überliefert von Shakyamuni Buddha

Von hier und weit hinaus, vorbei an tausend millionen Buddha Ländern im Westen, gibt es ein Land, genannt Höchster Segen. In diesem Land, in diesem Moment, lehrt ein Buddha namens Amitabha das Dharma.

Die majestätische Tugend von Amitabha ist grenzenlos. Sein Leben ist so lange, dass es unmöglich für irgendjemanden ist, es zu berechnen. All die nicht bezifferbaren, zahllosen und unvorstellbaren Buddhas, Tathagatas, in den Welten der zehn Viertel loben ihn hoch.

Amitabhas Ozean der Weisheit ist tief, weitreichend, und grenzenlos. Sogar die Weisen des Hinayana können diese nicht ermessen; nur der Buddha weiss es mit Klarheit. Lass uns annehmen, dass alle menschlichen Wesen, ohne Ausnahme, Erleuchtung erlangt haben, und mit reiner Weisheit, die ursprüngliche Leere realisieren. Sogar wenn sie über des Buddhas Weisheit für myriaden von Kalpas nachdenken - und selbst wenn sie diese mit äusserster Anstrengung ihre ganzen Leben lang erläuterten - sie würden nicht ein erschöpfendes Wissen von ihr erlangen. Des Buddhas Weisheit ist somit grenzenlos und rein bis in ihre Tiefe.


Den Sutras der Universellen Unberechenbaren Langlebigkeit zufolge besagen die Lehren über das Reine Land im Wesentlichen, dass es vor vielen Zeitaltern einen König gab, der auf seinen Thron verzichtete, um ein Mönch zu werden unter dem Namen Hozo. Zu dieser Zeit lebte ein Buddha namens Seijizai-O, von dem Hozo Führung erbat, um Erleuchtung zu erlangen. Er wurde zum Bodhisattva Dharmakara und machte eine Reihe von achtundvierzig Gelobnissen und verkündete, sein eigenes Buddha-Land zu erschaffen. In seinem 18. Gelobnis versprach Dharmakara, alle fühlenden Wesen zu seinem Reinen Land - das er "Sukhavati" (Höchster Segen) nannte - durch das Aussprechen seines Namens zu bringen.


Wenn ich ein Buddha geworden bin, soll mein Land das am allerherrlichste sein,
und dessen Leute wundervoll und mit hervorragenden Eigenschaften; die Stätte der Erleuchtung soll überragend sein.
Mein Land soll, wie Nirvana selbst, jenseits aller Vergleiche sein.

Ich trage Sorge für lebende Wesen,
Und beschliesse, sie alle zu retten.

Die von den zehn Richtungen kommen sollen Freude und Gelassenheit des Herzens finden; wenn sie mein Land erreichen,
sollen sie in Frieden und Glücklichkeit schwelgen.

Amitabha Buddha


Fünf ganze Kalpas kontemplierte er über die Gelobnisse, und wählte dann die reinen Praktiken (engl. "pure practices") für das Einrichten seines Buddha-Landes.

 


Die grossen Gelobnisse
, Exzerpte

Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die sich mir aufrichtig und freudvoll anvertrauen, wünschen in meinem Land geboren zu werden, und meinen Namen rufen, stetig zehnmal, nicht dort geboren werden, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen. Ausgenommen, wie auch immer, sind diejenigen die gegen die Fünf Grabsünden verstossen und das korrekte Dharma missbrauchen.

Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die zum Verfolgen der Erleuchtung erwachen, verschiedene verdienstvolle Taten vollbringen und sich aufrichtig sehnen, in meinem Land geboren zu werden, mich nicht bei ihrem Tod vor ihnen erscheinen sehen, umgeben von einer Vielzahl an Weisen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.


Amitabha hört das Rufen seines Namens,
und erscheint mit einer Schar von Weisen.

Sollten, wenn ich Buddhaschaft erreiche, empfindungsfähige Wesen in den Ländern der zehn Viertel, die meinen Namen vernommen haben, ihre Gedanken auf mein Land konzentrieren, Wurzeln von Tugenden pflanzen, und aufrichtig ihre Verdienste meinem Land widmen mit der Sehnsucht dort geboren zu werden, deren Bestrebungen schliesslich nicht in Erfüllung gehen, so möge ich nicht vollkommene Erleuchtung erreichen.


 

Nach zahllosen Kalpas der Entbehrungen erlangte Dharmakara schliesslich die höchste vollkommene Erleuchtung als:

Amitayus Buddha (Sanskrit)
Amituo Fo (China)
Amida Butsu (Japan)
Öpamé (Tibet)

In Übereinstimmung mit seinen 18 Gelobnissen, ist es allen Menschen, die sich Amitabha mit Aufrichtigkeit erinnern, möglich, in seinem Land wiedergeboren zu werden. In der esoterischen Lehre gilt Buddha Amida als der Buddha der westlichen Region; das Reine Land, das Westliche Paradies.


Vor nicht erinnerbaren Zeiten hast du dich in den fünf Reichen des Samsara abgestrampelt, und hast unbeschreibliche Probleme und Leiden ertragen. Bis du in dieses Leben geboren wurdest, hast auch du dich endlosen Zyklen von Geburt-und-Tod unterzogen. Nun war es dir möglich, über Amitabha zu erfahren. Was für ein Vergnügen dies ist für dich, und für mich es mit dir zu teilen.

Suche deine eigene Befreiung und dann gehe dazu über, andere zu retten; erstrebe ganz einfach, im Reinen Land geboren zu werden und entwickle Wurzeln der Tugend. Wie hart du auch immer in diesem Leben praktizierst, es kann nur für eine kurze Weile sein. Im kommenden Leben wirst du in das Land von Amitabha geboren werden und dort endlosen Segen geniessen.

Alle guten Männer und Frauen die den Namen von Amida Buddha hören, dargelegt von allen Buddhas, und der Name dieses Sutras sind von allen Buddhas geschützt und leben in einem Zustand der Nicht-Retrogression für das Erkennen der höchsten vollkommenen Erleuchtung. Deshalb solltest du meine Worte und die Lehren all der Buddhas akzeptieren.

Nicht-Retrogression: Man fällt nicht in den Kreislauf des Lebens, in das Samsara, zurück.