisse getan,
Unerreicht in all der Welt;
Ich werde sicherlich den unübertreffbaren Weg erreichen.
Wenn diese Gelobnisse nicht erfüllt werden sollten,
So möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.

2. Wenn ich nicht ein grosser Wohltäter sein sollte,
In den kommenden Leben für unermessliche Kalpas,
Um die Armen und Leidenden überall zu retten,
So möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.

3. Wenn ich Buddhaschaft erreiche,
Soll mein Name hindurch alle zehn Viertel gehört werden;
Sollte da irgendein Platz sein, an dem er nicht gehört wird,
So möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.

4. Frei von Gier und mit tiefer, vollkommener Geistesgegenwart
Und reiner Weisheit will ich die heiligen Praktiken ausüben;
Ich werde anstreben, den unübertreffbaren Weg zu erreichen
Und ein Lehrer von Devas und Menschen zu werden.

5. Mit meiner göttlichen Kraft will ich grossartiges Licht verbreiten,
Die Welten ohne Grenze erhellen,
Und die Dunkelheit aus den drei Verunreinigungen vertreiben;
So werde ich alle Wesen vom Elend befreien.

6. Wenn ich das Auge der Weisheit erlangt habe,
Werde ich die Dunkelheit und Ignoranz entfernen;
Ich werde alle schlechten Pfade blockieren
Und das Tor zu den guten Reichen öffnen.

7. Wenn die Verdienste und Tugenden vollkommen sind,
Wird mein majestätisches Licht in die zehn Viertel strahlen,
Die Sonne und den Mond überstrahlen
Und die Brillianz der Himmel übertreffen.

8. I werde den Dharma-Speicher für die Vielzahl öffnen
Und beschenke sie alle mit Kostbarkeiten von Verdienst.
Stets unter inmitten der Vielzahl,
Werde ich das Dharma mit dem Gebrüll des Löwen verkünden.

9. Ich werde Opfergaben für alle Buddhas machen,
Hierdurch mir Wurzeln der Tugend aneignen.
Wenn meine Gelobnisse erfüllt sind und meine Weisheit vollkommen,
Soll ich der Herrscher der drei Welten sein.

10. Wie deine unbehinderte Weisheit, O Buddha,
Soll meine überallhin reichen, alles erhellen;
Moge meine höchste Weisheit
Wie die deine sein, Überaus Exzellenter Geehrter.

11. Wenn diese Gelobnisse erfüllt sind,
Lass dieses Universum von tausend millionen Welten als Antwort erschüttern
Und lass all die Devas im Himmel
Seltene und phantastische Blumen herunterregnen."

 
 
