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(Teil
Eins)

Das Sutra über
den Buddha des Unendlichen Lichts
überbracht von Shakyamuni Buddha
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| Vorwort
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[1] Dies
habe ich gehört. Einmal stand der Buddha auf dem Geier-Gipfel in
Rajagriha mit einer grossen Gesellschaft von zwölf tausend Mönchen.
Sie waren alle grosse Weise, die bereits übernatürliche Kräfte
erlangt hatten. Unter ihnen waren folgende: Der ehrwürdige Ajnata-kaundinya,
der ehrwürdige Ashvajit, der ehrwürdige Vaspa, der ehrwürdige
Mahanama, der ehrwürdige Bhadrajit, der ehrwürdige Vimala,
der ehrwürdige Yashodeva, der ehrwürdige Subahu, der ehrwürdige
Purnaka, der ehrwürdige Gavampati, der ehrwürdige Uruvilva-kashyapa,
der ehrwürdige Gaya-kashyapa, der ehrwürdige Nadi-kashyapa,
der ehrwürdige Mahakashyapa, der ehrwürdige Shariputra, der
ehrwürdige Mahamaudgalyayana, der ehrwürdige Kapphina, der
ehrwürdige Mahakausthilya, der ehrwürdige Mahakatyayana, der
ehrwürdige Mahacunda, der ehrwürdige Purna-maitrayaniputra,
der ehrwürdige Aniruddha, der ehrwürdige Revata, der ehrwürdige
Kimpila, der ehrwürdige Amogha-raja, der ehrwürdige Parayanika,
der ehrwürdige Vakkula, der ehrwürdige Nanda, der ehrwürdige
Svagata, der ehrwürdige Rahula und der ehrwürdige Ananda.
Sie alle waren Ältere. Auch Mahayana Bodhisattvas begleiteten den
Buddha, einschliesslich all die von dieser Vielversprechenden Kalpa,
solche als wie der Bodhisattva Samantabhadra, der Bodhisattva Manjushri
und der Bodhisattva Maitreya. Da waren auch die sechszehn Laienbodhisattvas,
solche wie Bhadrapala, sowie auch der Bodhisattva Tiefsinniger Gedanke,
der Bodhisattva Weisheit des Glaubens, der Bodhisattva Leere, der Bodhisattva
Blüte der Übernatürlichen Kraft, der Bodhisattva Held
des Lichts, der Bodhisattva Überragende Weisheit, der Bodhisattva
Banner der Weisheit, der Bodhisattva Friedliche Fähigkeit, der
Bodhisattva Weisheit der Gelobnisse, the Bodhisattva Süss-riechender
Elefant, the Bodhisattva Held der Kostbarkeiten, der Bodhisattva Lebend-im-Zentrum,
der Bodhisattva Praktik der Beherrschung und der Bodhisattva Befreiung.
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| Tugenden
des Publikums der Bodhisattvas |
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[2] Jeder
dieser Bodhisattvas, den Tugenden der Mahasattva Samantabhadra folgend,
ist mit unmessbar vielen Praktiken und Gelobnissen des Bodhisattva Pfads
ausgestattet, und lebt streng nach den verdienstreichen Taten. Er bereist
aus freiem Willen alle zehn Viertel und besitzt talentreiche Möglichkeiten
der Befreiung. Er betritt die Kostbarkeiten des Dharmas der Buddhas,
und erreicht das Andere Ufer. Durch zahllose Welten hindurch erlangt
er Erleuchtung.
Zuerst, lebend im Tusita Himmel, erklärt er das wahre Dharma. Wenn
er den himmlischen Palast verlassen hat, steigt er hinunter in den Bauch
seiner Mutter. Bald nachdem er an ihrer Seite geboren wurde, tut er
sieben Schritte. Und als er dies tut, erhellt ein überschwengliches
Leuchten überall die zehn Viertel und unzählige Buddha-Länder
werden auf sechs Arten erschüttert. Dann spricht er diese Worte:
"Ich werde der Meistgeehrte in der Welt sein." Shakra und
Brahma gehen in Ehrfurcht auf ihn zu, und himmlische Wesen verehren
und beten ihn an. Er beweist seine Fähigkeiten in Kalkulation,
Schreiben, Bogenschiessen und Reitmannschaft. Er ist auch vertraut mit
den göttlichen Künsten und gut belesen auf viele Arten. Im
Feld ausserhalb des Palastes trainiert er selbst die Kampfeskunst, und
auf Freiersfüssen geniesst er auch die Vergnügungen der Sinne.
Als er zum ersten Mal dem Alter, Krankheit und Tod begegnet, erkennt
er die Vergänglichkeit der Welt. Er verzichtet auf sein Königreich,
Reichtum und den Tron, und geht in die Berge, um den Weg zu praktizieren.
Nachdem er das weisse Pferd, welches er ritt, zusammen mit der juwelenbesetzten
Krone und dem Schmuck den er trug zurückgesandt hatte, nimmt er
seine prächtigen Kleider ab und zieht die Dharma Robe an. Er schneidet
sein Haar und rasiert seinen Bart, sitzt aufrecht unter einem Baum und
verfolgt die asketischen Praktiken für sechs Jahre, in Übereinstimmung
mit dem traditionellen Weg. Da er in der Welt der fünf Verschmutzungen
erschienen war, verhält er sich wie die Menge. Und als sein Körper
schmutzig erscheint, nimmt er ein Bad im Goldenen Fluss. Wie ein Gott
biegt sich ein Ast zu ihm herunter, es ist ihm möglich das Flussufer
hinaufzuklettern. Ein göttlicher Vogel folgt ihm nahe zum Platz
der Erleuchtung. Ein Deva nimmt die Gestalt eines Jugendlichen an und,
ein glückliches Zeichen wahrnehmend, schenkt er ihm respektvoll
das vielversprechende Gras. Der Bodhisattva nimmt es mitfühlend
an, verstreut es unter dem Bodhi-Baum und sitzt darauf mit gekreuzten
Beinen. Er strahlt eine grosse Flut and Licht aus, um Mara zu informieren.
Mara und seine Armee kommen, um anzugreifen und ihn in Versuchung zu
führen, aber er bringt sie mit Kraft der Weisheit unter Kontrolle
und zwingt sie alle sich zu ergeben. Dann erreicht er das höchste
Dharma und erlangt die höchste, perfekte Erleuchtung.
Als Shakra and Brahma ihn bitten, das Rad des Dharma zu drehen, besucht
der Buddha verschiedene Plätze und predigt das Dharma mit seiner
donnergleichen Stimme. Er schlägt die Dharma-Trommel, bläst
das Dharma-Tritonshorn, schwingt das Dharma-Schwert, hebt den Dharma-Banner
hoch, rollt den Dharma-Donner, schleudert den Dharma-Blitz, bringt den
Dharma-Regen, und schenkt das Dharma-Geschenk. Zu allen Zeiten erweckt
er die Welt mit dem Klang des Dharma. Sein Licht erhellt zahllose Buddha-Länder
und verursacht ein Beben der gesamten Welt auf sechs Arten. Es umfasst
Mara's Reich, erschüttert seinen Palast, sodass er und seine Schar
sich fürchten und ergeben. Der Bodhisattva zerreisst das Netz des
Bösen inmitten, zerstört falsche Ansichten, beseitigt Leiden,
flutet die Gossen der Bedürfnisse, beschützt das Dharma-Schloss,
öffnet das Dharma-Tor, wäscht dem Russ der Leidenschaften
ab, und bringt das reine weisse Dharma zum Vorschein. Er vereint alles
im Buddha Dharma, und somit erklärt er das richtige Lehren.
Er betritt die Stadt, um Almosen zu erbetteln; er akzeptiert sogar reichliches
Essen an, um den Spendern ein Anreichern von Verdienst zu ermöglichen
und auch, um zu zeigen, dass er ein Feld der Tugend ist. Auf Wunsch
erläutert er das Dharma, er lächelt und heilt die drei Schmerzen
mit verschiedenen Dharma-Medizinen. Er lehrt, dass das Anstreben der
Erleuchtung unermessbaren Verdienst hat und, indem er Voraussagungen
zu Bodhisattvas gibt, ermöglicht er ihnen Buddhaschaft zu erlangen.
Er demonstriert, dass er in das Nirvana eintreten kann, und bringt unendliche
Wesen zur Befreiung. Indem er ihre Verschmutzungen beseitigt, verschiedene
Wurzeln der Tugend pflanzt und exzellenten Verdienst erreicht, zeigt
er wundervolle und undenkbare Werke.
Vielmehr ist es jedem der Bodhisattvas in der Gemeinschaft möglich,
verschiedene Buddha-Länder zu besuchen und die Lehren des Weges
zu erläutern. Seine Art und Weise zu Praktizieren ist rein und
unbeschmutzt. So wie ein Magier mit seinen perfekten Talenten willentlich
verschiedene Illusionen erschaffen kann, inklusive Bilder von Mann und
Frau, willentlich, so kann der Bodhisattva, da er gründlich alle
Methoden der Befreiung gelernt und ruhige Aufmerksamkeit der Realität
erreicht hat, frei lehren und Wesen transformieren. Er manifestiert
sich selbst überall in unzählige Buddha-Länder und zeigt
unermüdlich und mit Eifer Taten des Mitleids für empfindungsfähige
Wesen. So erlangte er komplette Meisterschaft all solcher Methoden der
Befreiung.