Dharmakaras Praktiken auf dem Bodhisattva Pfad

[9] The Buddha sagte zu Ananda, "Sobald als der Bhiksu Dharmakara diese Verse sprach, erschütterte die Erde auf sechs Arten und ein Regen von wundervollen Blumen fiel vom Himmel, sich überall verstreuend. Spontan wurde Musik gehört und eine Stimme im Himmel sagte: 'Sicherlich, du wirst die höchste vollkommene Erleuchtung erlangen.'
"Dann behielt der Bhiksu Dharmakara all die grossen Gelobnisse, die alle aufrichtig waren, ungescheitert und unübertroffen in der Welt, und er erstrebte intensiv, das Nirvana zu erreichen.
"Dann, Ananda, nachdem er diese universellen Gelobnisse verkündet und eingerichtet hatte, in der Gegenwart des Buddha Lokeshvararaja vor einer Vielzahl von Wesen, einschliesslich der acht Arten Übermenschlicher Wesen, wie Devas und Drachengeister, und auch Mara und Brahma, war des Bhiksu Dharmakara einzige Absicht das Erzeugen eines herrlichen und exquisiten Landes. Das Buddha-Land, welches er versuchte einzurichten, war weitausgedehnt in Grösse, unübertroffen und höchst wundervoll, immer gegenwärtig und weder ein Objekt des Verfalls noch der Veränderung. Während unerfassbarer und zahlloser Kalpas, kultivierte er unmessbare verdienstreiche Praktiken auf dem Bodhisattva Pfad.
"Er besass nicht irgendeinen Gedanken der Gier, des Hasses oder der Grausamkeit; noch erlaubte er irgendwelche Ideen von Gier, Hass oder Grausamkeit aufzukommen. Er war losgelöst von jeder Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührung oder Idee. Im Besitz der Kraft nicht aufzugeben, vermied er nicht das Erdulden verschiedenster Leiden. Er hatte wenig Begehren zu seinen eigenen Gunsten, er kannte Bescheidenheit. Ohne irgendeinen unreinen Gedanken, Feindschaft oder Dummheit, lebte er gleichmässig im friedlichen Samadhi. Seine Weisheit was unbehindert und sein Geist frei von Falschheit und Betrügereien. Mit einem Ausdruck von Sanftmut in seinem Gesicht und mit Gütigkeit in seiner Sprache, sprach er zu anderen in Übereinstimmung mit deren inneren Gedanken. Mutig und geschickt, mit starkem Willen und unermüdlich, widmete er sich selbst allein im Verfolgen des reinen Dharma, und beschenkte hierdurch eine Vielzahl von Wesen. Er verehrte die Drei Kostbarkeiten, respektierte seine Lehrer und Ältere, und schmückte so seine Praktiken mit einem grossen Vorrat an Verdienst. Indem er dies tat, ermöglichte er empfindungsfähigen Wesen daran teilzunehmen.
"Er lebte in der Erkenntnis, dass alle Dharmas leer sind, ohne kennzeichnende Eigenschaften, und sie nicht gesucht werden müssen, und dass sie weder handeln noch entstehen; deshalb erkannte er, dass alle Dharmas wie magische Kreationen sind. Er vermied jede falsche Sprache, die ihm selbst oder anderen oder beiden Schaden bringen könnte; er übte sich in richtiger Sprache, die ihm selbst, anderen oder beiden Nutzen bringt. Er gab sein Königreich auf und verzichtete auf seinen Tron, lies alle den Reichtum und sinnliche Vergnügungen zurück. Es praktizierte die Sechs Paramitas selbst, und lehrte andere dasselbe zu tun. Während unzähliger Kalpas sammelte er Verdienste und häufte Tugenden an.
"Woauchimmer er geboren wurde, erschien spontan ein unermesslicher Vorrat an Kostbarkeiten, wenn er dies wünschte. Er lehrte zahllose empfindungsfähige Wesen und führte sie auf den Pfad zur höchsten, wahren Erleuchtung. Er wurde wiedergeboren als ein reicher Mann, ein Laienverehrer, ein Mitglied der höchsten Kaste oder einer noblen Familie, einer Ksatriya Königs, eines Rad-drehenden Monarchen, ein König in einem der sechs Himmel in der Welt der Begehren, oder sogar höher, als ein Brahma-König. Er verehrte und betete alle Buddhas an, indem er die vier Arten von Opfergaben an sie machte. Der Verdienst den er hieraus erwarb, war unbeschreiblich gross. Duft trat aus seinem Munde, gleich wie aus einer Lotusblüte, und jede Pore seines Körpers verbreitete den Duft von Sandelholz, welcher unzählige Welten durchdrang. Seine Erscheinung war majestätisch, und seine physischen Merkmale und Zeichen waren wahrhaft wundervoll. Von seinen Händen wurden unerschöpfliche Kostbarkeiten, Kleider, Essen und Trinken, seltene und exquisite Blumen und Weihrauch, seidene Baldachins, Banner, und andere Ornamente hergestellt. In diesen Manifestationen war er ungeschlagen unter allen himmlischen und menschlichen Wesen. Und somit erreichte er Kontrolle über alle Dharmas."