Er ist gründlich sprachgewandt der essentiellen Sutras für
Bodhisattvas und, als sein Ruhm sich überallhin verbreitet, führt
er empfindungsfähige Wesen durch all die zehn Viertel. Alle Buddhas
erinnern sich an ihn und geben ihm ihren Schutz. Er lebte bereits in
all den Buddha Wohnsitzen und vollbrachte all die Taten der grossen
Weisen. Er verkündet die Lehren des Tathagata, ist für andere
Bodhisattvas wie ein grosser Meister und, mit tiefsinnigem Samadhi und
Weisheit, führt er eine Vielzahl von Wesen. Mit durchdringender
Einsicht in die Natur des Dharma, erkennt er verschiedene Erscheinungen
lebender Wesen und wacht genau über all die Welten. Im Opfergaben
darbringen für die Buddhas manifestiert er transformierte Körper
wie Gewitterblitze. Da er die ausgeprägte Weisheit der Angstlosigkeit
gut gelernt hat, und die illusorische Natur der Dharmas verstanden hat,
zerstört er Maras Netze und löst all die Bindungen der Leidenschaft.
Er erhebt sich über die Stufen der Shravakas und Pratyekabuddhas
und erreicht die Samadhis der Leere, Nicht-Form, und Nicht-Begehren.
Er verfügt geschickreich über ausgedehnte Möglichkeiten
und bringt somit drei verschiedene Lehren zum Vorschein. Dann demonstriert
er für diejenigen in den mittleren und niederen Stufen sein Eingehen
in das Nirvana. Aber, in Wirklichkeit, ist er nicht-aktiv und nicht-auf-Erwerb-aus,
und da ihm bewusst ist, dass Dharmas in sich selbst weder entstehen
noch vergehen, erkennt er, dass sie von absoluter Gleichgestelltheit
sind. Er erreicht unzählige Dharanis, einhundert tausend Samadhis
und verschiedene Arten spiritueller Fähigkeiten und Weisheit. Mit
der Meditation von Weitreichender und Universeller Friedlichkeit, schreitet
er tief hinein in die Dharma-Kostbarkeiten für Bodhisattvas. Nach
dem Erreichen des Buddha-Kranz Samadhi, erklärt und erläutert
er alle Sutras. Während er in tiefer Meditation lebt, visualisiert
er all die unzähligen Buddhas und in einem Augenblick besucht er
jeden einzelnen von ihnen.
Durch Erklärung und Lehren der höchsten Wahrheit für
empfindungsfähige Wesen rettet er sie vom Zustand der extremen
Schmerzen, von Umständen in denen das Leiden so gross ist, dass
es verhindert, dass Leute Zeit für buddhistische Praktiken finden,
und auch von Umständen in denen das Leiden nicht so gross ist,
dass es sie hindern würde dies zu tun. Indem er das gründliche
Wissen des Tathagata erreicht hat, hat er fliessende Beherrschung von
Sprachen, mit denen er alle Wesen erleuchtet. Er steht über allen
weltlichen Geschehnissen und sein Geist, immerzu ruhig, lebt auf dem
Pfad der Befreiung; dies gibt ihm komplette Kontrolle über alle
Dharmas. Ohne dannach gefragt zu werden es zu tun, wird er ein guter
Freund für jedes einzelne einer Vielzahl von Wesen und trägt
ihre schweren karmischen Lasten auf seinem Rücken. Er hält
sich an die tiefsinnigen Dharma-Kostbarkeiten des Tathagata und beschützt
die Saat der Buddhaschaft, sodass sie sich immerfort vervielfachen möge.
Indem er zu grossem Mitleid für empfindungsfähige Wesen erwacht
ist, erklärt er gütig die Lehre, und beschenkt sie mit dem
Dharma-Auge. Er blockiert die Pfade zu den drei bösen Reichen,
öffnet das Tor zur Tugend und, ohne ihre Bitte abzuwarten, vermittelt
er Wesen das Dharma. Er tut dies für die Vielzahl der Wesen genauso
wie ein pflichtbewusster Sohn seine Eltern liebt und respektiert. Er
betrachtet wahrhaft empfindungsfähige Wesen als sein eigenes Selbst.
Mit solchen Wurzeln der Tugend erreichten alle Bodhisattvas der Gemeinschaft
das Ufer der Befreiung. Sie hatten sich den unschätzbaren Verdienst
des Buddhas angeeignet und erreichten heilige, reine und unvorstellbare
Weisheit. Unzählige Bodhisattvas, Mahasattvas, alle wie sie dort
auf einmal versammelt waren.
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| Herrliche
Merkmale des Buddha |
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[3] Zu
dieser Zeit, als die Sinne des Weltgeehrten Freude ausstrahlten, erschien
sein gesamter Körper ruhig und herrlich, und sein erhabener Gesichtsausdruck
war zumeist majestätisch. Als der ehrenwerte Ananda die heilige
Absicht des Buddhas wahrgenommen hatte, erhob er sich von seinem Platz,
entblösste seine rechte Schulter, warf sich zu Boden, brachte seine
Handflächen in Verehrung zueinander und sagte zu dem Buddha: "Weltgeehrter,
heute strahlen all deine Sinne Freude aus, dein Körper ist ruhig
und herrlich, und dein erhabener Gesichtsausdruck so majestätisch
wie ein klarer Spiegel dessen Leuchten nach aussen und nach innen strahlt.
Die Grossartigkeit deiner ehrwürdigen Erscheinung ist unübertroffen
und jenseits des Messbaren. Ich habe dein Ausehen noch nie so übertrefflich
und majestätisch vernommen, wie es heute ist. Mit Respekt, grosser
Weiser, dieser Gedanke kam in mir auf: "Heute lebt der Weltgeehrte
im seltenen und phantastischen Dharma; heute lebt der Weltgeehrte in
den Buddha-Wohnsitzen; heute konzentriert der Weltgeehrte sich auf die
Ausübung seiner Pflicht als Anführer; heute lebt der Weltgeehrte
im höchsten Bodhi; heute realisiert der Weltgeehrte im Himmel die
Tathagata Tugend. Die Buddhas der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft
denken übereinander nach. Wie könnte dieser gegenwärtige
Buddha nicht über alle anderen Buddhas nachdenken?' Aus welchem
Grunde sieht sein Gesichtsausdruck heute so majestätisch und brilliant
aus?"
Dann sagte der Weltgeehrte zu Ananda: "Sag mir, Ananda, ob ein
Gott dich gedrängt hat, diese Frage an den Buddha zu stellen, oder
ob du bezüglich seiner herrlichen Erscheinung aus deiner eigenen
weisen Beobachtung gefragt hast."
Ananda antwortete zu dem Buddha: "Kein Gott kam, um mir dies nahezulegen.
Ich fragte dich über diesen Grund aus eigenem Entschluss."
Der Buddha sagte: "Gut gesagt, Ananda. Ich bin sehr erfreut über
deine Frage. Du hast profunde Weisheit bewiesen und subtile Einsicht,
indem du mir diese Frage aus Mitleid für empfindungsfähige
Wesen gestellt hast. Als der Tathagata betrachte ich Wesen der drei
Welten mit grenzenlosem grossen Mitleid. Der Grund für mein Erscheinen
in der Welt ist, die Lehren des Weges zu enthüllen und eine Vielzahl
von Wesen zu retten, indem ich sie mit wahren Nützlichkeiten beschenke.
Sogar in unzähligen millionen von Kalpas ist es schwer auf einen
Tathagata zu stossen. Es ist so schwer, wie das Erblicken einer Udumbara
Blume, welche sehr selten blüht. Deine Frage ist von grossem Nutzen
und wird alle himmlischen und menschlichen Wesen erleuchten. Ananda,
du sollst dir vergegenwärtigen, dass des Tathagatas perfekt erleuchtete
Weisheit unerfassbar ist, fähig der Führung unzähliger
Wesen zur Befreiung, und dass seine durchdringende Einsicht nicht behindert
werden kann. Während nur einer Mahlzeit, ist er fähig für
hundert tausende Kotis von Kalpas zu leben, oder eine unberechenbare
und unerfassbare Zeitspanne, oder jenseits davon. Sogar nach diesem
Zeitabschnitt, werden seine Sinne immer noch strahlend voll Freude sein
und keine Anzeichen von Verfall aufweisen; seine Erscheinung wird sich
nicht verändern, und sein herrlicher Gesichtsausdruck wird genau
gleich aussehen. Der Grund hierfür ist, dass die Meditation und
die Weisheit des Tathagata perfekt und grenzenlos sind dass er unbeschränkte
Macht über alle Dharmas erreicht hat. Ananda, höre aufmerksam
zu. Ich werde nun das Dharma erklären."
Ananda antwortete: "Ja, ich werde dies tun. Mit Freude in meinem
Herzen wünsche ich das Dharma zu hören."
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| 53 vergangene
Buddhas |
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[4] Der
Buddha sagte zu Ananda, "In ferner Vergangenheit -- vor unzähligen,
unberechenbaren und unvorstellbaren Kalpas -- erschien in der Welt ein
Tathagata genannt Dipankara. Nachdem er unzählige Wesen gelehrt,
befreit und sie alle auf den Pfad der Erleuchtung geführt hatte,
ging er in das Nirvana ein. Dannach erschien ein Tathagata genannt Weitreichendes
Licht. Nach ihm kam Mondlicht, und dann Sandelholz-Weihrauch, König
des Schönen Berges, Krone des Mount Sumeru, Brilliant wie Mount
Sumeru, Farbe des Mondes, Richtige Erinnerung, Frei von Verschmutzung,
Nicht-Anhänglichkeit, Drachen-Deva, Nächtliches Licht, Friedliche
und Brilliante Spitze, Unbeweglicher Boden, Exquisite Beryll Blume,
Goldener Beryll Glanz, Gold-Kostbarkeit, Flammendes Licht, Feuriger
Ursprung, Erde-Erschütternd, Abbildnis des Mondes, Klang des Ozeans
der Erleuchtung, Wasser-Licht, Grossartiger Duft, Frei von Staub und
Verunreinigung, Absagung der Feindschaft, Flamme von Juwelen, Schöne
Spitze, Heroische Haltung, Verdienst-besitzende Weisheit, Herausscheinen
der Sonne und des Mondes, Beryll-Licht der Sonne und des Mondes, Höchstes
Beryll-Licht, Höchste Spitze, Blume der Erleuchtung, Helligkeit
des Mondes, Sonnenlicht, König der Farben der Blumen, Mondlicht
auf dem Wasser, Entzauberung der Dunkelheit der Ignoranz, Praktik des
Beseitigens von Hindernissen, Reiner Glaube, Speicherung des Guten,
Majestätischer Ruhm, Weisheit des Dharma, Ruf des Phönix,
Brüllen des Löwen, Stimme des Drachen und In-der-Welt-Lebend.
All diese Buddhas sind bereits in das Nirvana eingegangen.
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| Lokeshvararaja
Buddha und Dharmakara |
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[5] "Dann
erschien ein Buddha genannt Lokeshvararaja, Der Tathagata, Arhat, Perfekt
Erleuchteter, Im Besitz von Weisheit und Praktik, Der Perfekte, Wissender
der Welt, Der Unübertroffene, Der Bändiger der Menschen, Meister
der Götter und Menschen, Buddha und Der Weltgeehrte.
Zu dieser Zeit gab es einen König, der vom Erklärungen des
Dharmas durch den Buddha gehört hatte, er jauchzte in seinem Herzen
und erwachte zur Aspiriation der höchsten perfekten Erleuchtung.
Er verzichtete auf sein Königreich und den Tron, und wurde ein
Mönch genannt Dharmakara. Er hatte überragende Intelligenz,
Mut und Weisheit, seine Person war herausragend in der Welt. Er ging
den Tathagata Lokeshvararaja zu sehen, kniete nieder auf seine Füsse,
ging dreimal rund um ihn, immer zu seiner rechten Seite, streckte sich
auf dem Boden aus, und brachte seine Handflächen in Verehrung zusammen,
und preiste den Buddha mit diesen Versen:
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| Sanbutsuge
- Preisende Verse für den Buddha |
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1. Das
scheinende Gesicht des Buddhas ist herrlich;
Grenzenlos ist seine Grossartigkeit.
Strahlende Pracht, so wie die seine,
Ist jenseits allen Vergleichs.
Die Sonne, der Mond und das Mani-Juwel,
Obgleich sie mit gleissender Helligkeit scheinen,
Sind gänzlich gedämpft und verdeckt,
Als wenn sie ein Haufen Tintenstäbe wären.
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2. Die
Erscheinung des Tathagata
Ist jenseits allen Vergleichs in der ganzen Welt.
Die grossartige Stimme des Erleuchteten
Wiederhallt durch die zehn Regionen.
Seine Moral, Lernen, Bemühung,
Aufnahme in Meditation, Weisheit
Und phantastische Tugenden kennen Ihresgleichen nicht;
Sie sind wundervoll und unübertroffen.
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3. Er meditiert
tief und direkt
Auf dem ozeanischen Dharma all der Buddhas.
Er weiss dessen Tiefe und Breite
Und durchdringt es bis zum entferntesten Ende.
Ignoranz, Gier und Ärger
Sind für immer abwesend in Dem Weltgeehrten.
Er ist der Löwe, der Tapferste aller Menschen;
Seine herrliche Tugend ist unbegrenzt.
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4. Seine
verdienstreichen Leistungen sind weitreichend;
Seine Weisheit ist tief und überragend.
Sein Licht, mit ehrfürchtig-inspirierender Herrlichkeit,
Erschüttert das Universum tausender millionen Welten.
Ich bin fest entschlossen ein Buddha zu werden,
Gleich im Erlangen wie du, O heiliger König des Dharma,
Um lebende Wesen von Geburt und Tod zu retten,
Und sie alle zur Befreiung zu führen.
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5. Meine
Disziplin in Geben, geistiger Kontrolle,
Moralischen Tugenden, Enthaltsamkeit und Weisheit,
Soll überragend und unübertroffen sein.
Ich gelobe, dass wenn ich ein Buddha geworden bin,
Ich all diese Versprechen überall erfüllen werde;
Und allen von Angst gerittenen Wesen
Werde ich grossen Frieden geben. |
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6. Obwohl
da soviel Buddhas sind,
Eintausend millionen Kotis in Zahl,
Und eine Vielzahl grosser Weiser,
Unzählig wie der Sand des Ganges,
Werde ich Opfergaben machen
Für all diese Buddhas.
Ich werde den Höchsten Weg suchen,
Resolut und unermüdlich.
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7. Obgleich
die Buddha-Länder unzählig sind,
Wie der Sand des Ganges,
Und andere Regionen und Welten
Auch zahllos vorhanden sind,
Soll mein Licht überall scheinen,
Und all diese Länder durchdringen.
Das Ergebnis meiner Bemühungen soll derart sein,
Meine herrliche Macht soll unmessbar sein.
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8. Wenn
ich ein Buddha geworden bin,
Soll mein Land das am allerherrlichste sein,
Und dessen Leute wundervoll und mit hervorragenden Eigenschaften;
Die Stätte der Erleuchtung soll überragend sein.
Mein Land soll, wie Nirvana selbst,
Jenseits aller Vergleiche sein.
Ich trage Sorge für lebende Wesen,
Und beschliesse, sie alle zu retten.
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9. Die
von den zehn Richtungen kommen
Sollen Freude und Gelassenheit des Herzens finden;
Wenn sie mein Land erreichen,
Sollen sie in Frieden und Glücklichkeit schwelgen.
Ich bitte dich, den Buddha, mein Zeuge zu sein
Und für Wahrheit meines Erstrebens zu bürgen.
Da ich nun meine Gelobnisse an dich gemacht habe,
Werde ich mich bemühen, sie zu erfüllen.
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10. Die
Weltgeehrten in den zehn Vierteln
Haben ungehinderte Weisheit;
Ich rufe diese Geehrten an,
Zeugen meiner Absichten zu sein.
Selbst wenn ich in einem Zustand
Des extremen Schmerzes verweilen muss,
Will ich eifrig praktizieren,
Alle Entbehrungen mit rastloser Kraft ertragen."
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| Dharmakaras
fester Entschluss, ein Buddha zu werden |
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[6] Der
Buddha sagte zu Ananda, "Nachdem er diese Verse gesprochen hatte,
sagte der Bhiksu Dharmakara zu Buddha Lokeshvararaja: 'Mit Respekt,
Weltgeehrter, ich kündige an, dass ich zur Aspiration für
die höchste vollkommene Erleuchtung erwacht bin. Ich flehe dich
an, mir das Dharma gänzlich zu erklären, sodass ich die Praktiken
durchführen kann, um ein Buddha-Land mit unbegrenzten exzellenten
Qualitäten einzurichten. So bitte lehre mich, wie man schnell Erleuchtung
erreicht und die Wurzeln der Leiden von Geburt-und-Tod für alle
beseitigen kann.'"
Der Buddha sagte zu Ananda, "Zu diesem Zeitpunkt anwortete der
Buddha Lokeshvararaja zu dem Bhiksu Dharmakara: "Du selbst solltest
wissen, mit welchen Praktiken du ein herrliches Buddha-Land einrichten
kannst." Der Bhiksu sagte zu dem Buddha: "Das ist viel zu
weitreichend und tief für mein Fassungsvermögen. Ich flehe
dich aufrichtig an, Weltgeehrter, mir im Detail die Praktiken zu erklären,
mit welchen Buddhas, Tathagatas, ihre Pure Länder einrichten. Nachdem
ich dies gehört habe, wünsche ich, wie eingewiesen zu praktizieren
und so meine Aspirationen zu erfüllen.'
"Zu diesem Zeitpunkt erkannte der Buddha Lokeshvararaja des Bhiksu
Dharmakaras noble und hohe Aspiration, und lehrte ihm folgendes: "Wenn
man, zum Beispiel, Wasser aus einem grossen Ozean mit einem Flaschen-Messbecher
immer weiter schöpft, wird es einem möglich sein den Grund
nach vielen Kalpas zu erreichen und dann seltene Kostbarkeiten zu erlangen.