 
 
Dharmakara erreicht die Buddhaschaft

[10] Ananda fragte den Buddha: "Hat der Bodhisattva Dharmakara schon die Buddhaschaft erreicht und ist dann in das Nirvana eingegangen? Oder lebt er irgendwo in der Gegenwart?"
Der Buddha antwortete zu Ananda: "Der Bodhisattva Dharmakara hat bereits Buddhaschaft erreicht und lebt jetzt im westlichen Buddha-Land genannt 'Friede und Segen', hundert tausend Kotis von Ländern entfernt von hier."
Ananda fragte den Buddha weiter: "Wie viel Zeit ist vergangen seitdem er Buddhaschaft erreicht hat?"
Der Buddha antwortete: "Seit er Buddhaschaft erreichte, sind ungefähr zehn Kalpas vergangen."
Er setzte fort: "In diesem Buddha-Land setzt sich die Erde aus sieben Juwelen zusammen -- namentlich, Gold, Silber, Koralle, Bernstein, Achat und Rubin -- welche spontan erschienen sind. Das Land selbst ist so gewaltig ausgedehnt, sich grenzenlos zum weitesten Ausmass erstreckend, dass es unmöglich ist, dessen Ende zu kennen. Alle Lichtstrahlen dieser Juwelen vermischen sich und erschaffen vielfache Reflektionen und produzieren gleissende Erhellung. Diese reinen, superben und exquisiten Geschmückheiten sind unübertroffen in allen Welten der zehn Viertel. Es sind die feinsten aller Edelsteine, und sie sind wie die im Sechsten Himmel. In diesem Land gibt es keine Berge, so wie Mont Sumeru und die ungebenden Adamantin Berge. Ebenso sind a keine Ozeane oder Flüsse, Täler oder Schluchten. Aber man kann diese Erscheinungen durch die Macht des Buddhas sehen, wenn man dies wünscht. In diesem Land gibt es weder Hölle, noch sind da Reiche mit hungrigen Geistern und Tieren noch andere widrige Umstände. Auch existieren die vier Jahreszeiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter nicht. Es ist immer moderat und angenehm, niemals kalt oder heiss."
Dann fragte Ananda den Buddha: "Wenn es, Weltgeehrter, dort keinen Mont Sumeru in diesem Land gibt, was hält den Himmel der vier Könige und den Himmel der Dreiunddreisig Könige aufrecht?"
Der Buddha sagte zu Ananda: "Was hält Yama aufrecht, den Dritten Himmel in der Welt der Verlangen, und andere Himmel bis hinauf zum Höchsten Himmel in der Welt der Form?"
Ananda antwortete: "Die Konsequenzen des Karmas sind unvorstellbar."
Der Buddha sagte zu Ananda: "Wahrhaft unvorstellbar sind die Konsequenzen des Karmas, und so sind die Welten der Buddhas. Durch die Macht der verdienstreichen Taten leben die Wesen in diesem Land auf der Basis von karmischem Verdienst. Dies ist der Grund, warum diese Himmel ohne Mount Sumeru existieren."
Ananda setzte fort: "Ich persönlich zweifle dies nicht an, ich habe dich hierüber nur gefragt, weil ich ganz einfach solche Zweifel entfernen möchte; zugunsten der empfindungsfähigen Wesen in der Zukunft."

 
 