Gleichermassen, wenn jemand aufrichtig, eifrig und unaufhörlich
den Weg sucht, wird es einem möglich sein, seine Bestimmung zu
erreichen. Welches Gelobnis gibt es da, das nicht erfüllt werden
kann?'
"Dann erklärte der Buddha Lokeshvararaja detailliert die grösseren
und kleineren Aspekte von zweihundert-und-zehn Kotis von Buddha-Ländern,
zusammen mit den guten und schlechten Naturen der himmlischen und menschlichen
Wesen, die dort leben. Er offenbarte sie alle zu dem Bhiksu, so wie
er es erbeten hatte. Nachdem der Bhiksu die Ausführungen des Buddha
über das herrliche Pure Land vernommen hatte und auch alle jene
gesehen hatte, dachte er über seine höchsten, unübertroffenen
Gelobisse nach. Sein Geist war ruhig und seine Aspirationen frei von
Anhänglichkeiten, er trat aus der ganzen Welt hervor. Fünf
ganze Kalpas kontemplierte er über die Gelobnisse, und dann wählte
er die reinen Praktiken für das Einrichten seines Buddha-Landes."
Ananda fragte den Buddha: "Wie lange war die Lebensspanne der Wesen
im Land des Buddha Lokeshvararaja?" Der Buddha antwortete: "Die
Länge des Lebens dieses Buddha war zweiundvierzig Kalpas."
Er setzte fort: "Hierauf nahm Dharmakara Bodhisattva die reinen
Praktiken [engl. 'pure practices'] an, die zum Einrichten des
exzellenten Landes von zweihundert-und-zehn Kotis von Buddhas führte.
Als er seine Aufgabe beendet hatte, ging er zu dem Buddha, kniete nieder
auf seinen Füsse, ging dreimal rund um den Buddha, brachte seine
Hände in Verehrung zusammen und setzte sich nieder. Dann sagte
er zu dem Buddha: "Ich habe die reinen Praktiken für das Einrichten
eines herrlichen Buddha-Landes gewählt.' Der Buddha sagte zu ihm:
'Du solltest dies verlautbaren. Wisse, dass jetzt die richtige Zeit
hierfür ist. Ermuntere und erfreue die gesamte Verammlung. Wenn
sie dies hören, werden andere Bodhisattvas dieses Dharma praktizieren
und so ihre unzähligen grossen Gelobnisse erfüllen.' Der Bhiksu
antwortete: 'Ich bitte dich, meine Absichten zu bezeugen. Ich werde
nun meine Gelobnisse voll verkünden.'
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| Achtundvierzig
Gelobnisse |
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[7] (1)
Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, es in meinem Land eine Hölle,
ein Reich der hungrigen Geister oder ein Tierreich geben, so möge
ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(2) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, in meinem Land Menschen
und Devas nach ihrem Tod wieder in die drei bösen Reiche fallen,
so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(3) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land nicht alle die Farbe puren Goldes haben, so möge ich nicht
vollkommene Erleuchtung erreichen.
(4) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land nicht alle von gleicher Erscheinung sind, und sollte da irgendein
Unterschied in Schönheit sein, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(5) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land sich nicht all ihrer vergangenen Leben erinnen, sich nicht an Geschehnisse
die sogar während der vorigen hundert tausend Kotis von Nayutas
von Kalpas passierten erinnern, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung
erreichen.
(6) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land nicht das göttliche Auge des Sehens von hundert tausend Kotis
von Nayutas von Buddha-Ländern besitzten, so möge ich nicht
vollkommene Erleuchtung erreichen.
(7) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land nicht das göttliche Ohr des Hörens der Lehren von zumindest
hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddhas besitzen und sollten sie
sich nicht an alle dieser erinnern, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(8) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land nicht die Fähigkeit des Wissens der Gedanken anderer besitzen,
zumindest all der empfindungsfähigen Wesen die in hundert tausend
Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern leben, so möge ich nicht
vollkommene Erleuchtung erreichen.
(9) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in meinem
Land nicht die übernatürlichen Kräfte des augenblicklichen
Reisens überallhin besitzen, sogar bis jenseits hundert tausend
Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(10) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land auf Gedanken der Selbst-Anhänglichkeit stossen, so
möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(11) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land nicht in dem Defintiv Sicheren Zustand leben und unfehlbar
Nirvana erreichen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(12) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, mein Licht limitiert sein,
unfähig zumindest hundert tausend Kotis von Nayutas von Buddha-Ländern
zu erleuchten, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(13) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, meine Lebensspanne begrenzt
sein, sogar in einem Ausmass von hundert tausend Kotis von Nayutas von
Kalpas, so möge ich nicht perfekte Erleuchtung erlangen.
(14) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, die Anzahl der Shravakas
in meinem Land erfassbar sein, auch wenn all Wesen und alle lebenden
Pratyekabuddhas in diesem Universum von tausend millionen Welten für
hundert tausend Kalpas zählen sollten, so möge ich nicht perfekte
Erleuchtung erlangen.
(15) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land nicht unlimitierte Lebensspannen haben, ausser wenn sie
wünschen sollten sie zu verkürzen, in Übereinstimmung
mit deren ursprünglichen Gelobnissen, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(16) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land auch nur hören von irgendeiner falschen Tat, so möge
ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(17) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, unzählige Buddhas
im Land der zehn Viertel nicht alle meinen Namen preisen und verherrlichen,
so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(18) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige
Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die sich mir aufrichtig
und freudvoll anvertrauen, wünschen in meinem Land geboren zu werden,
und meinen Namen rufen, stetig zehnmal, nicht dort geboren werden, so
möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen. Ausgenommen,
wie auch immer, sind diejenigen die gegen die Fünf Grabsünden
verstossen und das korrekte Dharma missbrauchen.
(19) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige
Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die zum Verfolgen der Erleuchtung
erwachen, verschiedenste verdienstvolle Taten vollbringen und sich aufrichtig
sehnen, in meinem Land geboren zu werden, mich nicht bei ihrem Tod vor
ihnen erscheinen sehen, umgeben von einer Vielzahl an Weisen, so möge
ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(20) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige
Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen vernommen
haben, ihre Gedanken auf mein Land konzentrieren, Wurzeln von Tugenden
pflanzen, und aufrichtig ihre Verdienste meinem Land widmen mit der
Sehnsucht dort geboren zu werden, deren Bestrebungen schliesslich nicht
in Erfüllung gehen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung
erreichen.
(21) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land nicht alle mit den zwei-und-dreissig körperlichen Eigenschaften
eines Grossen Mannes ausgestattet sein, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(22) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Buddha-Ländern
anderer Viertel die mein Land besuchen, nicht engültig und unfehlbar
die Stufe der Budda-Werdung nach einem weiteren Leben erreichen, so
möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen. Ausgenommen sind
diejenigen, die wünschen, empfindungsfähige Wesen zu lehren
und zu führen in Übereinstimmung mit ihren urspünglichen
Gelobnissen. Denn sie tragen die Waffe der grossen Gelobnisse, sammeln
Verdienste an, befreien alle Wesen von Geburt-und-Tod, besuchen Buddha-Länder,
um Bodhisattva Praktiken auszuüben, Opfergaben für die Buddhas,
Tathagatas, zu machen, durch alle zehn Viertel hinweg, erleuchten unzählige
emfindungsfähige Wesen so zahlreich wie Sand des Flusses Ganges,
und verschaffen diesen die höchste, vollkommene Erleuchtung. Solche
Bodhisattvas überschreiten den Kurs der Praktik der gewöhnlichen
Bodhisattvas, verkörpern die Praktiken aller Bodhisattva Stufen,
und kultivieren die Tugenden von Samantabhadra.
(23) Sollte es, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem
Land, um Opfergaben an die Buddhas durch meine transzendente Macht zu
machen, nicht möglich sein, unermessliche und zahllose Kotis von
Nayutas von Buddha-Ländern zu erreichen, in einer so kurzen Zeit,
wie es bedarf ein Mahl zu essen, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(24) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem
Land nicht fähig sein, wenn sie wünschen, verdienstreiche
Taten der Verehrung der Buddhas mit den Opfergaben ihrer Wahl zu machen,
so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(25) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem
Land nicht fähig sein das Dharma mit allwissender Weisheit zu erklären,
so möge ich nicht perfekte Erleuchtung erlangen.
(26) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, da irgendein Bodhisattva
in meinem Land sein, der nicht mit einem Körper des Vajra-Gott
Narayana ausgestattet sein, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung
erreichen.
(27) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, emfindungsfähige
Wesen nicht fähig sein, selbst mit dem göttlichen Auge, namentlich
und zahlenmässig all die myriaden von Manifestationen die den Menschen
und Devas in meinem Land zur Verfügung gestellt werden, welche
herrlich und prächtig und mit exquistiten Details jenseits von
Beschreibung seien, nicht unterschieden können, so möge ich
nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(28) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem
Land, sogar die mit kleinem Vorrat an Verdienst, nicht fähig sein
den Bodhi-Baum zu sehen, der zahllose Farben besitzt und vier millionen
Li hoch ist, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(29) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem
Land nicht die Sprachgewandtheit und Weisheit besitzen, um die Sutras
einzuhalten und zu rezitieren und zu erklären, so möge ich
nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(30) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, die Weisheit und Sprachgewandtheit
von Bodhisattvas in meinem Land begrenzt sein, so möge ich nicht
vollkommene Erleuchtung erreichen.
(31) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, mein Land nicht prächtig
sein, in seinem Licht nicht all die unermesslichen, unzähligen
und unerfassbaren Buddha-Länder wie Bilder in einem klaren Spiegel
reflektieren, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(32) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, all die myriaden von Erscheinungen
in meinem Land, vom Boden zum Himmel, wie Paläste, Pavillions,
Teiche, Flüsse und Bäume nicht von einerseits solch zahlloser
Herrlichkeit sein, dass dies an höchster Qualität alles in
den Welten der Menschen und Devas überschreitet, und andererseits
aus hundert tausenden Arten von aromatischem Holz sein, das Düfte
verbreitet in alle zehn Himmelsrichtungen, und alle Bodhisattvas die
es wahrnehmen mit buddhistischen Praktiken beginnen, so möge ich
nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(33) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige
Wesen in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der
zehn Viertel, die von meinem Licht berührt wurden, nicht einen
Frieden und Glücklichkeit in deren Körpern und Geistern empfinden,
der weit über den der Menschen und Devas hinausreicht, so möge
ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(34) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige
Wesen in den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der
zehn Viertel, die meinen Namen gehört haben, nicht zur Bodhisattva
Einsicht gelangen, in das Nicht-Aufsteigen aller Dharmas, und sollten
sie sich nicht verschiedene profunde Dharanis aneignen, so möge
ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(35) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Frauen in den unermesslichen
und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen
gehört haben, jubelnd in Glauben, zur Aspiration der Erleuchtung
erwachen und wünschen auf Frauenschaft zu verzichten, nach dem
Tod wieder als Frauen geboren werden, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(36) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den unermesslichen
und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen
gehört haben, nicht nach dem Ende ihrer Leben, immer heilige Praktiken
ausüben bis sie Buddhaschaft erreichen, so möge ich nicht
vollkommene Erleuchtung erreichen.
(37) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
den unermesslichen und unerfassbaren Buddha-Ländern der zehn Viertel,
die meinen Namen gehört haben, sich auf dem Boden ausstrecken,
um mir Verehrung zu erweisen und mich anzubeten, jubeln in Glauben,
und Bodhisattva Praktiken ausüben, nicht von allen Devas und Leuten
der Welt respektiert werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung
erreichen.
(38) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land nicht Kleider erhalten, sobald als solch ein Wunsch in ihren
Gedanken aufsteigt, und sollten die feinen Roben wie vorgeschrieben
und angepriesen bei den Buddhas nicht spontan für sie zum Tragen
zur Verfügung gestellt werden, und sollten diese Kleider Nähen,
Bleichen, Färben oder Waschen benötigen, so möge ich
nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(39) Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Menschen und Devas in
meinem Land nicht Glücklichkeit und Vergnügen geniessen, vergleichbar
mit einem Mönch der alle die Leidenschaften erschöpft hat,
so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(40) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, es den Bodhisattvas in
meinem Land, welche die unmessbaren herrlichen Buddha-Länder in
den zehn Vierteln sehen möchten, es nicht möglich sein, sie
alle reflektiert in den juwelenbesetzten Bäumen zu sehen, so als
ob jemand sein Gesicht in einem klaren Spiegel sieht, so möge ich
nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(41) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören, zu irgendeiner Zeit bevor
sie Buddhas werden, beeinträchtigte, minderwärtige oder unvollkommene
Sinnesorgane haben, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(42) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören, nicht alle den Samadhi
genannt 'Reine Befreiung' erreichen, und während sie darin leben,
ohne ihre Konzentration zu verlieren, nicht fähig sein, Opfergaben
in einem Augenblick an unermessliche und unerfassbare Buddhas, Weltgeehrte,
zu machen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(43) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören, nicht in noble Familien
nach ihrem Tod geboren werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung
erlangen.
(44) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören, nicht so grossartig jubeln
als wollten sie tanzen und Bodhisattva Praktiken ausüben und sollten
sie sich nicht Vorräte and Verdienst aneignen, so möge ich
nicht vollkommene Erleuchtung erlangen.
(45) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören nicht alle den Samadhi genannt
'Universelle Gleichheit' erreichen, und während sie darin leben,
nicht immer fähig sein all die unermesslichen und unerfassbaren
Tathagatas zu sehen, bis diese Bodhisattvas, auch, Buddhas geworden
sind, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(46) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in meinem
Land nicht fähig sein, spontan welche Lehren sie auch immer wünschen
zu hören, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
(47) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören nicht augenblicklich den
Zustand der Nicht-Retrogression erreichen, so möge ich nicht vollkommene
Erleuchtung erreichen.
(48) Sollte, wenn ich Buddhaschaft erreiche, Bodhisattvas in den Ländern
anderer Viertel die meinen Namen hören nicht augenblicklich die
erste, zweite und dritte Einsicht in die Natur von Dharmas erlangen
und streng aushalten in den Wahrheiten die von all den Buddhas realisiert
wurden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
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| Juseige
- Verse zur Bestätigung der Gelobnisse |
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[8] Der
Buddha sagte zu Ananda, "Der Bhiksu Dharmakara sprach, nachdem
er diese Gelobnisse verlautbart hat, die folgenden Verse:
1. Ich
habe die Gelobnisse getan,
Unerreicht in all der Welt;
Ich werde sicherlich den unübertreffbaren Weg erreichen.
Wenn diese Gelobnisse nicht erfüllt werden sollten,
So möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
2. Wenn
ich nicht ein grosser Wohltäter sein sollte,
In den kommenden Leben für unermessliche Kalpas,
Um die Armen und Leidenden überall zu retten,
So möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
3. Wenn
ich Buddhaschaft erreiche,
Soll mein Name hindurch alle zehn Viertel gehört werden;
Sollte da irgendein Platz sein, an dem er nicht gehört wird,
So möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.
4. Frei
von Gier und mit tiefer, vollkommener Geistesgegenwart
Und reiner Weisheit will ich die heiligen Praktiken ausüben;
Ich werde anstreben, den unübertreffbaren Weg zu erreichen
Und ein Lehrer von Devas und Menschen zu werden.
5. Mit
meiner göttlichen Kraft will ich grossartiges Licht verbreiten,
Die Welten ohne Grenze erhellen,
Und die Dunkelheit aus den drei Verunreinigungen vertreiben;
So werde ich alle Wesen vom Elend befreien.
6. Wenn
ich das Auge der Weisheit erlangt habe,
Werde ich die Dunkelheit und Ignoranz entfernen;
Ich werde alle schlechten Pfade blockieren
Und das Tor zu den guten Reichen öffnen.
7. Wenn
die Verdienste und Tugenden vollkommen sind,
Wird mein majestätisches Licht in die zehn Viertel strahlen,
Die Sonne und den Mond überstrahlen
Und die Brillianz der Himmel übertreffen.
8. I werde
den Dharma-Speicher für die Vielzahl öffnen
Und beschenke sie alle mit Kostbarkeiten von Verdienst.
Stets unter inmitten der Vielzahl,
Werde ich das Dharma mit dem Gebrüll des Löwen verkünden.
9. Ich
werde Opfergaben für alle Buddhas machen,
Hierdurch mir Wurzeln der Tugend aneignen.
Wenn meine Gelobnisse erfüllt sind und meine Weisheit vollkommen,
Soll ich der Herrscher der drei Welten sein.
10. Wie
deine unbehinderte Weisheit, O Buddha,
Soll meine überallhin reichen, alles erhellen;
Moge meine höchste Weisheit
Wie die deine sein, Überaus Exzellenter Geehrter.
11. Wenn
diese Gelobnisse erfüllt sind,
Lass dieses Universum von tausend millionen Welten als Antwort erschüttern
Und lass all die Devas im Himmel
Seltene und phantastische Blumen herunterregnen."
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| Dharmakaras
Praktiken auf dem Bodhisattva Pfad |
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[9] The
Buddha sagte zu Ananda, "Sobald als der Bhiksu Dharmakara diese
Verse sprach, erschütterte die Erde auf sechs Arten und ein Regen
von wundervollen Blumen fiel vom Himmel, sich überall verstreuend.
Spontan wurde Musik gehört und eine Stimme im Himmel sagte: 'Sicherlich,
du wirst die höchste vollkommene Erleuchtung erlangen.'
"Dann behielt der Bhiksu Dharmakara all die grossen Gelobnisse,
die alle aufrichtig waren, ungescheitert und unübertroffen in der
Welt, und er erstrebte intensiv, das Nirvana zu erreichen.
"Dann, Ananda, nachdem er diese universellen Gelobnisse verkündet
und eingerichtet hatte, in der Gegenwart des Buddha Lokeshvararaja vor
einer Vielzahl von Wesen, einschliesslich der acht Arten Übermenschlicher
Wesen, wie Devas und Drachengeister, und auch Mara und Brahma, war des
Bhiksu Dharmakara einzige Absicht das Erzeugen eines herrlichen und
exquisiten Landes. Das Buddha-Land, welches er versuchte einzurichten,
war weitausgedehnt in Grösse, unübertroffen und höchst
wundervoll, immer gegenwärtig und weder ein Objekt des Verfalls
noch der Veränderung. Während unerfassbarer und zahlloser
Kalpas, kultivierte er unmessbare verdienstreiche Praktiken auf dem
Bodhisattva Pfad.