Amidas Licht

[11] Der Buddha sagte zu Ananda: "Das majestätische Licht des Buddha Amitabha ist das zumeist erhabene. Kein Licht eines anderen Buddhas kann sich hiermit messen. Das Licht einiger Buddhas erleuchtet hundert Buddha-Länder, und das anderer, eintausend Buddha-Länder. Kurzgesagt, das von Amitabha erleuchtet das östliche Buddha-Land, so zahlreich wie der Sand des Flusses Ganges. In der selben Art und Weise erleuchtet es die Buddha-Länder im Süden, Westen und Norden, in jedem der dazwischenliegenden Viertel, oberhalb und unterhalb. Weiters erstreckt sich das Licht mancher Buddhas über 23 Meter; dass anderer, ein Yoyana, oder zwei, drei, vier oder fünf Yoyanas; und die abgedeckte Distanz steigt auf diese Art und Weise bis zum Licht einiger Buddhas, das ein Buddha-Land erhellt.
"Aus diesem Grund besitzt Amitabha folgende Namen: Der Buddha des Unendlichen Lichts, Der Buddha des Grenzenlosen Lichts, Der Buddha des Ungehinderten Lichts, Der Buddha des Unvergleichlichen Lichts, Der Buddha des Lichts des Königs der Flamme, Der Buddha des Lichts der Weisheit, Der Buddha des unaufhörlichen Lichts, Der Buddha des Unbegreiflichen Lichts, Der Buddha des unsagbaren Lichts, und Der Buddha des Lichts der herausleuchtenden Sonne und des Mondes.
"Wenn empfindungsfähige Wesen sein Licht wahrnehmen, werden drei ihrer Verunreinigungen beseitigt; sie fühlen Güte, Freude und Vergnügen; und gute Gedanken steigen auf. Wenn empfindungsfähige Wesen in den drei Reichen des Leidens sein Licht sehen, spüren sie alle Erleichterung und sind befreit von den Leiden. Am Ende ihrer Leben erreichen sie alle die Befreiung.
"Das Lichts von Amitabha glänzt so brilliant, dass es alle Buddha-Länder der Zehn Viertel erhellt. Es gibt keinen Platz, wo es nicht wahrgenommen wird. Ich bin nicht der einzige, der sein Licht preist. All die Buddhas, Shravakas, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas preisen und loben es in derselben Art und Weise hoch. Wenn empfindungsfähige Wesen, die von der majestätischen Tugend dieses Lichts gehört haben, es unaufhörlich hochpreisen, Tag und Nacht, mit Aufrichtigkeit des Herzens, wird es ihnen möglich sein, Geburt in seinem Land zu erreichen, wenn sie dies wünschen. Dann wird die Vielzahl der Bodhisattvas und Shravakas deren exzellente Tugend preisen. Später, wenn sie Buddhaschaft erreichen, werden all die Buddhas und Bodhisattvas in den zehn Vierteln deren Licht preisen, genau so wie ich jetzt das Licht von Amitabha preise."
Der Buddha setzte fort, "Der majestätische Ruhm des Lichts von Amitabha könnte nicht erschöpfend beschrieben werden, selbst wenn ich es unaufhörlich preisen würde, Tag und Nacht, für den Zeitraum einer Kalpa."

 
 
Amidas Lebensspanne

[12] Der Buddha sagte zu Ananda, "Das Leben von Amitabha ist so lange, dass es unmöglich für irgendjemanden ist, es zu berechnen. Um es anschaulich darzustellen, lass uns annehmen, dass all die unzähligen empfindungsfähigen Wesen in den Welten der zehn Viertel in menschlicher Form wiedergeboren werden und dass jeder ein Shravaka oder Pratyekabuddha wird. Sogar wenn sie alle auf einem Platz versammelt sind, ihre Gedanken konzentrieren, und die Macht ihrer Weisheit bis an die Grenzen ausschöpfen, um die Länge des Lebens des Buddhas zu erfassen, selbst nach tausend millionen Kalpas würden sie noch immer nicht dessen Grenze erreicht haben. Und so ist es auch mit der Lebensspanne der Shravakas, Bodhisattvas, himmlischen Wesen und menschlichen Wesen in diesem Land. Gleichwohl ist es nicht auf irgendeine Art und Weise erfassbar, oder durch irgendeine metaphorische Ausdruckweise. Nochmals, die Anzahl der Shravakas und Bodhisattvas die dort leben, ist unberechenbar. Sie sind voll beschenkt mit transzendenter Weisheit und frei in deren Ausübung von majestätischer Macht; sie könnten die gesamte Welt in deren Händen halten."