"Er besass nicht irgendeinen Gedanken der Gier, des Hasses oder
der Grausamkeit; noch erlaubte er irgendwelche Ideen von Gier, Hass
oder Grausamkeit aufzukommen. Er war losgelöst von jeder Form,
Klang, Geruch, Geschmack, Berührung oder Idee. Im Besitz der Kraft
nicht aufzugeben, vermied er nicht das Erdulden verschiedenster Leiden.
Er hatte wenig Begehren zu seinen eigenen Gunsten, er kannte Bescheidenheit.
Ohne irgendeinen unreinen Gedanken, Feindschaft oder Dummheit, lebte
er gleichmässig im friedlichen Samadhi. Seine Weisheit was unbehindert
und sein Geist frei von Falschheit und Betrügereien. Mit einem
Ausdruck von Sanftmut in seinem Gesicht und mit Gütigkeit in seiner
Sprache, sprach er zu anderen in Übereinstimmung mit deren inneren
Gedanken. Mutig und geschickt, mit starkem Willen und unermüdlich,
widmete er sich selbst allein im Verfolgen des reinen Dharma, und beschenkte
hierdurch eine Vielzahl von Wesen. Er verehrte die Drei Kostbarkeiten,
respektierte seine Lehrer und Ältere, und schmückte so seine
Praktiken mit einem grossen Vorrat an Verdienst. Indem er dies tat,
ermöglichte er empfindungsfähigen Wesen daran teilzunehmen.
"Er lebte in der Erkenntnis, dass alle Dharmas leer sind, ohne
kennzeichnende Eigenschaften, und sie nicht gesucht werden müssen,
und dass sie weder handeln noch entstehen; deshalb erkannte er, dass
alle Dharmas wie magische Kreationen sind. Er vermied jede falsche Sprache,
die ihm selbst oder anderen oder beiden Schaden bringen könnte;
er übte sich in richtiger Sprache, die ihm selbst, anderen oder
beiden Nutzen bringt. Er gab sein Königreich auf und verzichtete
auf seinen Tron, lies alle den Reichtum und sinnliche Vergnügungen
zurück. Es praktizierte die Sechs Paramitas selbst, und lehrte
andere dasselbe zu tun. Während unzähliger Kalpas sammelte
er Verdienste und häufte Tugenden an.
"Woauchimmer er geboren wurde, erschien spontan ein unermesslicher
Vorrat an Kostbarkeiten, wenn er dies wünschte. Er lehrte zahllose
empfindungsfähige Wesen und führte sie auf den Pfad zur höchsten,
wahren Erleuchtung. Er wurde wiedergeboren als ein reicher Mann, ein
Laienverehrer, ein Mitglied der höchsten Kaste oder einer noblen
Familie, einer Ksatriya Königs, eines Rad-drehenden Monarchen,
ein König in einem der sechs Himmel in der Welt der Begehren, oder
sogar höher, als ein Brahma-König. Er verehrte und betete
alle Buddhas an, indem er die vier Arten von Opfergaben an sie machte.
Der Verdienst den er hieraus erwarb, war unbeschreiblich gross. Duft
trat aus seinem Munde, gleich wie aus einer Lotusblüte, und jede
Pore seines Körpers verbreitete den Duft von Sandelholz, welcher
unzählige Welten durchdrang. Seine Erscheinung war majestätisch,
und seine physischen Merkmale und Zeichen waren wahrhaft wundervoll.
Von seinen Händen wurden unerschöpfliche Kostbarkeiten, Kleider,
Essen und Trinken, seltene und exquisite Blumen und Weihrauch, seidene
Baldachins, Banner, und andere Ornamente hergestellt. In diesen Manifestationen
war er ungeschlagen unter allen himmlischen und menschlichen Wesen.
Und somit erreichte er Kontrolle über alle Dharmas."
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| Dharmakara
erreicht die Buddhaschaft |
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[10] Ananda
fragte den Buddha: "Hat der Bodhisattva Dharmakara schon die Buddhaschaft
erreicht und ist dann in das Nirvana eingegangen? Oder lebt er irgendwo
in der Gegenwart?"
Der Buddha antwortete zu Ananda: "Der Bodhisattva Dharmakara hat
bereits Buddhaschaft erreicht und lebt jetzt im westlichen Buddha-Land
genannt 'Friede und Segen', hundert tausend Kotis von Ländern entfernt
von hier."
Ananda fragte den Buddha weiter: "Wie viel Zeit ist vergangen seitdem
er Buddhaschaft erreicht hat?"
Der Buddha antwortete: "Seit er Buddhaschaft erreichte, sind ungefähr
zehn Kalpas vergangen."
Er setzte fort: "In diesem Buddha-Land setzt sich die Erde aus
sieben Juwelen zusammen -- namentlich, Gold, Silber, Koralle, Bernstein,
Achat und Rubin -- welche spontan erschienen sind. Das Land selbst ist
so gewaltig ausgedehnt, sich grenzenlos zum weitesten Ausmass erstreckend,
dass es unmöglich ist, dessen Ende zu kennen. Alle Lichtstrahlen
dieser Juwelen vermischen sich und erschaffen vielfache Reflektionen
und produzieren gleissende Erhellung. Diese reinen, superben und exquisiten
Geschmückheiten sind unübertroffen in allen Welten der zehn
Viertel. Es sind die feinsten aller Edelsteine, und sie sind wie die
im Sechsten Himmel. In diesem Land gibt es keine Berge, so wie Mont
Sumeru und die ungebenden Adamantin Berge. Ebenso sind a keine Ozeane
oder Flüsse, Täler oder Schluchten. Aber man kann diese Erscheinungen
durch die Macht des Buddhas sehen, wenn man dies wünscht. In diesem
Land gibt es weder Hölle, noch sind da Reiche mit hungrigen Geistern
und Tieren noch andere widrige Umstände. Auch existieren die vier
Jahreszeiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter nicht. Es
ist immer moderat und angenehm, niemals kalt oder heiss."
Dann fragte Ananda den Buddha: "Wenn es, Weltgeehrter, dort keinen
Mont Sumeru in diesem Land gibt, was hält den Himmel der vier Könige
und den Himmel der Dreiunddreisig Könige aufrecht?"
Der Buddha sagte zu Ananda: "Was hält Yama aufrecht, den Dritten
Himmel in der Welt der Verlangen, und andere Himmel bis hinauf zum Höchsten
Himmel in der Welt der Form?"
Ananda antwortete: "Die Konsequenzen des Karmas sind unvorstellbar."
Der Buddha sagte zu Ananda: "Wahrhaft unvorstellbar sind die Konsequenzen
des Karmas, und so sind die Welten der Buddhas. Durch die Macht der
verdienstreichen Taten leben die Wesen in diesem Land auf der Basis
von karmischem Verdienst. Dies ist der Grund, warum diese Himmel ohne
Mount Sumeru existieren."
Ananda setzte fort: "Ich persönlich zweifle dies nicht an,
ich habe dich hierüber nur gefragt, weil ich ganz einfach solche
Zweifel entfernen möchte; zugunsten der empfindungsfähigen
Wesen in der Zukunft."
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| Amidas
Licht |
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[11] Der
Buddha sagte zu Ananda: "Das majestätische Licht des Buddha
Amitabha ist das zumeist erhabene. Kein Licht eines anderen Buddhas
kann sich hiermit messen. Das Licht einiger Buddhas erleuchtet hundert
Buddha-Länder, und das anderer, eintausend Buddha-Länder.
Kurzgesagt, das von Amitabha erleuchtet das östliche Buddha-Land,
so zahlreich wie der Sand des Flusses Ganges. In der selben Art und
Weise erleuchtet es die Buddha-Länder im Süden, Westen und
Norden, in jedem der dazwischenliegenden Viertel, oberhalb und unterhalb.
Weiters erstreckt sich das Licht mancher Buddhas über 23 Meter;
dass anderer, ein Yoyana, oder zwei, drei, vier oder fünf Yoyanas;
und die abgedeckte Distanz steigt auf diese Art und Weise bis zum Licht
einiger Buddhas, das ein Buddha-Land erhellt.
"Aus diesem Grund besitzt Amitabha folgende Namen: Der Buddha des
Unendlichen Lichts, Der Buddha des Grenzenlosen Lichts, Der Buddha des
Ungehinderten Lichts, Der Buddha des Unvergleichlichen Lichts, Der Buddha
des Lichts des Königs der Flamme, Der Buddha des Lichts der Weisheit,
Der Buddha des unaufhörlichen Lichts, Der Buddha des Unbegreiflichen
Lichts, Der Buddha des unsagbaren Lichts, und Der Buddha des Lichts
der herausleuchtenden Sonne und des Mondes.
"Wenn empfindungsfähige Wesen sein Licht wahrnehmen, werden
drei ihrer Verunreinigungen beseitigt; sie fühlen Güte, Freude
und Vergnügen; und gute Gedanken steigen auf. Wenn empfindungsfähige
Wesen in den drei Reichen des Leidens sein Licht sehen, spüren
sie alle Erleichterung und sind befreit von den Leiden. Am Ende ihrer
Leben erreichen sie alle die Befreiung.