 
 
Die Anzahl des Publikums bei der ersten Versammlung

[13] Der Buddha sagte zu Ananda, "Die Anzahl der Shravakas bei der ersten Versammlung dieses Buddhas war unberechenbar; so auch die Anzahl der Bodhisattvas. Sogar wenn eine unvorstellbare und unzählbare Anzahl von Menschen multipliziert mit millionen von Kotis wie Mahamaudgalyayana werden sollte, und zusammen die Anzahl erfassen sollte, selbst für unzählige Nayutas von Kalpas lang, oder selbst nachdem sie Nirvana erreicht hätten, sie könnten noch immer nicht diese Zahl wissen. Lass uns annehmen, dass da ein grosser Ozean wäre, unendlich tief und weit, und dass jemand einen Tropfen Wasser herausnimmt, von einem Hundertstel Anteil eines gesplitteten Haares. Wie würdest du diesen Tropfen vergleichen mit dem Rest des Ozeans?"
Ananda antwortete: "Wenn der Wassertropfen mit dem grossen Ozean verglichen wird, ist es selbst für Gebildete der Astronomie oder Mathematik ummöglich, die Propotionen zu wissen, oder für irgendjemanden es durch rethorische oder metaphorische Ausdrücke zu beschreiben."
Der Buddha sagte zu Ananda, "Sogar wenn Leute wie Mahamaudgalyayana für millionen von Kotis von Kalpas zählen würden, wäre die Zahl der Shravakas und Bodhisattvas der ersten Lehrversammlung die gezählt werden solle, wie ein Wassertropfen und die Zahl der Weisen, die zu noch zu zählen wären, würde wie der Rest des Ozeans sein."

 
 
Jewelenbesetzte Bäume

[14] "Nochmals, mit sieben Juwelen besetzte Bäume füllen vollkommen dieses Land. Da gibt es welche, die aus Gold sind, manche aus Silber, und andere aus Beryll, Kristall, Koralle, Rubin oder Achat. Es gibt auch Bäume aus zwei bis sieben Arten von Juwelen.
"Da sind goldene Bäume mit Blättern, Blumen und Früchte aus Silber; Silberne Bäume mit Blättern, Blumen und Früchte aus Gold; Bäume aus Beryll mit Blättern, Blumen und Früchte aus Kristall; Bäume aus Kristall mit Blättern, Blumen und Früchte aus Beryll; Bäume aus Koralle mit Blättern, Blumen und Früchte aus Rubin; Bäume aus Rubin mit Blättern, Blumen und Früchte aus Beryll; Bäume aus Achat mit Blättern, Blumen und Früchte aus verschiedenen Juwelen.
"Nochmals es gibt juwelenbesetzte Bäume mit lila-goldenen Wurzeln, weiss-silbernen Stämmen, Zweigen aus Beryll, dünne Zweige aus Kristall, Blättern aus Koralle, Blumen aus Rubin und Früchte aus Achat.
Es gibt juwelenbesetzte Bäume mit weiss-silbernen Wurzeln, Stämmen aus Beryll, Zweigen aus Kristall, dünne Zweige aus Koralle, Blättern aus Rubin, Blumen aus Achat und Früchte aus lila Gold. Es gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Beryll, Stämmen aus Kristall, Zweigen aus Koralle, dünne Zweige aus Rubin, Blättern aus Achat, Blumen aus lila Gold und silber-weisse Früchte. Es gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Kristall, Stämmen aus Koralle, Zweigen aus Rubin, dünne Zweige aus Achat, Blättern aus Achat, silber-weisse Blumen und Früchte aus Beryll. Es gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Koralle, Stämmen aus Rubin, Zweigen aus Achat, dünne Zweige aus lila Gold, silber-weissen Blättern, Blumen aus Beryll und Früchte aus Kristall. Es gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Rubin, Stämmen aus Achat, Zweigen aus lila Gold, silber-weisse dünne Zweige, Blätter aus Beryll, Blumen aus Kristall und Früchte aus Koralle. Es gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Achat, Stämmen aus lila Gold, silber-weisse Zweige, dünne Zweige aus Beryll, Blätter aus Kristall, Blumen aus Koralle und Früchte aus Rubin.
"Diese juwelenbesetzten Bäume sind in parallelen Reihen, ihre Stämme sind gleichmässig angeordnet, ihre Zweige sind in Stufen gereiht, ihre Blätter sind symmetrisch, ihre Blumen harmonisieren miteinander, und ihre Früchte sind gut arrangiert. Die brillianten Farben dieser Bäume sind so luxuriös, dass es unmöglich ist, sie alle zu sehen. Wenn eine klare Brise durch sie hindurchweht, entstehen spontan exquisite Klänge der pentatonischen Skalen, so wie Kung und Shang, und machen symphonische Musik.