"Das Lichts von Amitabha glänzt so brilliant, dass es alle
Buddha-Länder der Zehn Viertel erhellt. Es gibt keinen Platz, wo
es nicht wahrgenommen wird. Ich bin nicht der einzige, der sein Licht
preist. All die Buddhas, Shravakas, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas
preisen und loben es in derselben Art und Weise hoch. Wenn empfindungsfähige
Wesen, die von der majestätischen Tugend dieses Lichts gehört
haben, es unaufhörlich hochpreisen, Tag und Nacht, mit Aufrichtigkeit
des Herzens, wird es ihnen möglich sein, Geburt in seinem Land
zu erreichen, wenn sie dies wünschen. Dann wird die Vielzahl der
Bodhisattvas und Shravakas deren exzellente Tugend preisen. Später,
wenn sie Buddhaschaft erreichen, werden all die Buddhas und Bodhisattvas
in den zehn Vierteln deren Licht preisen, genau so wie ich jetzt das
Licht von Amitabha preise."
Der Buddha setzte fort, "Der majestätische Ruhm des Lichts
von Amitabha könnte nicht erschöpfend beschrieben werden,
selbst wenn ich es unaufhörlich preisen würde, Tag und Nacht,
für den Zeitraum einer Kalpa."
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| Amidas
Lebensspanne |
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[12] Der
Buddha sagte zu Ananda, "Das Leben von Amitabha ist so lange, dass
es unmöglich für irgendjemanden ist, es zu berechnen. Um es
anschaulich darzustellen, lass uns annehmen, dass all die unzähligen
empfindungsfähigen Wesen in den Welten der zehn Viertel in menschlicher
Form wiedergeboren werden und dass jeder ein Shravaka oder Pratyekabuddha
wird. Sogar wenn sie alle auf einem Platz versammelt sind, ihre Gedanken
konzentrieren, und die Macht ihrer Weisheit bis an die Grenzen ausschöpfen,
um die Länge des Lebens des Buddhas zu erfassen, selbst nach tausend
millionen Kalpas würden sie noch immer nicht dessen Grenze erreicht
haben. Und so ist es auch mit der Lebensspanne der Shravakas, Bodhisattvas,
himmlischen Wesen und menschlichen Wesen in diesem Land. Gleichwohl
ist es nicht auf irgendeine Art und Weise erfassbar, oder durch irgendeine
metaphorische Ausdruckweise. Nochmals, die Anzahl der Shravakas und
Bodhisattvas die dort leben, ist unberechenbar. Sie sind voll beschenkt
mit transzendenter Weisheit und frei in deren Ausübung von majestätischer
Macht; sie könnten die gesamte Welt in deren Händen halten."
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| Die Anzahl
des Publikums bei der ersten Versammlung |
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[13] Der
Buddha sagte zu Ananda, "Die Anzahl der Shravakas bei der ersten
Versammlung dieses Buddhas war unberechenbar; so auch die Anzahl der
Bodhisattvas. Sogar wenn eine unvorstellbare und unzählbare Anzahl
von Menschen multipliziert mit millionen von Kotis wie Mahamaudgalyayana
werden sollte, und zusammen die Anzahl erfassen sollte, selbst für
unzählige Nayutas von Kalpas lang, oder selbst nachdem sie Nirvana
erreicht hätten, sie könnten noch immer nicht diese Zahl wissen.
Lass uns annehmen, dass da ein grosser Ozean wäre, unendlich tief
und weit, und dass jemand einen Tropfen Wasser herausnimmt, von einem
Hundertstel Anteil eines gesplitteten Haares. Wie würdest du diesen
Tropfen vergleichen mit dem Rest des Ozeans?"
Ananda antwortete: "Wenn der Wassertropfen mit dem grossen Ozean
verglichen wird, ist es selbst für Gebildete der Astronomie oder
Mathematik ummöglich, die Propotionen zu wissen, oder für
irgendjemanden es durch rethorische oder metaphorische Ausdrücke
zu beschreiben."
Der Buddha sagte zu Ananda, "Sogar wenn Leute wie Mahamaudgalyayana
für millionen von Kotis von Kalpas zählen würden, wäre
die Zahl der Shravakas und Bodhisattvas der ersten Lehrversammlung die
gezählt werden solle, wie ein Wassertropfen und die Zahl der Weisen,
die zu noch zu zählen wären, würde wie der Rest des Ozeans
sein."
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| Jewelenbesetzte
Bäume |
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[14] "Nochmals,
mit sieben Juwelen besetzte Bäume füllen vollkommen dieses
Land. Da gibt es welche, die aus Gold sind, manche aus Silber, und andere
aus Beryll, Kristall, Koralle, Rubin oder Achat. Es gibt auch Bäume
aus zwei bis sieben Arten von Juwelen.
"Da sind goldene Bäume mit Blättern, Blumen und Früchte
aus Silber; Silberne Bäume mit Blättern, Blumen und Früchte
aus Gold; Bäume aus Beryll mit Blättern, Blumen und Früchte
aus Kristall; Bäume aus Kristall mit Blättern, Blumen und
Früchte aus Beryll; Bäume aus Koralle mit Blättern, Blumen
und Früchte aus Rubin; Bäume aus Rubin mit Blättern,
Blumen und Früchte aus Beryll; Bäume aus Achat mit Blättern,
Blumen und Früchte aus verschiedenen Juwelen.
"Nochmals es gibt juwelenbesetzte Bäume mit lila-goldenen
Wurzeln, weiss-silbernen Stämmen, Zweigen aus Beryll, dünne
Zweige aus Kristall, Blättern aus Koralle, Blumen aus Rubin und
Früchte aus Achat. Es
gibt juwelenbesetzte Bäume mit weiss-silbernen Wurzeln, Stämmen
aus Beryll, Zweigen aus Kristall, dünne Zweige aus Koralle, Blättern
aus Rubin, Blumen aus Achat und Früchte aus lila Gold. Es
gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Beryll, Stämmen
aus Kristall, Zweigen aus Koralle, dünne Zweige aus Rubin, Blättern
aus Achat, Blumen aus lila Gold und silber-weisse Früchte. Es
gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Kristall, Stämmen
aus Koralle, Zweigen aus Rubin, dünne Zweige aus Achat, Blättern
aus Achat, silber-weisse Blumen und Früchte aus Beryll. Es
gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Koralle, Stämmen
aus Rubin, Zweigen aus Achat, dünne Zweige aus lila Gold, silber-weissen
Blättern, Blumen aus Beryll und Früchte aus Kristall. Es
gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Rubin, Stämmen
aus Achat, Zweigen aus lila Gold, silber-weisse dünne Zweige, Blätter
aus Beryll, Blumen aus Kristall und Früchte aus Koralle. Es
gibt juwelenbesetzte Bäume mit Wurzeln aus Achat, Stämmen
aus lila Gold, silber-weisse Zweige, dünne Zweige aus Beryll, Blätter
aus Kristall, Blumen aus Koralle und Früchte aus Rubin.
"Diese juwelenbesetzten Bäume sind in parallelen Reihen, ihre
Stämme sind gleichmässig angeordnet, ihre Zweige sind in Stufen
gereiht, ihre Blätter sind symmetrisch, ihre Blumen harmonisieren
miteinander, und ihre Früchte sind gut arrangiert. Die brillianten
Farben dieser Bäume sind so luxuriös, dass es unmöglich
ist, sie alle zu sehen. Wenn eine klare Brise durch sie hindurchweht,
entstehen spontan exquisite Klänge der pentatonischen Skalen, so
wie Kung und Shang, und machen symphonische Musik.
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| Der Bodhi-Baum |
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[15] "Nochmals,
der Bodhi-Baum des Buddha Amitabha ist vier millionen Li hoch und hat
fünftausend Yoyanas Umfang an seiner Basis. Seine Zweige reichen
zweihundert tausend Li in jede der vier Richtungen. Es ist eine natürliche
Ansammlung aus allen Arten kostbarer Steine und er ist mit den Königen
der Juwelen geschückt, namentlich, Mondlicht Mani-Edelsteine und
Ozean-unterstützendes-Rad Edelsteine.
Überall zwischen seinen Zweigen hängt juwelenbesetzter Schmuck
mit tausend millionen verschiedenen Farben, die sich auf verschiedene
Art und Weise vermischen, und ihre unzähligen Strahlen scheinen
mit äusserster Brillianz. Der Bodhi-Baum selbst ist mit Netzen
seltener exzellenter Edelsteine bedeckt, und auf ihm erscheinen alle
Arten von Schmuck in Übereinstimmung mit jedermans Wünschen.
"Wenn
eine sanfte Brise durch seine Äste und Blätter weht, steigen
unzählige exquisite Dharma-Klänge auf, welche sich weiter
und weiter ausbreiten, alle Buddha-Länder in den zehn Vierteln
durchdringend. Alle die diese Klänge hören, erreichen Einsicht
in Dharmas und leben im Zustand der Nicht-Retrogression. Bis
sie Buddhaschaft erreichen, bleiben ihre Gehörsinne scharf und
klar, und sie werden nicht unter irgendeinem Schmerz oder einer
Krankheit leiden. Ob sie nun die Klänge vom Bodhi-Baum hören,
seine Farben sehen, sein Parfüm riechen, sein Aroma schmecken,
seine Lichter wahrnehmen oder sich das Dharma geistig vorstellen, sie
alle erlangen tief durchdringende Einsicht in Dharmas und leben in einem
Zustand der Nicht-Retrogression. Bis sie Buddhaschaft erreichen, bleiben
ihre sechs Sinnesorgane scharf und klar, und sie werden nicht
unter irgendeinem Schmerz oder einer Krankheit leiden.