 
 
Der Bodhi-Baum

[15] "Nochmals, der Bodhi-Baum des Buddha Amitabha ist vier millionen Li hoch und hat fünftausend Yoyanas Umfang an seiner Basis. Seine Zweige reichen zweihundert tausend Li in jede der vier Richtungen. Es ist eine natürliche Ansammlung aus allen Arten kostbarer Steine und er ist mit den Königen der Juwelen geschückt, namentlich, Mondlicht Mani-Edelsteine und Ozean-unterstützendes-Rad Edelsteine.
Überall zwischen seinen Zweigen hängt juwelenbesetzter Schmuck mit tausend millionen verschiedenen Farben, die sich auf verschiedene Art und Weise vermischen, und ihre unzähligen Strahlen scheinen mit äusserster Brillianz. Der Bodhi-Baum selbst ist mit Netzen seltener exzellenter Edelsteine bedeckt, und auf ihm erscheinen alle Arten von Schmuck in Übereinstimmung mit jedermans Wünschen.
"Wenn eine sanfte Brise durch seine Äste und Blätter weht, steigen unzählige exquisite Dharma-Klänge auf, welche sich weiter und weiter ausbreiten, alle Buddha-Länder in den zehn Vierteln durchdringend. Alle die diese Klänge hören, erreichen Einsicht in Dharmas und leben im Zustand der Nicht-Retrogression. Bis sie Buddhaschaft erreichen, bleiben ihre Gehörsinne scharf und klar, und sie werden nicht unter irgendeinem Schmerz oder einer Krankheit leiden. Ob sie nun die Klänge vom Bodhi-Baum hören, seine Farben sehen, sein Parfüm riechen, sein Aroma schmecken, seine Lichter wahrnehmen oder sich das Dharma geistig vorstellen, sie alle erlangen tief durchdringende Einsicht in Dharmas und leben in einem Zustand der Nicht-Retrogression. Bis sie Buddhaschaft erreichen, bleiben ihre sechs Sinnesorgane scharf und klar, und sie werden nicht unter irgendeinem Schmerz oder einer Krankheit leiden.
"Ananda, wenn Menschen und Devas dieses Landes den Bodhi-Baum sehen, werden sie drei Einsichten erreichen: Erstens, Einsicht in die Realität durch Hören der heiligen Klänge; zweitens Einsicht in die Realität indem sie in Übereinstimmung mit ihr sind; und drittens die Einsicht in das Nicht-Entstehen aller Dharmas. Diese Geschenke werden alle durch die m
ajestätische Macht von Amitabha verliehen, der Macht seines ursprünglichen Gelobnis, sein vollkommen erfülltes Gelobnis, sein klares und manifestiertes Gelobnis, sein strenges Gelobnis, und sein bewältigtes Gelobnis."
The Buddha sagte zu Ananda: "Ein König in dieser Welt besitzt einhunderttausend Arten von Musik. Von den Reichen, die von einem Rad-drehenden Monarchen regiert werden, bis hin zum Sechsten Himmel, die Klänge der Musik in in jeder höheren Ebene produziert wird, sind um zehntausend Kotis hochwertiger als die einer Ebene unterhalb.
Die tausenden Varianten musikalischer Klänge, die im Sechsten Himmel produziert werden, sind tausend Kotis geringer, als ein einziger Klang von den Bäumen aus sieben Juwelen im Land von Amitabha. Nochmals, in diesem Land gibt es tausende Variationen an natürlicher Musik, welche alle, ohne Ausnahme, Klänge des Dharmas sind. Sie sind klar und gelassen, voll an Tiefe und Resonanz, delikat und harmonisch; es sind dies die exzellentesten Klänge aller Welten der zehn Viertel.