"Ananda, wenn Menschen und Devas dieses Landes den Bodhi-Baum sehen,
werden sie drei Einsichten erreichen: Erstens, Einsicht in die Realität
durch Hören der heiligen Klänge; zweitens Einsicht in die
Realität indem sie in Übereinstimmung mit ihr sind; und drittens
die Einsicht in das Nicht-Entstehen aller Dharmas. Diese Geschenke werden
alle durch die majestätische
Macht von Amitabha verliehen, der Macht seines ursprünglichen Gelobnis,
sein vollkommen erfülltes Gelobnis, sein klares und manifestiertes
Gelobnis, sein strenges Gelobnis, und sein bewältigtes Gelobnis."
The Buddha sagte zu Ananda: "Ein König in dieser Welt besitzt
einhunderttausend Arten von Musik. Von den Reichen, die von einem Rad-drehenden
Monarchen regiert werden, bis hin zum Sechsten Himmel, die Klänge
der Musik in in jeder höheren Ebene produziert wird, sind um zehntausend
Kotis hochwertiger als die einer Ebene unterhalb. Die
tausenden Varianten musikalischer Klänge, die im Sechsten Himmel
produziert werden, sind tausend Kotis geringer, als ein einziger Klang
von den Bäumen aus sieben Juwelen im Land von Amitabha. Nochmals,
in diesem Land gibt es tausende Variationen an natürlicher Musik,
welche alle, ohne Ausnahme, Klänge des Dharmas sind. Sie sind klar
und gelassen, voll an Tiefe und Resonanz, delikat und harmonisch; es
sind dies die exzellentesten Klänge aller Welten der zehn Viertel.
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| Herrlicher
Schmuck |
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[16] "Nochmals,
die Hallen, Klöster, Paläste und Pavillions sind spontane
Erscheinungen, alle geschmückt mit Vorhängen aus verschiedensten
Juwelen, wie Perlen und mondscheinhelle Mani Edelsteine.
"Innen und ausserhalb, zur Linken und zur Rechten, sind Badebecken.
Manche haben zehn Yojanas in Länge, Breite und Tiefe; manche haben
zwanzig Yojanas, andere, dreissig, und so weiter, bis hin zu denen,
die eine Abmessung von hundert tausend Yojanas in Länge, Breite
und Tiefe haben. Sie sind randvoll mit Wasser der acht exzellenten Qualitäten,
klar, wohlriechend, und es schmeckt wie Nektar.
"Es gibt goldene Badebecken mit Grundbetten aus silbernem Sand;
silberne Badebecken mit Betten aus goldenem Sand; kristallene Badebecken
mit Betten aus Beryll-Sand; Badebecken aus Beryll mit Betten aus Kristallsand;
Badebecken aus Koralle mit Bernstein-Sand; Bernstein Badebecken mit
Betten aus Korallensand; Achat Badebecken mit Betten aus Rubinsand;
Rubinstein Badebecken mit Betten aus Achat-Sand; Badebecken aus weisser
Jade mit Betten aus lila goldenem Sand; lile-goldene Badebecken mit
Betten aus weissem Jadesand. Andere sind aus zwei bis sieben Juwelen
gefertigt.
"An den Ufern dieser Badebecken stehen Sandelholzbäume, dessen
Blumen und Blätter herunterhängen und überall Düfte
verbreiten. Schwere Lotuse in den Farben blau, pink, gelb und weiss;
überschwenglich in verschiedenen Tönen und Farbvarianten,
bedecken die gesamte Wasseroberfläche.
"Wenn Bodhisattvas und Shravakas in diesem Land die Juwelen-Badebecken
betreten und wünschen, dass das Wasser zu ihren Knöcheln aufsteigen
soll, so steigt es zu ihren Knöcheln auf. Wenn sie wünschen,
dass es zu ihren Knien aufsteigen soll, so steigt es zu ihren Knien
auf. Wenn sie wünschen, dass es zu ihren Taillen aufsteigen soll,
so steigt es zu ihren Taillen auf. Wenn sie wünschen, dass es zu
ihren Nacken aufsteigen soll, so steigt es zu ihren Nacken auf. Wenn
sie wünschen, dass sich Wasser über ihre Körper ergiessen
soll, dann ergiesst sich das Wasser spontan über ihre Körper.
Wenn sie wünschen, dass es sich zurückziehen soll, dann zieht
es sich zurück. Seine Temperatur ist gemässigt, kühl
oder warm, entsprechend ihrer Wünsche. Das Wasser tut dem Körper
gut und erfrischt den Geist, indem es ihre geistigen Verunreinigungen
abwäscht. Klar und rein ist das Wasser, und so transparent, dass
es formlos zu sein scheint. Der Juwelen-Sand glänzt so hell, dass
sogar die Tiefe des Wassers nicht verhindern kann, dass man dessen Brillianz
sieht. Die Wellen des Wassers formen sich in dahinschlängelnden
Strömungen, die sich vereinen und ineinanderfliessen. Ihre Bewegung
ist friedvoll und ruhig, weder zu schnell noch zu langsam, und ihre
Wellen produzieren spontan unzählige wundervolle Klänge. Man
kann jeden Klang hören, den man sich wünscht. Zum Beispiel
hören manche den Klang 'Buddha', andere hören den Klang 'Dharma',
manche 'Dharma', andere hören 'Friedlichkeit', 'Leere und Nicht-Selbst',
'Grosses Mitleid', 'Paramita', 'Zehn Mächte', 'Angstlosigkeit',
'Besondere Qualitäten', 'Übernatürliche Kräfte',
'Nicht-Aktivität', 'Weder Entstehen noch Verschwinden', 'Einsicht
in das Nicht-Entstehen aller Dharmas', und so weiter bis zu den verschiedenen
Klängen des wundervollen Dharmas, wie 'Das Tropfen von Nektar auf
den Kopf eines Bodhisattva', werden gehört. Sowie man diese Klänge
hört, erreicht man unermessliche Freude und stimmt mit den Gesetzen
der Reinheit, Abwesenheit von Verlangen, Auslsöchung, und Realität
überein. Man ist in Harmonie mit den Drei Kostbarkeiten, den Buddha
Kräften, Angstlosigkeit und besonderen Qualitäten, und auch
mit übernatürlichen Kräften und anderen Methoden der
Praktik für Bodhisattvas und Sharvakas. Nicht einmal die Namen
der drei Reiche des Leidens werde dort gehört, sondern nur Nirvanische
Klänge von Segen. Aus diesem Grund wird dieses Land 'Friede und
Segen' genannt."
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| Körperliche
Erscheinung der Bewohner und welche Vergnügen sie geniessen |
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[17] "Ananda,
alle die in diesem Buddha-Land geboren sind, werden mit Körpern
der Reinheit ausgestattet und sie erhalten exquistite Klänge, übernatürliche
Kräfte und Geschicke. Die Paläste in denen sie wohnen, ihre
Kleider, Essen und Trinken, die wundervollen Blumen, und verschiedene
Arten von Räucherdüfte und Schmuck sind wie die, die natürlich
im Sechsten Himmel der Welt der Verlangen zur Verfügung gestellt
werden.
"Zu den Essenszeiten, erscheinen spontan Tafeln aus sieben Juwelen
-- namentlich Gold, Silber, Beryl, Agate, Rubin, Koralle, und Bernstein,
und auch mondscheinheller Perlstein -- gefüllt mit Essen und Trinken
der hundert Geschmäcker, entsprechend dem Wunsch des Einzelnen.
Obwohl das Essen dargebracht wird, isst es keiner. Sobald
es gesehen und gerochen wurde, fühlt man sich auf natürliche
Weise so, als wäre es gegessen, und ist somit zufrieden. Dadurch
sind Geist und Körper entspannt, frei von Bindung der Geschmackssinne.
Wenn das Mahl vorbei ist, verschwindet alles, erscheint jedoch wieder
bei der nächsten Mahlzeit.
"Dieses
Buddha-Land, gleichsam wie das nicht konditionierte Nirvana, ist rein
und gelassen, prächtig und segenreich. Die Shravakas, Bodhisattvas,
himmlische Wesen und Menschen dort verfügen über hohe und
brilliante Weisheit, und sind Meister der übernatürlichen
Kräfte. Sie sind alle von einer Gestalt, ohne jegliche Unterschiede,
aber werden 'himmlische Wesen' genannt und 'Menschen' vereinfacht aus
Gründen der Analogie der Existenzzustände in anderen Welten.
Sie haben einen noblen und majestätischen Gesichtsausdruck, nicht
vergleichbar mit allen Welten, und ihre Erscheinung is superb, unübertroffen
von jedem Wesen, himmlisch oder menschlich. Sie sind alle mit Körpern
von Natürlichkeit, Leerheit, und Unendlichkeit beschenkt. "
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Ende
des Teil Eins von
DAS GRÖSSERE SUTRA ÜBER AMITABHA
überbracht von Shakyamuni Buddha
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