 
 
Herrlicher Schmuck

[16] "Nochmals, die Hallen, Klöster, Paläste und Pavillions sind spontane Erscheinungen, alle geschmückt mit Vorhängen aus verschiedensten Juwelen, wie Perlen und mondscheinhelle Mani Edelsteine.
"Innen und ausserhalb, zur Linken und zur Rechten, sind Badebecken. Manche haben zehn Yojanas in Länge, Breite und Tiefe; manche haben zwanzig Yojanas, andere, dreissig, und so weiter, bis hin zu denen, die eine Abmessung von hundert tausend Yojanas in Länge, Breite und Tiefe haben. Sie sind randvoll mit Wasser der acht exzellenten Qualitäten, klar, wohlriechend, und es schmeckt wie Nektar.
"Es gibt goldene Badebecken mit Grundbetten aus silbernem Sand; silberne Badebecken mit Betten aus goldenem Sand; kristallene Badebecken mit Betten aus Beryll-Sand; Badebecken aus Beryll mit Betten aus Kristallsand; Badebecken aus Koralle mit Bernstein-Sand; Bernstein Badebecken mit Betten aus Korallensand; Achat Badebecken mit Betten aus Rubinsand; Rubinstein Badebecken mit Betten aus Achat-Sand; Badebecken aus weisser Jade mit Betten aus lila goldenem Sand; lile-goldene Badebecken mit Betten aus weissem Jadesand. Andere sind aus zwei bis sieben Juwelen gefertigt.
"An den Ufern dieser Badebecken stehen Sandelholzbäume, dessen Blumen und Blätter herunterhängen und überall Düfte verbreiten. Schwere Lotuse in den Farben blau, pink, gelb und weiss; überschwenglich in verschiedenen Tönen und Farbvarianten, bedecken die gesamte Wasseroberfläche.
"Wenn Bodhisattvas und Shravakas in diesem Land die Juwelen-Badebecken betreten und wünschen, dass das Wasser zu ihren Knöcheln aufsteigen soll, so steigt es zu ihren Knöcheln auf. Wenn sie wünschen, dass es zu ihren Knien aufsteigen soll, so steigt es zu ihren Knien auf. Wenn sie wünschen, dass es zu ihren Taillen aufsteigen soll, so steigt es zu ihren Taillen auf. Wenn sie wünschen, dass es zu ihren Nacken aufsteigen soll, so steigt es zu ihren Nacken auf.
Wenn sie wünschen, dass sich Wasser über ihre Körper ergiessen soll, dann ergiesst sich das Wasser spontan über ihre Körper. Wenn sie wünschen, dass es sich zurückziehen soll, dann zieht es sich zurück. Seine Temperatur ist gemässigt, kühl oder warm, entsprechend ihrer Wünsche. Das Wasser tut dem Körper gut und erfrischt den Geist, indem es ihre geistigen Verunreinigungen abwäscht. Klar und rein ist das Wasser, und so transparent, dass es formlos zu sein scheint. Der Juwelen-Sand glänzt so hell, dass sogar die Tiefe des Wassers nicht verhindern kann, dass man dessen Brillianz sieht. Die Wellen des Wassers formen sich in dahinschlängelnden Strömungen, die sich vereinen und ineinanderfliessen. Ihre Bewegung ist friedvoll und ruhig, weder zu schnell noch zu langsam, und ihre Wellen produzieren spontan unzählige wundervolle Klänge. Man kann jeden Klang hören, den man sich wünscht. Zum Beispiel hören manche den Klang 'Buddha', andere hören den Klang 'Dharma', manche 'Dharma', andere hören 'Friedlichkeit', 'Leere und Nicht-Selbst', 'Grosses Mitleid', 'Paramita', 'Zehn Mächte', 'Angstlosigkeit', 'Besondere Qualitäten', 'Übernatürliche Kräfte', 'Nicht-Aktivität', 'Weder Entstehen noch Verschwinden', 'Einsicht in das Nicht-Entstehen aller Dharmas', und so weiter bis zu den verschiedenen Klängen des wundervollen Dharmas, wie 'Das Tropfen von Nektar auf den Kopf eines Bodhisattva', werden gehört. Sowie man diese Klänge hört, erreicht man unermessliche Freude und stimmt mit den Gesetzen der Reinheit, Abwesenheit von Verlangen, Auslsöchung, und Realität überein. Man ist in Harmonie mit den Drei Kostbarkeiten, den Buddha Kräften, Angstlosigkeit und besonderen Qualitäten, und auch mit übernatürlichen Kräften und anderen Methoden der Praktik für Bodhisattvas und Sharvakas. Nicht einmal die Namen der drei Reiche des Leidens werde dort gehört, sondern nur Nirvanische Klänge von Segen. Aus diesem Grund wird dieses Land 'Friede und Segen' genannt."

 
 
Körperliche Erscheinung der Bewohner und welche Vergnügen sie geniessen

[17] "Ananda, alle die in diesem Buddha-Land geboren sind, werden mit Körpern der Reinheit ausgestattet und sie erhalten exquistite Klänge, übernatürliche Kräfte und Geschicke. Die Paläste in denen sie wohnen, ihre Kleider, Essen und Trinken, die wundervollen Blumen, und verschiedene Arten von Räucherdüfte und Schmuck sind wie die, die natürlich im Sechsten Himmel der Welt der Verlangen zur Verfügung gestellt werden.
"Zu den Essenszeiten, erscheinen spontan Tafeln aus sieben Juwelen -- namentlich Gold, Silber, Beryl, Agate, Rubin, Koralle, und Bernstein, und auch mondscheinheller Perlstein -- gefüllt mit Essen und Trinken der hundert Geschmäcker, entsprechend dem Wunsch des Einzelnen. Obwohl das Essen dargebracht wird, isst es keiner. Sobald es gesehen und gerochen wurde, fühlt man sich auf natürliche Weise so, als wäre es gegessen, und ist somit zufrieden. Dadurch sind Geist und Körper entspannt, frei von Bindung der Geschmackssinne. Wenn das Mahl vorbei ist, verschwindet alles, erscheint jedoch wieder bei der nächsten Mahlzeit.
"Dieses Buddha-Land, gleichsam wie das nicht konditionierte Nirvana, ist rein und gelassen, prächtig und segenreich. Die Shravakas, Bodhisattvas, himmlische Wesen und Menschen dort verfügen über hohe und brilliante Weisheit, und sind Meister der übernatürlichen Kräfte. Sie sind alle von einer Gestalt, ohne jegliche Unterschiede, aber werden 'himmlische Wesen' genannt und 'Menschen' vereinfacht aus Gründen der Analogie der Existenzzustände in anderen Welten. Sie haben einen noblen und majestätischen Gesichtsausdruck, nicht vergleichbar mit allen Welten, und ihre Erscheinung is superb, unübertroffen von jedem Wesen, himmlisch oder menschlich. Sie sind alle mit Körpern von Natürlichkeit, Leerheit, und Unendlichkeit beschenkt. "

 
 


Ende des Teil Eins von
DAS GRÖSSERE SUTRA ÜBER AMITABHA
überbracht von Shakyamuni Buddha